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Angespielt: Metal Gear Rising: Revengeance

News vom 9. Dezember 2012 - 12:03 Uhr von OB
Kommentare: (36) | 12,954 Leser

Reboots und Neuinterpretationen bekannter Marken sind aktuell ganz groß im Trend: Lara Croft präsentiert sich im kommenden „Tomb Raider“ als „Uncharted“-liebende Survival-Künstlerin. „DMC: Devil may Cry“ erzählt Anfang 2013 von den jungen Jahren des Dämonenjägers Dante. Und selbst vor Hideo Kojimas ehrwürdiger „Metal Gear“-Reihe macht diese ach so sexy Modeerscheinung nicht halt. Bei „Metal Gear Rising: Revengeance“ hat der kreative Kopf nur noch begrenzt seine Finger im Spiel.

Vielmehr drehen Platinum Games, die Macher von „Vanquish“ und „Bayonetta“, kräftig an der Action-Schraube. Mit dem einstmals ungeliebten Weißschopf Raiden in der Hauptrolle metzelten wir uns mit dem Elektroschwert durch Cyborgs, Gekkos und riesige „Metal Gear“-Kampfroboter, die plötzlich zum Appetithappen für den Superhelden degradiert werden. Bleibt die Frage: Wie viel „Metal Gear Solid“ steckt überhaupt in „Rising“?

Das ist tief, Mann!
In Sachen Inszenierung jedenfalls ist „Metal Gear Rising: Revengeance“ ein klassischer Kojima. Raiden ist ein bitterer Held. Irgendwo zwischen Sokrates und Jack the Ripper. Die Kämpfe mit den Truppen von Desperado Enterprises leiten Platinum Games immer wieder mit langen Ingame-Filmsequenzen ein. Da philosophiert Raiden mit dem metallenen Wolfs-Cyborg LQ-84i über die Freiheit des Geistes.

Oder spricht mit der französisch-algerischen Söldnerin Mistral über seine Aufzucht zum Kindersoldaten. „Metal Gear Rising“ geht also unangenehmen Themen nicht aus dem Weg und fängt sie stattdessen in gut gezeichneten Filmchen mit englischer Sprachausgabe auf. Das hier einmal mehr viel Pathos und Schmalz aus dem Bildschirm tropfen, sollte jedem klar sein, der die vergangenen „Metal Gear Solid“-Spiele kennt.

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Heute auf dem Speiseplan …
Der Rest des Spiels hat nur noch wenig mit den teils bedächtigen Urahnen von „Rising“ gemein. Denn statt Stealth-Action gibt es hier Säbelrasseln in Reinkultur. Raiden schwingt die HF-Klinge wie ein Chirurg und so ähnelt das Spiel in weiten Passagen einem „Devil may Cry“ oder eben „Bayonetta“. Ihr rennt im Cyborg-Sprint zum nächsten Kontrollpunkt, Gegner erscheinen, Elektrobarrieren ebenso und der Kampf beginnt. Es gibt leichte und schwere Attacken, sowie Blocks bzw. Paraden.

Letztere basieren auf gutem Timing und einer Kombination aus Richtungs- und der Quadrattaste. Das erfordert Eingewöhnung, funktioniert aber dank optionaler VR-Missionen und Tutorial ganz gut. Zentrales Element ist der Klingenmodus, in dem ihr das Schwert filigran mit dem rechten Analogstick führt. Um den Zeitlupenmodus zu aktivieren, benötigt Raiden Energie für seine Brennstoffzellen, die er mit erfolgreichen Angriffen oder mit Elektrolyten auffüllt. Dann filetiert ihr eure Widersacher formschön in kleine Scheibchen. Das sieht martialisch aus, ist aber wichtiger Bestandteil des Kombo- und Bewertungssystems.

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„Metal Gear“ und „Bayonetta“
Krachender Höhepunkt des Spiels sind zweifellos die Schlachten mit großen UGs oder Endgegnern. Denn hier ist – im Gegensatz zu Wald- und Wiesensoldaten – mehr Taktik und auch gelegentliches Blocken gefragt. Die gute Mistral rotiert wie ein Kreisel durch die Arena und schwingt einen aus Roboterarmen zusammengesetzten Kampfstab. Wer hier nicht gut verteidigt, büßt seine gesamte Lebensenergie in wenigen Spielmomenten ein.

