PlayStation 4: Vermeintlicher Ex-Mitarbeiter wirft Sony Konzeptlosigkeit vor

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Auf Glassdoor, einer Plattform, auf der User die Möglichkeit haben, sich anonym über ihre ehemaligen Arbeitgeber zu äußern, meldete sich nun auch ein vermeintlicher Ex-Mitarbeiter von Sony zu Wort. Wie dieser behauptet, bekleidete er beim japanischen Elektroriesen den Posten eines Senior Managers.

Während er auf die Branche an sich und seine ehemaligen Kollegen positiv gestimmt zurückblickt, wirft er dem Management von Sony Konzept- und Ahnungslosigkeit vor. So landete das Unternehmen mit PlayStation Move, der Unterstützung von 3D oder dem neuen Handheld PlayStation Vita gleich mehrere Fehlschläge und auch bei der PlayStation 4, die vom vermeintlichen Ex-Sony-Mitarbeiter „Orbis“ genannt wird, sei derzeit unklar, wohin die Reise führen soll.

Daher sei zu erwarten, dass die Konsole vom Casual-Publikum komplett ignoriert wird, da Gelegenheitsspieler sie einfach nicht bräuchten. Hinzukommt das Problem, dass Sony schnell die Unterstützung der Dritthersteller verlieren könnte, heißt es weiter. Daher legt er der Führungsetage den Rat ans Herz, nicht nur die Zusammenarbeit mit den Third-Party-Partnern zu verbessern, gleichzeitig sollte sich Sony mit der PS4 vor allem an die Core-Gamer richten.

Bereiche wie Move oder 3D hingegen, die nur geringe Erfolgsaussichten aufweisen, sollte das Unternehmen wenn möglich komplett ignorieren. Selbiges gilt für den Casual-Bereich, den Sony bereits komplett verloren haben soll.

Beachtet aber bitte, dass sich auf Glassdoor im Prinzip jeder als ehemaliger Mitarbeiter eines X-beliebigen Konzerns ausgeben kann. Daher sollten die Angaben des vermeintlichen Ex-Sony-Mitarbeiters mit Vorsicht genossen werden.

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