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TEST: X-Men: Destiny

News vom 5. Oktober 2011 - 19:58 Uhr von OB
Kommentare: (18) | 3,289 Leser

Man nehme eine bekannte Lizenz, jede Menge coole Actionhelden und packe sie in ein 08/15-Action-Korsett. Fertig ist „X-Men: Destiny“. Entwickler Silicon Knights – u.a. bekannt durch die Gamecube-Hits „Eternal Darkness“ (2002) und „Metal Gear Solid: Twin Snakes“ (2004) – hat die besten Zeiten längst hinter sich. „X-Men: Destiny“ wäre gerne ein „Infamous 2“, ist aber nichts weiter als Lizenzmüll erster Kajüte.

Was wir cool finden

Kämpfe und Upgrades
„X-Men: Destiny“ ist ein klassischer Third-Person-Brawler. Zu Beginn wählt ihr einen von drei Neu-Mutanten aus und schon erhaltet ihr die ersten Kräfte. Es gibt leichte und schwere Angriffe, sowie Spezial-Attacken. Ihr könnt blocken und den Gegnern ausweichen. Durch das Einsammeln gelber Kügelchen sammelt ihr Erfahrungspunkte mit denen ihr bestehende Kräfte verbessern könnt. Neue Aktionen – zumeist angelehnt an bekannte Superhelden der „X-Men“-Comics – schaltet ihr durch das Finden versteckter X-Gene frei. Das System ist nicht umwerfend umfangreich, aber dennoch ordentlich gelungen. Die Kämpfe spielen sich insgesamt recht steif, das Zielsystem hätte handlich ausfallen können. „X-Men: Destiny“ reicht sicherlich nicht an Vorzeige-Third-Person-Prügler wie „Bayonetta“ oder „Devil may Cry“ heran.
Urteil: Befriedigend

xmendestiny_ps3_test_1

Superhelden-Bonus
„X-Men: Destiny“ setzt kurz nach dem Tod Professor Xaviers ein. Menschen und Mutanten sind sich spinnefeind und zu allem Überfluss sorgen die „Purifier“ für ordentlich Trubel. Die Geschichte ist belanglos. Dafür wurden viele bekannte Figuren wie Cyclops, Toad, Magneto, Wolverine und viele weitere Helden hübsch in das Spiel eingebaut. Ihr könnt mit ihnen plaudern, erhaltet Aufträge von ihnen und gelegentlich kämpfen sie sogar an eurer Seite. Comic-Fans freuen sich über so manches Wiedersehen.
Urteil: Befriedigend

xmendestiny_ps3_test_2

Was wir weniger cool finden

Entscheidungen ohne Konsequenzen
Besagte Gespräche münden häufig im Verteilen neuer Missionen -- entweder für die X-Men oder für die Bruderschaft der Mutanten angeführt von Magneto. Dies suggeriert eine Art Entscheidungssystem samt Konsequenzen. Es wäre etwa logisch, dass euch nach einigen Missionen für Bruderschaft Wolverine und Co. nicht mehr ausstehen könnten. Doch letztlich verläuft diese Idee im Sand. Mehr als ein paar dumme Sprüche gibt es hier nicht. Die Missionsabfolge bleibt nahezu identisch.
Urteil: Mangelhaft

xmendestiny_ps3_test_3

Unglaublich ödes Missionsdesign
Wir beschweren uns gerade im Shooter- und Action-Genre allzu oft über Schlauch-Levels mit immer gleichem Missionsdesign. Aber „X-Men: Destiny“ treibt diese Unart wirklich auf die Spitze. Jeder neue Einsatz – egal, für welche Fraktion – besteht aus dem Verdreschen einer gewissen Anzahl von Gegnern. Mehr nicht! Keine Abwechslung, keine Ideen. Immer nur prügeln, bis ihr zum nächsten Einsatzort gerufen werdet. Die eingestreuten Challenges sollten ein wenig Varianz in den Spielablauf bringen, bestehen aber – ihr ahnt es sicherlich schon – ebenfalls nur aus dem Erledigen von „Purifiern“. Okay, hin und wieder gibt es einen langweiligen Bosskampf oder ein Gefecht mit Zeitlimit, aber alles in allem spielt sich wirklich jede Mission gleich. Eine Frechheit!
Urteil: Ungenügend