Denn „Rising“ ist nicht nur toll präsentiert, sondern auch rasend schnell. So flott, dass die automatische Kameraführung häufig nicht mitkommt und wir im Kampf immer wieder nachjustieren mussten. Nicht selten erwischt uns die KI-Gegner aus toten Winkeln. Ähnlich wie „Bayonetta“ besitzt aber auch „Rising“ einen guten Spielrhythmus und gerade die mit fortlaufender Kampfzeit immer lauter werdenden Rockmusik pumpte uns das Adrenalin in die Adern.

Spielt sich der Schwertkampf wirklich stark, gefällt uns das Benutzen von Sekundärwaffen wie Granaten oder dem Raketenwerfer überhaupt nicht. Raiden braucht Ewigkeiten, um die Gerätschaften in die Hand zu nehmen, geschweige denn um sie zu benutzen. Die Steuerung ist dabei arg fummelig. Man merkt einfach, dass Platinum Games hier einen Action-Slasher und keinen Third-Person-Shooter entwickeln wollten.
Auch die wenigen Schleichpassagen – mit Pappkarton – sind eher als nette Anspielung, denn als echte Herausforderung zu verstehen. Die Wachen reagieren zwar mit dem charakteristischen Ausrufezeichen auf Raidens Anwesenheit. Echtes Stealthen sieht aber trotzdem anders aus.

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Waffenmeister Raiden
Für ein wenig Mehrwert abseits des Metzelns sorgen in „Metal Gear Rising: Revengeance“ kleine Extras und ein Erfahrungssystem. Zwar sind die Missionen linear und extrem durch die Geschichte geprägt, allerdings erhaltet ihr gelegentlich alternative Missionen. So kämpften wir an einer Stelle zunächst gegen die anrückende Verstärkung, anstatt dem nächsten Navigationspunkt zu folgen. Versteckte Kisten mit Informationen öffnen VR-Missionen, Truhen beherbergen zudem Gegenstände wie Granaten, Elektrolyte oder Heilpasten.

Von den durch Schlachten eingespielten Erfahrungspunkten wiederum kauft ihr euch neue Aktionen oder rüstet die Eigenschaften bestehender Systeme wie Raidens Schwert auf. Sammler dürfen im Kampf außerdem nicht die Übersicht verlieren. Der linke Arm bestimmter Gegner beinhaltet Infos, mit denen der Doc spezielle Moves und Extras bastelt. Diese „Leichenfledderei“ geht an den geschlagenen Bossgegnern nicht vorüber. Von Schurken wie Mistral oder Monsoon nehmt ihr kurzerhand die Waffe und bringt sie im Spezialbereich eures Inventars unter. Sie kommen automatisch beim Ausführen von Kombos mit der Dreieckstaste zum Einsatz.

System: PlayStation 3
Vertrieb: Konami
Entwickler: Platinum Games / Kojima Productions
Releasedatum: 21. Februar 2013
USK: noch nicht bekannt
Offizielle Homepage:http://www.metalgearsolid.com/

Einschätzung: sehr gut
Man erkennt die Handschrift von Platinum Games in „Metal Gear Rising: Revengeance“ überdeutlich. Das Kampfsystem erinnert stark an „Bayonetta“, spielt sich aber simpler und intuitiver. Gerade die Kombos gehen wirklich erstaunlich flott von den Fingern. Wir waren immer wieder von den Aktionen begeistert, die Raiden auf das Parkett legt. Etwa vollführt er mit Mistrals Kampfstange als Sekundärwaffe einen gekonnten Breakdance und wirbelt auf dem Boden herum. „Metal Gear Rising: Revengeance“ ist schnelle Action, die aber gerade in den Bosskämpfe viel Koordination und Geschick erfordert. Das Erfahrungssystem, der Klingenmodus und die versteckten Extras stehen „Rising“ ebenfalls gut zu Gesicht. Trotzdem haben Platinum Games bis zum Release im Februar noch Arbeit vor sich: Die Kameraführung ist oftmals sehr wüst. Die Third-Person-Steuerung mit Schusswaffen arg fummelig. Aber wir sind guter Dinge, dass aus „Metal Gear Rising: Revengeance“ ein erstklassige Actionspiel mit einem Hauch Kojima-Genialität wird.
  1. das spiel wird richtig geil… punkt

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  2. Haha… zocke grade “Vanquish”. :D

    Gutes Game.

