Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – Eine neue Reise #7

Kommentare (7)

In den vergangenen Wochen berichteten wir euch in Zusammenarbeit mit Square Enix Deutschland in regelmäßigen Abständen von unseren Abenteuern in Eorzea, der fantastischen Welt des Online-Rollenspiels „Final Fantasy XIV: A Realm Reborn“. Nachdem wir uns über die Oster-Feiertage eine kleine Auszeit gönnten, geht es nun in alter Frische weiter. Wer die bisherigen Ausgaben unseres Tagebuchs verpasst haben sollte, hat unter den folgenden Direkt-Links die Möglichkeit, sich die Episoden #1, #2, #3, #4#5 und #6 zu Gemüte zu führen.

Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Ascian Lahabrea, der vom Bund der Morgenröte mit dem plötzlichen Erstarken der Primae in Verbindung gebracht wird, stieß Cehtuh im Herbstkürbis-See auf grauenvolle Ereignisse. Junge Frauen wurden mehrfach mit komplett entstellten Gesichtern tot aufgefunden. Im Rahmen unserer Nachforschungen fanden wir heraus, dass diese Ereignisse offenbar mit dem Haukke-Herrenhaus und der grausamen Lady Amandine in Verbindung stehen. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, suchen wir uns einmal mehr eine durchschlagskräftige Party, bestehend aus vier Abenteurern zusammen, und wagen uns in das düstere Gemäuer, das mit seinen verwinkelten Räumen und den düsteren Ecken umgehend an das Herrenhaus des Horror-Klassikers „Resident Evil“ erinnert. Unser munterer Trupp stellt also schnell fest: Es ist Vorsicht angesagt!

Schnell wird deutlich, dass ich mit meinem „Resident Evil“-Vergleich gar nicht so falsch lag. Langsam bahnt sich Cehtuh mit ihrer Gruppe einen Weg durch das Herrenhaus und stellt schnell fest, dass ohne die richtigen Schlüssel nichts geht. Der Trupp durchsucht das Erdgeschoss und trifft schnell auf eine Schlüsselträgerin, die zwischen uns und unserem Ziel, einem grünen Schlüssel, steht – wenn auch nicht lange. Zwar versucht die Schlüsselträgerin, uns mit größeren Feuerzaubern das Leben schwer zu machen, diese erweisen sich unter dem Strich allerdings als heiße Luft. Nach wenigen Minuten segnet der erste Mini-Boss das Zeitliche und gibt einen Schlüssel frei. Mit diesem öffnen wir eine Tür und setzen unsere Suche nach der grausamen Lady Amandine im Keller des Herrenhauses fort. Prompt stoßen wir auch hier auf einen finsteren Zeitgenossen, der uns das Leben schwer machen will. Ein kleiner Imp, der sich offenbar in klassischer Rüpel-Manier auf einen größeren Freund verlässt – in diesem Fall ein riesiges Skelett, das von unserem Tank umgehend ins Visier genommen und vom Rest der Truppe weg gelenkt wird. Dies wiederum bietet Cehtuh und unserem Magier die Möglichkeit, das Gerippe aus der sicheren Distanz ins Visier zu nehmen. Nachdem dieses zu Boden ging, ist auch der Imp schnell besiegt.

final fantasy xiv amandine

Verlief die Erkundung des Haukke-Herrenhauses bisher noch recht unkompliziert, wird es nun ernst. Nachdem wir weitere Räume erforschten, stehen wir plötzlich der Herrin des Hauses gegenüber, Lady Amandine. Und diese scheint so gar nicht auf unangemeldete Gäste zu stehen. Dies lässt sie uns auch umgehend spüren – allerdings mit ziemlich hinterhältigen Mitteln. Würdet ihr bei simplen Lampen von einer ernsthaften Gefahr ausgehen? Seht ihr: Cehtuh und ihre Mitstreiter auch nicht. Ein folgenschwerer Fehler. In Intervallen von wenigen Sekunden senden die Lampen Schockwellen aus, die sichtbare Spuren hinterlassen. Zuerst erwischt es unseren Druiden. Ohne dessen Heilzauber geht auch der Rest der Truppe schnell zu Boden. Deutlich erfolgreicher verläuft die zweite Attacke auf Lady Amandine. Ihrer größten Überraschung beraubt, stellt diese keine große Gefahr mehr dar und wird von Cehtuhs Trupp in einem relativ einseitigen Scharmützel in die Schranken verwiesen. Cehtuh verabschiedet sich nach der erfolgreichen Erkundung des Herrenhauses von ihren Mitstreitern und kehrt zu Minfilia in den Sonnenwind und erstattet dieser Bericht. Neue Erkenntnisse zum Verbleib von Lahabrea lieferte uns unser Abstecher ins Herrenhaus leider nicht. Aber sehen wir es positiv: Die jungen Frauen in und um Herbstkürbis-See sind wieder in Sicherheit.

