Testtagebuch: No Man’s Sky – Tag 2 – Auf den Spuren des Atlas‘

Kommentare (16)

Teil 2 des PLAY3-Testtagebuchs zum Science-Fcition-Abenteuer "No Man's Sky": Reist mit uns in fremde Welten und erforscht die Geheimnisse des Atlas.

In den folgenden Stunden nach meinem ersten (B)Logbucheintrag wird „Goldium“ zu meiner zweiten Heimat. Denn ich farme mit großer Ausdauer Gold. Überall entdecke ich große Felsformationen, die ich mit dem Bergbaulaser bearbeite. Dann und wann pendle ich zur Raumstation und verkaufe meine Beute. Nach knapp zwei Stunden habe ich über eine halbe Million Units auf dem Konto. Das reicht aber noch nicht.

Oh, ich bin verheiratet

Also suche ich weiter und stoße auf einen Außenposten. Dort treffe ich den Fahnenträger Anouse. Der Fischkopf brabbelt mich mit unverständlichen Lauten zu. Ahnungslos stimme ich ihm zu und erhalte im Gegenzug reichlich Geschenke und ein Foto meiner zukünftigen Angetrauten. Wie bitte, ich bin jetzt irgend einer Alien-Dame versprochen? Na mal sehen, was daraus noch wird.

Ein taktischer Fehler

Ich erkunde „Goldium“ weiter und erreiche einen Unterschlupf. In einer äußeren Kammer finde ich einen Schaukasten mit einem eingefrorenen Horn-Tierchen. Das Untersuchen der Kreatur bringt mir zusätzliche Verbundenheit mit den Vy’Keen. Die kann ich gleich auch gut gebrauchen, denn Offizier Uigan wohnt in besagtem Unterschlupf. An der Wand entdecke ich ein Multiwerkzeugkasten und kaufe mir dort ein neues Gerät. Nur um herauszufinden, dass Uigan mir gleich auch ein solches Hilfsmittel geschenkt hätte. Dumm gelaufen.

Neues Schiff, neues Glück

Nach weiterem Farmen habe ich endlich ausreichend Units zusammen, um mir ein größeres Raumschiff leisten zu können. Doch da ich in meiner aktuellen Galaxie nicht das passende Modell auftreiben kann, reise ich einfach zwei Sonnensysteme weiter und entscheide mich schließlich für den Sebondit S75. Einen Lastkahn mit 24 Inventarplätzen. Ich nenne ihn liebevoll die rasende Ente – aufgrund der ungewöhnlichen Form.

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Der Atlas führt mich schließlich auf einen dicht bewachsenen Waldplaneten. Hier sprießen die pilzartigen Bäume hoch in den Himmel. Die knubbeligen Blumen sehen aus, als hätte man sie aus Marshmallows geformt. Doch allzu lauschig geht es hier nicht zu. Toxischer Regen, Wetterwarnungen und Sturmböen erschweren mir das Erkunden. Ich schaffe es gerade so bis zu einem Tempel, wo ich vom „Euphugar“-Fragment neue Worte in der Sprache der Vy’Keen lerne. Sehr cool. Doch lange verweile ich hier nicht, denn die Säure zerfrisst meinen Anzug. Ich kann regelrecht dabei zuschauen, wie sich die Brühe durch meine Ausrüstung frisst.

Retter in der Not

Trotzdem bleibe ich erst mal noch auf diesem unwirtlichen Planeten. Unter dem Einsatz von ganz viel Plutonium erforsche ich Stück für Stück den Planeten, entdecke Beacons und schließlich sogar ein Depot. Dort wiederum erwartet mich ein Zahlenrätsel. Ich soll die Reihenfolge 1 – 2- 6 – 24 – 120 komplettieren und habe 180, 620 und 720 zur Auswahl. Ich tippe auf Letzteres, ohne die Lösung errechnet zu haben, und erhalte dafür als Belohnung die Koordinaten eines gestrandeten Raumschiffs. Am Schauplatz angekommen untersuche ich das Wrack und habe die Wahl, ob ich nach Lebenszeichen suche oder ein Warnsignal sende. Da die Kugel reichlich demoliert aussieht, entscheide ich mich für das Warnsignal und erhalte als Belohnung einen Bauplan.