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  3. Wenn man seinen Grafik-Fetisch beiseite schiebt und endlich akzeptiert, dass das nunmal kein klassisches MGS, sondern einfach nur ein Spin-off ist, dann wird man wohl verdammt viel Spaß mit dem Titel haben.

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  4. @CrazyZokker360

    mach “Vanquish” mal auf den höchsten schwierigkeitsgrad ^^ dann gehts erst richtig ab !!!!

    auch eines meiner Lieblingsspiele ^^

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  5. Hab die Demo gezockt und die hat vollends überzeugt. Hab’s mir danach direkt vorgestellt. Der Blade-Modus ist einfach ultracool.
    Und zu Vanquish, hat jemand die Herausforderungen geschafft? Ist die einzige Trophäe die mir noch fehlt.

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  6. Das Spiel wird geil außerdem mag ich Raiden!

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  7. mal ein andres metal gear also das was ich schon alles gesehn hab fand ich echt awsome also bin zufersichtlich das das geil wird und hey man kann raiden den alten schnetzler mal in seinen eigenden game betrachen hat schon was da kann echt nix schiff gehn

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  8. @ David-San — Das Spiel wird ne Bombengrafik auf PS3 bieten un die Zwischensequenzen sind genau so lang wie MGS typisch. Das Spiel wird richtig gut. Mich nervt nur dieser Raiden, wenn sie Raida heißen würde, Titten hätte und mehr nach einer Frau anstatt einer Trance aussehen würde dann würden sich noch mehr das Game kaufen.

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  9. wird importiert, danke:)

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  10. Ich bin sehr gespannt auf MG:R :)
    Ich habe sowiso nie verstanden, wieso die Leute “Raiden” nie leiden konnten.
    Einige meinten er wäre zu Schwul gewesen. Erstens ist Schwul sein nicht schlecht, sondenr genauso normal wie Hetero zu sein, zweitens haben sie Raiden in MGS2 und 4 durchaus gefühlvoll und doch als echten Helden dargestellt der druchaus kämpfen kann und drittens, Raiden kann gar nicht Schwul sein, weil er Frau und Kind hat (siehe MGS2)

    Mir gefiehl Raiden nur in einem Punkt nicht so sehr, er sah mir zu Anime-Manga -Mäßig aus, aber das ist lediglich ansichts bzw. Geschmackssache.

    Ich freu mich daher uaf MG:R, genauso wie auf MGS-Ground Zeroes und das evtl MGS5… BASTA :)

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  11. Vanquish auf höchster Schwierigkeitsstufe ging.
    Aber die volle Härte waren die Herausforderungen! Versuch dich mal daran.

    Wenn das Spiel so ein Gemisch aus Vanquish und Bayonetta wird, dann wird das ja das beste Spiel der Welt.

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  12. @Red-Light

    …..Lass ich einfach mal unkommentiert. -.-

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  13. “und mehr nach einer Frau anstatt einer Trance aussehen würde dann würden sich noch mehr das Game kaufen. ”

    Ich weiß nicht was leute wie du immer mit Raiden habt ?
    Außerdem, wo wäre denn das Problem WENN Raiden eine Transe (nicht Trance) wäre ? DAS wäre mal WIRKLICH mal was neues…

    Aber wie gesagt, Raiden ist weder Schwul geschrieben worden, da Frau und Kind, noch ist er eine Transe…

    Im übrigen – Transe kann für Transexuelle/e stehen, oder auch für Transvestiten.
    Und wenn Leute spiele nur wegen Raiden, weil er Schwul wirkt, oder wie ne Transe wirkt nicht kaufen, dann sind diese Leute einfach nur eigentümlich, denn die Natur hat die Mnescheit in all ihrer Vielfalt geschaffen und diese sollte auch bedingungslos akzeptiert werden, eben JEDER so wie er (oder sie) ist. :)

    So das war mein wort zum Montag (weil ist ja schon Sonntag)

    BMen, Amen sag ich nicht, da nicht gläubig. :)

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  14. Sieht sehr kitschig aus. Meinen Geschmackt trifft es schon mal nicht.

