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ANGESPIELT: Hitman Absolution

News vom 1. Juni 2012 - 20:49 Uhr von OB
Kommentare: (27) | 6,212 Leser

Lange haben wir auf das Comeback von Agent 47 gewartet. Fast sechs Jahre sind seit seinem letzten Einsatz in „Hitman: Blood Money“ vergangen. Nun schraubt das dänische Entwicklerstudio IO Interactive („Kane & Lynch“, „Freedom Fighters“) an der Fertigstellung des fünften „Hitman“-Abenteuers. Bei einem Besuch in Hamburg durften wir erstmals einen Level selbst spielen. Wie sich „Hitman Absolution“ in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in unserem Spielbericht.

Die Vorgeschichte
In der präsentierten Demo war die zweite Mission aus „Hitman Absolution“ spielbar. Agent 47 wurde dazu gezwungen, seinen alten Operator Diana Burnwood zu töten und seine Agentur somit zu verraten. Er ist allein! Daher zieht es ihn nach Chicago, wo er sich Informationen über den Komplott erhofft.

Doch sein Kontaktmann Birdy ist kein Menschenfreund. Er will einen Gefallen. Und so marschiert Agent 47 nach Chinatown. Hier soll er den ansässigen Gangsterboss – den King of Chinatown – erledigen.

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Mit oder ohne Hilfe?
Experten freuen sich gleich zu Beginn über die fünf anwählbaren Schwierigkeitsgrade. Sie bestimmen nämlich, wie viel Hilfestellung ihr bei der Lösung eurer Aufgaben bekommt. Auf „Leicht“ erscheinen immer wieder Texteinblendungen über Gebäuden oder Personen auf dem Bildschirm. Natürlich beeinflusst ihr auch die Anzahl der Verbandskästen und den Aufmerksamkeitsgrad der Wachen. Auf „Purist“ -- der höchsten Stufe – gibt es schließlich überhaupt keine Hilfen mehr. Aktuell überlegt IO Interactive sogar, ob man nicht das Fadenkreuz weg lässt. So oder so dürften Hardcore-Gamer hier auf ihre Kosten kommen.

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Der einfache Weg
Agent 47 startet seinen ersten Einsatz in einer schmuddeligen Seitenstraße des chinesischen Viertels. Als wir die Tore zum Zielgebiet öffnen, bietet sich uns ein tolles Bild. Die Glacier 2-Engine zaubert hunderte von NPCs auf den Screen und vor uns spielen sich wirklich beeindruckende Marktszenen ab. Menschen scharen sich um Stände. Verkäufer schreien und bringen ihre Waren an den Mann.

Der „King of Chinatown“ befindet sich in einem Pavillon inmitten des Platzes. Wachen patrouillieren um das Gebäude. Die Eingänge werden ebenfalls beaufsichtigt. Also heißt es abwarten. Agent 47 verfügt in „Hitman Absolution“ über den so genannten Instinkt-Modus. Mit ihm können wir wie mit der Magnet-Sicht aus „Ghost Recon: Future Soldier“ durch Wände blicken, Zielpersonen erspähen und deren als Flammen markierte Laufwege analysieren.

Nach einigen Momenten verlässt unser Opfer seinen Unterschlupf. Vollkommen ungeschützt. Wir folgen ihm bis zu einem Verkaufsstand. Während sich der reiche Drogenboss einen Teller Suppe greift, beäugen wir den Schacht nebenan. Ziemlich tief. Tödlich tief geradezu! Agent 47 geht einige Schritte zurück, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Als die Zielperson von seinem Snack zurückkehrt, blickt der Gangster ebenfalls ins Loch. Ein Tritt und der Bursche ist fachmännisch entsorgt. Dies ist die einfachste Art, die Mission zu beenden. Aber es gibt noch unzählige mehr.

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Tarnen und täuschen
In seinem Herzen möchte „Hitman Absolution“, dass man es wie ein Schleich-Adventure spielt. Und deshalb gewährt es euch viele Freiheiten, die ihr aber nur durch die genaue Beobachtung der Umgebung und der Personen zum Plan für den perfekten Mord zusammensetzen könnt. So hätten wir uns etwa auch von einem der Verkaufsstände Fugu – also giftigen Kugelfisch – mopsen können. Diesen verabreichen wir dem „King of Chinatown“ einfach über die Suppe. Alternativ könnten wir auch das Kokain damit versetzen, welches sich im Drogenlager im Nebenhaus befindet.