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Die Suche nach Erkenntnis

Das Atlas-System weist mich die gesamte Zeit über auf Monolithen hin. Einer davon befindet sich sogar auf diesem Planeten. Um die weite Entfernung schneller hinter mich zu bringen, schieße ich hinauf in die Atmosphäre und nutze meinen Impulsantrieb, um schneller Strecke zu machen. Als ich den Monolithen erreichen, bin ich überrascht. Das ist kein Vergleich zu den kleinen Tempeln, sondern ein gewaltiger, schwebender Felsblock. Nachdem ich die darum drapierten Weisheitssteine erkundet habe, nehme ich mir den Monolithen vor. Als ich die Wahl habe, ob ich einen wertvollen Ausrüstungsgegenstand aus der Lava angeln oder doch lieber zurücktreten soll, nehme ich doch liebe die defensive Variante. Für so viel Respekt gibt es ein Vy’Keen Bildnis und einen Bauplan.

Tatsächlich wird meine Reise langsam immer mysteriöser. Auf einem Planeten, der zum Großteil nur von Wasser bedeckt ist, lotst mich der Atlas zu einem weiteren Monolithen. Dieser fragt mich, ob ich ihm vertraue und ob er mich leiten soll. Ich bestätige dies und erhalte die Anweisung, zu den Sternen aufzusteigen. Überhaupt ist gerade das Entdecken fremder Alien-Kulturen das, was mich bei der Stange hält. Dank Upgrade-Buchten ist mein Anzug mittlerweile mit 19 Slots bestückt. Ich muss mir keine Gedanken mehr über ein zu kleines Inventar machen. Entsprechend kümmere ich mich um andere Aspekte als um das pure Aufrüsten meines Equipments: Eine schöne Abwechslung nach dem Gold-Farming der letzten Tage.

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Kommentare

  1. jackpotrk sagt:

    Das Spiel macht richtig Laune, ich fühle mich nur extrem erschlagen von den Möglichkeiten und habe andauernd das Gefühl etwas zu verpassen.

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  2. Ridgewalker sagt:

    Ich habe es einige Stunden gespielt, aber ich fühle mich nur noch genervt vom Inventarsystem. Ich sollte auch auf neues Raumschiff farmen habe das Gefühl, dass ich kostbare echte Lebenszeit für das Spiel verschwende, da es mir jetzt schon keinen Spaß mehr macht.

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  3. jackpotrk sagt:

    Du musst deinen Startplaneten komplett durchsuchen. Ich habe 3 anzugsupgrades und ein größeres Schiff als Wrack gefunden. So wie ich das gelesen hab hat jeder der seinen Startplaneten gründlich durchsucht direkt diese Dinge finden können die einem das Leben erleichtern! 🙂

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  4. Nate56 sagt:

    Das spiel ist leider mehr schein als sein
    die grafik ist auch öde
    ein klassisches blender-spiel
    Idee gut, nur schwach.. oder nicht so gut umgesetzt. Leider

    Meine empfehlung: finger weg
    Nach jetzt 20 std ist die luft raus. habe das spiel durchblickt

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  5. Maria sagt:

    @Nate56

    Immerhin hast Du es 20 Stunden gespielt, das ist deutlich mehr als bei anderen Vollpreisspielen.

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  6. chewyblaze sagt:

    nate56 du bist der größte blendaui

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  7. ArcBlack sagt:

    @nate

    Kann mich deiner Meinung anschließen.
    Nach 45000 Stunden, musste ich feststellen dass die Luft raus ist. Ein typisches Blenderspiel. xD

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  8. Nate56 sagt:

    die wahrheit tut halt weh

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  9. VisionarY sagt:

    @Nate56 schimpfen kann jeder, argumentieren nicht... warum ist es den ein "Blenderspiel" deiner meinung nach?

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  10. Starfish_Prime sagt:

    Schade das man hier nicht wirklich filtern kann wie das Spiel tatsächlich ist. Entweder es gibt Hater oder die es ohne Einschränkung super toll finden.

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  11. Nate56 sagt:

    zu repitativ nach einer gewissen zeit
    viele planeten unterscheiden sich auch zu wenig voneinander. liegt wohl am look die jeder planet hat. fühle mich wie in einem spiel, zu sehr, was nicht sein kann. nicht authentisch genug

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  12. Maria sagt:

    @Nate56

    Bei Tetris habe ich mich auch wie in einem Spiel gefühlt 😉

    Spaß beiseite, das Argument verstehe ich nicht...

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  13. Julius82 sagt:

    Mit anderen Worten ihm wurde das Taschengeld gestrichen und er muss noch warten... 🙂

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  14. Nate56 sagt:

    fakt ist, ich hab recht.. immer

    @ mods
    bitte kommentarfunktion einstellen
    Danke!

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  15. Bulllit sagt:

    Scheint hier gemischte meinungen zu geben. Mal selbst spielen....

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  16. Shaft sagt:

    ja, nur zu, verkauft es. um so schneller geht der gebrauchtpreis richtung 40 euro. nächsten monat muß er da stehen, dann lege ich das geld an.

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