„Die Situation scheint vertrackter, als ich befürchtet habe. Wenn wir weiter auf gut Glück im Heuhaufen herumstochern, finden wir die Nadel bestimmt nicht. Ich gebe es ungern zu, doch diese Angelegenheit ist eine Nummer zu groß für den Bund allein. Ich werde den drei Stadtstaaten die Ergebnisse deiner Nachforschungen zukommen lassen und sie bitten, ein waches Auge auf alles zu haben, was mit dem Treiben der Ascians zu tun haben könnte“, merkt Minfilia abschließend an. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht, da sich die Primae laut Miniflia zwar ruhig verhalten, im schlimmsten Fall aber jederzeit zuschlagen könnten. Nur welchem Primae sollten wir als nächstes unsere Aufmerksamkeit zukommen lassen? Diese Frage erübrigt sich schnell. Im Gespräch mit Rashat erfahren wir, dass das Volk der Kobolde seine Zurückhaltung aufgab und sich dazu entschloss, seine Höhlen in den Bergen des nördlichen O’Ghomoro zu verlassen, um sich gegen die Bewohner von Limsa Lominsa zur Wehr zu setzen, die ein Friedensabkommen mit den Kobolden bewusst verletzten, um die umliegenden Bodenschätze auszubeuten. Da sich die Kobolde gegen Limsa Lominsa nicht alleine behaupten können, sei zu befürchten, dass sie versuchen werden, ihren Schutzgott zu beschwören: Den Primae Titan, der dank seiner Macht problemlos in der Lage sein dürfte, die Metropole am Meer zu zerstören. Ein Risiko, das weder Limsa Lominsa noch der Bund der Morgenröte in Kauf nehmen wollen. Und wer darf die ganze Suppe wieder einmal ausbaden? Richtig, unsere bedauernswerte Cehtuh.

final fantasy xiv titan

Bevor wir uns dem Ungetüm stellen können, gilt es zunächst jedoch herauszufinden, wo sich dieser befindet und wie er in die Schranken gewiesen werden kann. Hätte ich von Anfang an gewusst, was mich bei meinen Nachforschungen erwartet, ich hätte sie jemand anderem überlassen. Für meine Nerven wäre es definitiv besser gewesen. Aber es hilft ja nichts. Schließlich wird man bei der Rettung der Welt nur selten nach seinen persönlichen Präferenzen gefragt. Und so führt der Weg zunächst in den Zedernwald, wo mit Trachtoum ein angeblicher Kämpfer des Heeres der Helden auf mich wartet. Mein erster Eindruck von Trachtoum? Breit wie eine Schrankwand und hohl wie ein Pfund Lauch. Aber okay, man soll Menschen ja nicht nach ihrem Äußeren beurteilen. Also lassen wir Taten sprechen. Und was soll ich sagen? Es wurde nicht besser. Es zeichnete sich nicht nur schnell ab, dass wir es bei Trachtoum mit einem Hochstapler zu tun haben, der mich nicht nur seine Drecksarbeit erledigen lässt, sondern obendrein nicht die geringste Ahnung hat, wer oder was Titan eigentlich ist. Aber erst nachdem ich ihn in einem Wettkampf in die Schranken weise, gesteht Trachtoum seine Lügen ein und verweist mich an Wheiskaet, der an der Sonnenküste zu finden ist.

