Final Fantasy XIII-2: Community-Event enthüllt wichtige Details

von | 27.11.2011 - 14:07 Uhr

Anlässlich des „Final-Fantasy-Fan-Days“ sammelten verschiedene Fan-Seiten allerhand Fragen, um diese direkt im Interview mit Producer Yoshinori Kitase und Art Director Isamu Kamikokuryou zu stellen. Heraus kam dabei ein großes Bündel an Informationen zu „Final Fantasy XIII-2“ und seinem Vorgänger, wobei wir uns auf die wichtigsten Fakten beschränken. Das komplette Interview gibt es auf Englisch auf finalfantasy.net.

Während die unterschiedlichen Enden in „Final Fantasy X-2“ durch euren Spielfortschritt und der Zahl absolvierter Missionen abhingen, werden sich die einzelnen Ausgänge von „Final Fantasy XIII-2“ darauf beschränken, welcher Weg innerhalb des Spielverlaufs eingeschlagen wird. Nutzt man beispielsweise das Zeitreise-System zu seinem Vorteil und besiegt einen Boss-Gegner, der zahlreiche Spielstunden vorher als unbesiegbar galt, so wird dies Konsequenzen für den Ausgang des Spiels bringen.

Als Multiplattform-Titel entschied man sich für „Final Fantasy XIII-2“, die Datenmenge so gering zu halten, dass sie auf eine DVD der Xbox 360 passt. Im Hintergrund stand die Überlegung, ein ähnliches Gaming-Erlebnis für Microsofts Konsole zu schaffen, wie es für die PlayStation 3 bereits im Vorgänger galt. Waren in „Final Fantasy XIII“ ein Großteil der Zwischensequenzen noch vorgerenderte CG-Filme, entschied man sich nun für Echtzeit-Sequenzen.

Die Entwickler möchten jedoch klar stellen, dass auch im Nachfolger die CG-Filme nicht auf Opening und Ending begrenzt sind. Außerdem wird sich die Anzahl an Zwischensequenzen nicht ändern. Der einzige Unterschied zum Vorgänger besteht darin, dass die Sequenzen und Dialoge als zusätzliche Film-Dateien gespeichert wurden, dessen Methode enorme Datenmengen beanspruchte. Die Echtzeit-Sequenzen sollen nun die entscheidende Lösung darstellen, da sie trotz Realtime eine höhere Auflösung bieten. Auch der Nachfolger wird eine hohe Audio-Qualität und eine Auflösung von 1080p aufweisen.

Einer der größten Unterschiede in Gameplay und Design stellen die Wettereffekte dar. Gerade für das Zeitreise-System tragen sie zum Erzeugen einer einzigartigen Atmosphäre der Schauplätze bei, was die Entwicklung von „Final Fantasy XIII“ bisher nicht zugelassen hat. Neu ist zudem die Fähigkeit auf Knopfdruck zu springen. Zwar verfügte der Vorgänger in seinem Entwicklungsprozess über solch ein Feature, doch wurde dieses aufgrund von negativem Feedback wieder entfernt.

Wichtig war dem Team hinter „Final Fantasy XIII-2“ besonders, eine Vielzahl von Mini-Spielen bereitzustellen, um auf die strenge Kritik der Fans einzugehen. Dieses neue Element bietet den gesamten Spielverlauf über Nebenbeschäftigungen wie Chocobo-Rennen, Glücksspielautomaten oder Puzzle-Spiele.

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