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  15. zu revengeance gibts ne demo?

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  16. Demo liegt der ZONE OF THE ENDERS HD Collection bei.

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  17. qred light

    hätte raiden titten würdest du sagen das is mainstream also freu dich doch das es “nicht” so is

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  18. Habs auch so erwartet. Geiles game! Sytlisch und cool!

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  19. Lol Anime. Mal abwarten, MGS ist und bleibt die beste Spielereihe die es je gab

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  20. niemand will ne transe oder nen schwulen spielen, wenn die sexualität im spiel keine rolle spielt oder im spiel nicht einfach alles fern von der “normaltät” ist, was in mgr wohl nicht der fall ein wird.
    @konsolenheini: denk nach bevor du was schreibst. solangs ins universum passt, kann man alles machen und die leute werden es spielen, wenns gut umgesetzt wird.

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  21. @Johnny:
    Ich glaube, Du hast Konsolenheini falsch verstanden.

    @Konsolenheini:
    Gebe Dir vollkommen Recht

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  22. @Johnny09

    “niemand will ne transe oder nen schwulen spielen, wenn die sexualität im spiel keine rolle spielt oder im spiel nicht einfach alles fern von der “normaltät” ist[...]”

    ??? Niemand ? Ich denke eher du willst das eher nicht.
    Aber sei’s drum, es lohnt sich nicht deswegen mit dir zu streiten.

    @Das Krokodil

    “@Konsolenheini:
    Gebe Dir vollkommen Recht ”

    Danke :)

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  23. @Krokodil

    “@Johnny: Ich glaube, Du hast Konsolenheini falsch verstanden.”

    Denke ich auch… Aber ist ja auch egal. Ich denke ich habe alles diesbezüglich gesagt. Mir gefällt Raiden (abegsehen von seinem Maga-Aussehen, doch wie gesagt, das ist alle nur reine Geschmacksache, was mir nicht gefällt kann anderren gefallen und umgekehrt.) :)

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  24. für mich ist gibts kein metal gear ohne snake…

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  25. mal was anderes, vorallem weils mal mitn raiden weiter machen…
    keine schlechte idee,
    schöne grafik… des dürfte ziemlich viel aus den konsolen rausholen :)

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  26. @red-ligth

    spar dir son dummes gelabber ,,, nur weil du so denkst musst du uns nich mit sonem scheiss nerven :)

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  27. oh ja freu mich schon riesig drauf

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  28. @Badman1975:
    Vanqish war MIES.
    Kack Grafik
    Nach einmal Schlagen ist die Energie alle
    VIEL ZU WENIG QTEs (die wenigen dies gab waren anz cool aber 80% ist geheim)
    Die selben Bosse werden OFT mehrmals benutzt.
    Story <.< naja. Russen haben nen Mikrowellen Strahl.
    Ich frag mich wiso das game ab 18 ist.

    5/10 Durchschnitt

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  29. da ich ein sehr großer fan bin von der reihe, wird es natürlich gekauft :)
    hab mir eigendlich nur zone of the enders geholt wegen der demo :D

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  30. Krass dumm wie hier manche sagen: Gehört meiner Meinung nach zu MGS.
    Oh wusste ich garnicht. Selbst die Entwickler sagen, dass es ein ganz neues Spiel sein soll.
    Metal Gear: Rising und nicht Metal Gear SOLID: Rising

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  31. Ich bin kein spezieller Fan von MGS. Aber die Demo zu diesem Teil fand ich echt gruselig. Das ist einfach Gameplay von vorgestern ;-/

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  32. hab auch die demo gedaddelt und naja technisch schaut es nicht gerade fett aus aber das gameplay bockt, ich mag diesen oldschool stil.

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