Allerdings ist der Zutritt dort stark eingeschränkt. Agent 47 knackt hier zunächst einen Sicherungskasten, legt dann einen Wachmann schlafen und raubt ihm die Uniform. Begegnet er verkleidet anderen Polizisten, zieht er sich im Instinkt-Modus die Mütze tief ins Gesicht und bleibt so unerkannt.

Im Versteck angekommen, finden wir nicht nur das besagte Kokain, welches ein kleiner Dealer zum König bringen würde. Sondern auch ein Scharfschützengewehr. Mit diesem könnten wir die Zielperson natürlich umlegen, aber das wäre wohl die weniger clevere Alternative. Schließlich erhaltet ihr in „Hitman Absolution“ am Ende einer Mission eine Bewertung abhängig von eurem Vorgehen. Da sind wilde Meuchelmorde gar nicht gern gesehen!

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Durchlöchert
Nach all dieser Schleicherei wollen wir es aber mal so richtig krachen lassen. Also bemühen wir uns erst gar nicht, irgendwie unauffällig vorzugehen. Wir marschieren zu der chinesischen Pagode vor, zücken unsere Knarre und schießen die Zielperson einfach über den Haufen. Um uns herum bricht Panik aus. Hunderte von Zivilisten laufen schreiend durcheinander, stürzen und versuchen, irgendwie in Sicherheit zu kommen. Wir müssten nun eigentlich nur noch das Gebiet verlassen.

Aber Halt: Agent 47 darf nicht als stadtbekannter Mörder verschwinden. Die anrückenden Bullen haben ihn erkannt und so entbrennt ein wildes Feuergefecht, das wir eigentlich kaum gewinnen können. Hinter einige Mülltonnen geduckt, greifen wir auf die Point-Shooting-Technik zurück. Wie in „Red Dead Redemption“ oder „Splinter Cell Conviction“ markieren wir einige Polizisten mit einem roten Totenkopf. Auf Tastendruck wechselt das Spiel in Zeitlupe und Agent 47 erledigt einen nach dem anderen. Die Cops haben keine Chance gegen das präzise Kugel-Stakkato des Glatzkopfs.

Ein Moment der Ruhe kehrt ein. Jetzt können wir flüchten. Falsch gedacht! Denn schon signalisiert uns die rote Bildschirmanzeige, dass neue Gefahr droht. Ein SWAT-Team rückt an. Mit schwerer Panzerung, Maschinengewehren und Granaten. Zu viel … selbst für Agent 47.

System: Playstation 3
Vertrieb: Square Enix
Entwickler: IO Interactive
Releasedatum: 20. November 2012
USK: noch nicht bekannt
Offizielle Homepage: http://www.hitman.com/

Einschätzung: sehr gut
Dänen lügen nicht. Und daher war auch das Wiedersehen mit Agent 47 eine große Freude. Die sechs Jahre Pause haben der Killer-Serie gut getan. Schließlich fließen ganz offensichtlich Einflüsse aus anderen Spielen gewinnbringend in „Hitman Absolution“ ein. Dabei ist der Kern des Actionspiels weiterhin nahezu unverändert: Findet einen möglichst lautlosen Weg zum nächsten Mord. Das ist hart, aber ehrlich. Und genauso spielt sich das neue „Hitman“ eben auch. Nach wie vor macht es einen diebischen Spaß, mitzuerleben, wie ein lange geschmiedeter Plan aufgeht. Wenn dann gar nichts mehr hilft, artet das Geschehen eben zum wilden Third-Person-Shooter mit Point-Shooting-Funktion aus. Wir jedenfalls glauben an die Wiedergeburt von Agent 47. „Hitman Absolution“ wird was!
  1. Hammer spiel !
    Alle teile sind einfach klasse und immer action…
    Dieser Teil wird noch besser und realistischer

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  2. Hört sich sehr gut an.

    Die verschiedenen Wege, eine Mission zu beenden, gefallen mir. Wird genauer angesehen.

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  3. Definitiv wird dieser Titel aum Kalender gekreuzigt :roll:

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  4. Das Non Plusultra war ja es immer die Morde wie Unfälle (Vom Geländer/Treppe schmeißen und Co.) aussehen zu lassen und keinen anderen als die Zielpersion(en) zu töten.

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  5. Jaja…. Jetzt brauchen die mädchen hier auch ned mehr rum zu.heulen von wegen, alles viel zu einfach und casualisiert. Hitman ist und bleibt hitman, pursuit mode sei dank :-)

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  6. mördergeil kann nur in die sammlung kommen

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  7. Sehr gut. Wird mein letztes Spiel für diese Generation.

