Die Demo ist da: 10 Dinge, die ihr in Portal Knights ausprobieren solltet

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Schon mal von Keen Games gehört? Der in Frankfurt ansässige Entwickler setzt sich aus zahlreichen Veteranen der längst verblichenen Neon Studios („Mr. Nutz“, „Tunnel B1“ etc.) zusammen, ist bereits seit 2005 am Markt und bereitet derzeit den Start der Konsolenfassung von „Portal Knights“ vor – ein „Zelda“ und „Minecraft“ inspiriertes Action-Abenteuer in einer kunterbunten, prozedural generierten Fantasy-Welt (Preview hier).

Seit heute könnt ihr euch nun mit einer kostenlosen „Trial & Unlock“-Fassung von „Portal Knights“ schon mal warmspielen. Die Probier-Version wiegt 1,8 Gigabyte, ist im PSN Store zu finden und ermöglicht euch, die erste Welt (Junkers Hügel) ist aller Ruhe und ohne Einschränkungen zu erkunden – ein Unterfangen, das je nach Herangehensweise ein ganzes Weilchen dauern kann.

Ihr wollt aber trotzdem das Maximum aus der Trial-Fassung herausholen? Kein Problem: Im Folgenden haben wir einen kleinen „Das solltet ihr unbedingt mal ausprobieren“-Leitfaden zur „Trial & Unlock“-Fassung zusammengestellt.

Nun aber gut der einleitenden Worte und Bühne frei für 10 Dinge, die ihr „Portal Knights“ unbedingt mal ausprobieren solltet:

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1) Ein Häuschen bauen

„Portal Knights“ hat viele Ähnlichkeiten mit „Minecraft“. Eine davon ist die Tatsache, dass nahezu die gesamte Spielwelt aus quaderförmigen Blöcken besteht, die ihr händisch, mit Waffen oder mit einem entsprechenden Werkzeug abbauen und dann als Baumaterialien nutzen könnt.

Unsere empfohlene Aufwärmübung für angehende Baumeister: Haltet gleich in der ersten Welt nach einem halbfertigen Haus Ausschau. Einmal lokalisiert, werdet ihr sowohl im Außen- als auch im Innenbereich zahlreiche Rohstoffkisten finden. Diese einfach einsammeln (sprich abbauen), dann zum Inventar wechseln, den gewünschten Blocktyp unten in der Schnellauswahleiste ablegen und die Rekonstruktion eurer Behausung kann beginnen.

Keine Lust auf Hausbau? Selbstverständlich dürft ihr eurer Fantasie einfach freien Lauf lassen und zum Beispiel eine Treppe zu einer anderen schwebenden Insel konstruieren, eine prunkvolle Burg aus dem Boden stampfen oder eurer Lieblingshaustier im Klötzchenformat nachbauen.

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2) Nachts Schattenritter meucheln

Egal ob ihr nun als Ritter, Waldläufer oder Magier durchstartet – zu Spielbeginn sind alle Klassen vergleichsweise schwach auf der Brust. Abhilfe schaffen sinnvoll verteilte Attribut- und Talentpunkte. Bevor euch das Spiel jedoch damit belohnt, muss euer Held die nächste Erfahrungsstufe erreichen.

Das Problem: Die tagsüber auftauchenden Gegnertypen werfen deutlich weniger Erfahrungspunkte ab als viele nächtliche Kreaturen. Es kann also durchaus Sinn machen, Sammel- und Crafting-Aktivitäten auf den Tag zu verlegen, um dann nach Sonnenuntergang Schattenritter und Konsorten zu meucheln. Gleichzeitig auf der Suche nach einem atmosphärischen Screenshot-Motiv? Wer seine Blicke gen Himmel schweifen lässt, kann des Nachts beobachten wie der Mond am Firmament entlangwandert.

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3) Höhlensysteme erkunden

Bereits die allererste Welt von „Portal Knights“ verfügt über einen Mini-Dungeon – in der Regel leicht zu finden, anhand eines steinernen, turm-ähnlichen Gemäuers inklusive metertief ins Erdreich führender Treppe. Im untersten Stockwerk angekommen, müsst ihr euch zunächst einmal mit einem Skelettkrieger herumschlagen.

Liegt der besiegt am Boden, geht’s weiter durch eine imposante Türe, die jedoch bereits nach wenigen Attacken klein beigibt. Im nun folgenden Raum heißt es dann Augen offen halten nach einem kleinen Durchgang. Mit etwas Glück führt der nämlich in das angrenzende Höhlensystem der schwebenden Insel – wo sich oft alte Vasen und andere Gefäße mit wertvollem Inhalt befinden.