Ein malerischer Ort, der mit seinen weiten Stränden, dem strahlend schönen Wetter und dem entspannenden Meeresrauschen zum Verweilen einlädt und die virtuelle Schönheit Eorzeas eindrucksvoll unter Beweis stellt. Viel Zeit zum Abschalten bleibt leider nicht. Denn wie so oft in der Welt von „Final Fantasy XIV: A Realm Reborn“ gibt es auch dieses Mal nichts geschenkt. Stattdessen wird Cehtuh von Wheiskaet einer Tauglichkeitsprüfung unterzogen, in deren Rahmen der Weg quasi durch halb Eorzea führt. In Seelenruh muss ein Adaman-Taimai-Ei aufgetrieben werden, in der Sagoli-Wüste hingegen steht Cehtuh vor der Aufgabe, sieben Flaschen Drakon-Blut zu sammeln, und auch das Fleisch mächtiger Wellwick-Würmer soll für ein üppiges Festmahl aufgetrieben werden. Sehe ich eigentlich aus wie ein fahrender Händler? Aber es hilft nichts. Es gilt eine weitere Köstlichkeit aufzutreiben, ehe das Bankett beginnen kann und ich mit weiteren Details zum Aufenthaltsort von Titan bedacht werde. Eine einzige Quest trennt mich also noch von meinem Ziel. Das Blöde an der Sache: Schnell stelle ich fest, dass mich diese in einen weiteren Dungeon führt: Brüllvolx‘ Langrast. Aber da die Dungeons meiner Meinung nach zu den spielerischen Highlights von „Final Fantasy XIV: A Realm Reborn“ gehören, nehme ich diesen Umweg natürlich nur zu gerne in Kauf. Zumal die verschiedenen Dungeons mit etwas Glück immer wieder einmal mächtige Ausrüstungsgegenstände abwerfen. Also gilt es kurzerhand eine Truppe, die wie gehabt aus Cehtuh und drei weiteren Helden besteht, zusammenzustellen und Brüllvolx‘ Langrast in Angriff zu nehmen.

final fantasy xiv brüllvolx drakon

Führte der Weg bisher meist in düstere Gemäuer oder tief unter die Erde, handelt es sich bei Brüllvolx‘ Langrast um den ersten Outdoor-Dungeon, der mit einem karibischen Setting versehen wurde und schnell Urlaubsgefühle aufkommen lässt. Hinzukommt, dass Brüllvolx‘ Langrast vom Spieltempo her zu den angenehmsten Dungeons von „Final Fantasy XIV: A Realm Reborn“ gehört. Zwar versuchen kleinere Gegner wie Kolibris oder Pugile in regelmäßigen Abständen, euch das Leben schwer zu machen, aufgrund der eher kleinen Gegneraufkommen und des recht linearen Map-Designs geht es aber recht zügig von einem Boss zum nächsten. Ein interessantes Extra von Brüllvolx‘ Langrast: Hin und wieder habt ihr die Möglichkeit, Goblin-Fährtenfinder vor Monstern zu bewahren. Gelingt es euch, diese zu retten, werdet ihr mit exklusivem Loot bedacht, der nicht selten aus wertvollen Waffen und Accessoires besteht. Haltet also die Augen offen und legt euch ins Zeug, um zu verhindern, dass die Goblins ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Schatz-Goblins aus „Diablo 3“, die regelmäßig das Zeitliche segnen. Während der erste Boss in Form eines großen Pelikans relativ schnell aus dem Weg geräumt wird, wird es beim zweiten Boss schon etwas hektischer.

Um eines klarzustellen: Diese Begebenheit ist keineswegs auf die Vorgehensweise der Truppe zurückzuführen. Stattdessen mischt sich der Goblin Langrast genau in dem Moment, in dem wir den Kampf gegen einen Sonnen-Drakon im Griff haben, in das Kampfgeschehen ein und bringt dieses durcheinander, da er die riesige Echse von unserem Tank weglockt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Anschließend bricht Brüllvolx in Panik aus und sucht hinter zufällig ausgewählten Mitgliedern unserer Truppe Schutz. Um den Feuerattacken des Drakons auszuweichen, suchen auch diese ihr Heil in der Flucht, was schnell in einem hektischen und unübersichtlichen Durcheinander endet. Trotz allem gelingt es Cehtuh und ihren Mitstreitern, den Drakon zu besiegen. Was unsere Helden zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Die größte Herausforderung haben sie noch vor sich. Aiatar, einen mächtigen Drachen, der schon zahlreiche Abenteurer auf dem Gewissen hat. Aber es hilft nichts. Das schuppige Ungetüm ist die letzte Hürde, die auf der Suche nach Titan überwunden werden muss. Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend betritt der Abenteurertrupp die Höhle von Aiatar. Wird es Cehtuh und ihren Begleitern gelingen, den Drachen zu besiegen? Oder wird die Reise auf tragische Art und Weise scheitern? Dies und mehr verraten wir euch in der nächsten Woche.