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  8. Ui da freu ich mich gleich noch mehr drauf :) Super.

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  9. wenn ich das schon lese bekomm ich gleich wieder bock Hitman zu entstauben.
    Der neue wird wie ne bombe einschlagen, sniper challenge war schon geil obwohl man nur auf dem dach hockt ich kauf´s definitiv blind

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  10. Perfect Driver

    Bist du blind?

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  11. GOTY 2012 dann kommt GRFS, dann MOH Warfighter.

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  12. @Fischkopf ich seh verschwommen bei mir ist alles trüb

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  13. @-TOMEK-

    Was bist du eigentlich für einer?
    Diese “Mädchen” haben sich halt sorgen um das Spiel gemacht!
    Es wurden bereits genug gute Serien ruiniert!

    Menschen wie du, kotzen mich an.

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  14. @TOMEK-
    Spiel weiter auf deine Wiii

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  15. Dieses Spiel wird einfach nur genial. Ansehliche Technologie die für das Spiel verwendet wurde. Da kann nichts großartig bei schief gehen.

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  16. direkt auf den höchsten schwierigkeitsgrad stellen, dann bleibt einem nichts andere übrig als lautlos zu töten. yeah

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  17. das spiel wird ne große herausforderung!! sniper challange war schon genial!! must have game!

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  18. ***GoTtK�NiG*** (unregistriert)

    hoffentlich wirds wirklich so gut… da wäre ich sehr glücklich ^^

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  19. Habe mir ne Mission angesehen @Gotkönig. Es wird wie der letzte Teil mit scheinbar noch mehr Möglichkeiten. Sieht super aus, was ich bisher gesehen habe.
    Spoilergefahr:
    playm.de/2012/06/hitman-absolution-neue-screenshots-und-zehn-minuten-gameplay-42587/

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  20. Bis auf den “Instinkt Modus” gefällt mir was ich da lese.

    Bei “Ghost Recon: Future Soldier” war´s noch verständlich und nachvollziehbar warum man durch Wände etc. gucken konnte. Aber wie soll ich das jetzt verstehen, hat sich Agent 47 diese Fähig mal eben angeeignet oder wie ??

    Das finde ich etwas übertrieben, da er für diese Sicht anscheinend kein Equipment verwenden wird.

    Außerdem war “GR:FS” zu einfach mit dieser “Magnetsicht”. Durch Wände gucken, draufhalten.

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  21. @Baschotti

    Es wurde schon berichtet warum er diese Fähigkeit hat, er ist nun mal ein Profi!!!!
    Und du musst Sie ja nicht benutzen.

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  22. Vaiel u illuminati

    Was…. Habt ihr etwa auch rumgemeckert? Ich.rede von den leuten die ein game totlabern, bevor es überhaupt getestet bzw die leute es gar gezockt habe. Dies kotzt mich nämlich an! Ob ein game gut ist oder nicht, sieht man anhand von tests und dem selbsterproben und viele haben ständig soviele dämliche vorurteile, das es einfach nur nervt, und wenn ihr euch deswegen angesprochen fühlt, isses euer problem denn diese allwissenden personen haben nichts als vorurteile obwohl sie selbst noch nicht mal hand an ein game gelegt habe. Kommentare wie, braucht kein mensch, is schrott, is mainstream bla bla das braucht kein menscu.

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  23. der instinkt mode ist halt der moderne und mainstreamige ersatz für die karte

    kein mensch will heutzutage noch minutenlang sich auf ner virtuellen map aufhalten und laufwege studiern

    viellleicht wir fans aber die mehrheit nicht

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  24. Instinkt Mode oder Map…. wem ineressierts. Wird auf schwer gespielt und dann is da auch kein Instinkt Modus.
    Die Karte im letzten Teil war auch voll mit allen Hinweisen und Mölichkeiten. Jeder Polizist und Zivilist war drauf. Ihr tut ja so, als obs da groß anders war. Auf schwer war die Karte leer, so wie jetzt auf schwer der Modus aus ist. Alles beim alten.

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  25. Oh man, kann es kaum noch abwarten, will das Spiel endlich haben, vor allem, da sich jetzt auch definitiv gezeigt hat, dass es ein richtiges Hitman wird, obwohl ich da nie dran gezweifelt hatte.

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  26. hab noch nie hitman gespielt, hat mich noch nie interessiert, aber das sieht geil aus….

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