System: PlaySdas sitation 3
Vertrieb: Silicon Knights
Entwickler: Activision
Erscheinungstermin: erhältlich
USK: ab 16 Jahren
Offizielle Homepage:

Ergebnis: 4.5 von 10
Die ersten Minuten macht „X-Men: Destiny“ noch Spaß: Wir treffen jede Menge coole Superhelden und verprügeln die Schurken der „Purifier“. Und verprügeln die „Purifier“. Und verprügeln die „Purifier“. Spätestens nach einer halben Stunde fühlt sich das Actionspiel wie eine Versoftung von „Täglich grüßt das Murmeltier“ an. Das Missionsdesign ist derart unkreativ und armselig wie wir es schon lange nicht mehr gesehen haben. Selbst die insgesamt durchaus solide Kampfmechanik kann „X-Men: Destiny“ nicht mehr retten. Wer hier auf ein cooles Superhelden-Epos gehofft hat, wird bitter enttäuscht. Spielt lieber „InFamous 2“ - denn das Spiel hält, was es auf dem Cover verspricht.
  1. jetzt kommen so geile spiele raus, und dann sowas…FAIL

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  2. Ja ich liebe meine PlaySdas sitation 3, für mich die beste Konsole.
    Vielleicht sollte man nicht den Praktikanten die gesamte Arbeit aufbrummen im Online-Bereich.

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  3. Carl Johnsen

    Auf Play3?
    Ich schätze mal der kommt höchstens 1-2 Tage vor dem Realese ……

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  4. Wuhu ABER bei dem Publischer wundert mich gar nichts

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  5. ist jemand überrascht ?????

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  6. Ion

    haha war doch klar, nachdem 1 trailer erkennt man das es mist ist

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  7. Else-flav (unregistriert)

    Rocksteady, halloooooo? Die haben es doch mit Batman vorgemacht. Hat in der neuen Ausgabe von Play3 sogar ne 92 bekommen. Warum dann so ein Schrott? Aber eigentlich egal.
    21.10. Batman
    02.11. Uncharted 3
    15.11. Assassins Creed Revelations
    Mehr brauch ich nicht. Naja gut im Dezember kommen dann noch BF3 und MW3.

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  8. typisch activision halt…

    viel pam pam mit trailer,werbung und co, für solche gurken von spielen. aber scheinbar lohnt es sich für die, sonst würden die nicht jedes jahr immer die gleiche scheiße liefern.

    Ey Chef, guck mal unser neues Game wurd übelst scheiße.
    Scheiß egal junge, schau dir mal die zahlen an!
    boha geil haha, los lass uns jetzt mal mit hulk anfangen

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  9. lol die x-men franchise total in den sand gesetzt tja blizzard activision bald kommt auch noch der angriff auf euer wow flagschiff, gut die die shooter deppen werden wohl eh net merken und wer diablo3 kauft, hat meiner meinung nach sowieso was am kopf.

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  10. Was wir cool finden : Fail !

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  11. @TROUBLEMAKERXXX laber nicht wenn du keine ahnung hast diablo ist ein extrem gutes spiel das is nicht nur meine meinung sehr viele spielen immer noch diablo2 obwohl es schon so alt ist.

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  12. @ Akuma61 habe nie behauptet das diablo ein schlechtes spiel sei oder?
    bezüglich diablo 3 geht meine meinung einfach dahin das ich der meinung bin , das ein auktionshaus in welchem man mit echtem geld bezahlen kann nicht in ein spiel gehört. schliesslich ist es ein spiel und da hört der spass auf.
    also erst lesen dann meckern.

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  13. sehr,sehr schade. nach soviel werbung wäre doch mehr drin gewesen, oder etwa nicht ?

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  14. Unglaublich wie extrem Blizzard Activision ist. Die Spiele werden entweder extrem unterirdisch (meist die Spiele, die auch auf den Konsolen vertrieben werden) oder extrem grandios.
    Da das wieder ein Tiefflieger war, mal schauen, das demnächst wieder extrem gut wird. :)

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