final fantasy xiv aiatar

Ihr seid neugierig geworden und möchtet auf eigene Faust einen Blick auf „Final Fantasy XIV: A Realm Reborn“ werfen? Kein Problem. Sowohl auf der PlayStation 3 als auch der PlayStation 4 wartet im PlayStation Store eine kostenlose Trial-Version auf euch, mit der es euch ermöglicht wird, Eorzea über einen Zeitraum von 14 Tagen gratis zu erkunden. Die verschiedenen Krieger-, Sammler- und Handwerker-Klassen können dabei bis auf Level 20 gehievt werden.

Kommentare

  1. golgarta2905 sagt:

    Nur mal ein Tipp Guild Wars 2,diesem Spiel sehr ähnlich bekommt
    man im Moment für 10€ die Deluxe Version für 15€.

    Danach keine Monatlichen Beiträge,SE setzt hier auf ein Totes Pferd.

    Viel zu teuer das Gesamtpaket.

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  2. -TOMEK- sagt:

    Totes pferd? Hahaaa lusrig, millionen menschen spielen ff, es ist alles andere als n totes pferd.

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  3. joegoku sagt:

    Erstmal: Guild Wars 2 ist dem Spiel überhaupt nicht ähnlich. Es gibt keinen richtigen Heiler und das komplette Grundkonzept ist völlig anders
    Zweitens: FF XIV ist alles andere als tot. Es wächst und gedeiht.

    Recherche geht eben über alles ;).

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  4. golgarta2905 sagt:

    Ich habe FFARR genau einen Probe Monat gespielt.Es ist
    ganz nett,aber dafür Monatlich noch mal 15€ zu berappen
    zusätzlich Erweiterungen die um die 50€ kosten.

    Da spielt ihr Millionen mal schön dieses günstige Game.

    Wenn ich ein MMO brauche reicht mir GW2 vollkommen.
    Im übrigen ist entweder der Seraphin wie auch der
    Elementar Magier in der Lage sich auf das Heilen zu
    Spezalisieren.

    So weit ist das Konzept von GW2 mit den Gilden riesigen Kämpfen
    PVP etc nicht entfernt von Eurem Heiligen FF.

    Recherche ist eben doch nicht alles,nicht wahr
    joegoku!

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  5. Nnoo1987 sagt:

    @golgarta2905
    true story
    @joegoku
    deal with it

    #7 mal wieder super! <3

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  6. kema2019 sagt:

    @golgarta2905: Ich habe Sowohl Guild Wars 2 (503 Stunden) und danach dann FFXIV (1921 Stunden) gespielt. GW2 ist auf keinen Fall mit FF zu vergleichen. Der einzige Aspekt den die beiden gemeinsam haben ist, dass sie beide ein MMO sind. GW2 bietet ein ganz anderes gameplay als FF. Außerdem bezahle ich gerne meine 19,99 € für 60 Tage, wenn ich MINDESTENS alle drei Monate eine Menge neuen Content bekomme (Seit Januar war es jetzt sogar monatlich). Und da meine ich nicht so ein bisschen Firlefanz wie die Living Story bei GW2. Dann kommt ja jetzt im Juni Heavensward (für übrigens 35 €, nicht 50 €) was den aktuellen Content dann einfach mal fast verdoppelt und das nach fast 1 1/2 Jahren nach Release dann. Ich sage hier keineswegs, dass GW2 ein schlechtes Spiel ist, denn das ist es nicht. Ich sage nur, dass Deine Aussagen völlig daneben sind. FFXIV ist alles andere als ein totes Pferd (allein FFXI läuft jetzt schon seit 13 Jahren und hat immer noch ein Abomodell) und das man GW2 nun wirklich nicht mit FFXIV vergleichen kann.

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  7. MrDynamite187 sagt:

    Also spiele zwar FF XIV nicht mehr, aber als totes Pferd würde ich es auch nicht bezeichnen. Gerade jetzt wo 3.0 vor der Tür steht.
    Mit Heavensward werden bestimmt viele neue Spieler das Game zocken und es wird bestimmt Leute geben die es wieder anfangen werden zu spielen.
    Von daher halte ich das Spiel noch für ein völlig lebendiges Pferd.

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