Sony: Unternehmen kämpft mit Rekord-Verlusten und rückläufigen Verkaufszahlen

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Wie sich in den vergangenen Wochen bereits abzeichnete, schrieb Sony im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 31. März zu Ende ging, zum vierten Mal in Folge rote Zahlen. Im Fiskaljahr 2011/2012 musste man sogar mit Rekordverlusten in Höhe von umgerechnet 4,4 Milliarden Euro leben.

Zu den größten Verlierern gehört die Entertainment-Sparte, zu der auch das Geschäft mit den PlayStation-Produkten zählt. Diese erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr Verluste in Höhe von umgerechnet 2,9 Milliarden Euro. Hinzukommt die Tatsache, dass man 2011/2012 mit rückläufigen Verkaufszahlen zu kämpfen hatte.

Während die Verkaufszahlen der PlayStation 3 von 14,3 Millionen auf 13,9 Millionen Einheiten sanken, brachte es die PlayStation Portable im vergangenen Fiskaljahr nur noch auf 6,8 Millionen verkaufte Exemplare. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 8 Millionen. Zu guter Letzt wäre da noch die PlayStation 2, deren Verkaufszahlen von 6,4 Millionen auf 4,1 Millionen Einheiten einbrachen.

Bei den Software-Verkaufszahlen konnte die PlayStation 3 als einziges System zulegen und setzte 156,6 Millionen Spiele und sonstige Software-Produkte ab. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem man 147,9 Millionen Einheiten an den Mann bringen konnte, ein leichtes Plus. Die Verkäufe von PSP-Software sanken von 46,6 Millionen auf 32,2 Millionen Einheiten und auch der PlayStation 2 scheint so langsam aber sicher die Puste auszugehen.

So setzte die alte Dame in den vergangenen zwölf Monaten lediglich 7,9 Millionen Spiele ab. Im Jahr davor belief sich die Anzahl der verkauften PS2-Titel noch auf 16,4 Millionen Einheiten.

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