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4) Splitscreen ausprobieren

Während sich Spiele-Neuveröffentlichungen mit klassischem Splitscreen-Modus mittlerweile an einer Hand abzählen lassen, sind Couch-Koop-Matches in „Portal Knights“ eine Selbstverständlichkeit. Cool: Daddeln am geteilten Bildschirm klappt sogar zusammen mit zwei anderen Online-Spielern. Um den Splitscreen-Modus zu initiieren, einfach ins Hauptmenü wechseln, wo die „weiteren Spieler hinzufügen“-Option bei der Heldenauswahl verfügbar wird (Optionen-Taste drücken!).

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5) Heldenfähigkeiten dynamisch anpassen

Fans großer Action-Abenteuer kennen die Problematik: Legt man sich beim Auflevel-Prozess auf eine neue Heldenfähigkeit fest, lässt sich diese Entscheidung für gewöhnlich nicht rückgängig machen. Nicht so in „Portal Knights“. Hier erhaltet ihr nach jeweils fünf Erfahrungsstufen Zugriff auf mehrere neue Talente und könnt dann beliebig und jederzeit zwischen diesen wechseln.

Dringende Empfehlung an dieser Stelle: Macht die selektierten Talente ganz von eurem Spielstil abhängig. Seid ihr also beispielsweise als Waldläufer unterwegs und beharkt eure Feinde bevorzugt stehend und aus erhöhter Position, solltet ihr das Talent „Turmstellung“ (höherer Schaden, wenn man sich nicht bewegt) dem Talent „Verblassen“ (bessere Ausweichchance bei niedriger Gesundheit) vorziehen. Auch macht zum Beispiel eine Steinschleuder-Spezialisierung keinen Sinn, wenn ihr nur mit Pfeil und Bogen kämpft.

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6) Mit dem Lock-on-Modus experimentieren

Viele Kämpfe laufen deutlich entspannter ab, wenn ihr den Gegner – Zelda und Co. lassen grüßen – vorher mittels Lock-on-Funktion aufschaltet. In der Standardkonfiguration ist diese der L2-Taste zugewiesen. Größter Vorteil, vor allem für Fernkämpfer: Ihr könnt eure Widersacher selbst dann zielsicher beharken, wenn ihr im Kreis um sie herumtänzelt. Wer ein bisschen üben will, kloppt zunächst mal die hier abgebildete Strohpuppe „Harrold“ windelweich.

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7) Heiltränke und Schleifsteine craften

Anders als die stählernen Helden aus „Call of Duty“, „Halo“ oder „Battlefield“ regenerieren sich die Recken aus „Portal Knights“ nicht selbstständig. Vielmehr müsst ihr entweder die Lebensenergie-Container besiegter Gegner aussammeln oder euch passende Heiltränke craften. Letztere benötigen dabei für gewöhnlich Wasser als Grundzutat.

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Dazu ergänzt ihr dann zum Beispiel Beeren (Schwacher Heiltrank), Karotten (Einfacher Heiltrank), Palmfrüchte (Starker Heiltrank) oder eine Kombination aus Magenta- und Feuerbeeren (Mächtiger Heiltrank). Wollt ihr dagegen Manatränke zusammenbrauen, braucht ihr erneut Wasser als Grundzutat sowie Agave (Kleiner Manatrank), Kartoffeln (Normaler Manatrank), Eis-Rosen (Starker Manatrank) oder einen Mix aus Nachtnadel und Chilischoten (Mächtiger Manatrank). Abseits von ausreichend Heil- und Manatränken solltet ihr außerdem immer auch genügend Schleifsteine im Gepäck haben, um beschädigte Waffen zu reparieren.

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8) Perspektivwechsel vornehmen

Während Minecraft in der Standard-Einstellung aus der Ego-Ansicht gespielt wird und optional eine Third-Person-Perspektive anbietet, ist es bei „Portal Knights“ genau umgekehrt. Hier müsst ihr zunächst den rechten Analogstick hineindrücken, um von Third- auf First-Person zu wechseln.

Doch regelmäßiges Umschalten lohnt sich. Warum? Ganz einfach: Im Kampf zum Beispiel habt ihr deutlich mehr Übersicht und könnt besser ausweichen, wenn ihr eurem Helden über die Schulter blickt. Die Vorteile der Ego-Ansicht kommen dagegen eher beim Bauen zum Tragen. Ganz einfach, weil ihr Blöcke schneller präzise in der Umgebung platziert und so Zeit und Nerven spart.

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9) Turmbau zu Babel

Die Schergen in „Portal Knights“ mögen nicht sonderlich gesprächig sein, dafür folgen sie euch im Kampf auf Schritt und Tritt und lassen oft erst dann locker, wenn ihr mausetot am Boden liegt oder kein Sichtkontakt mehr besteht. Unser Profitipp für Fernkämpfer: Sucht euch eine große Freifläche und konstruiert dort einen 5 Blöcke hohen Turm mit einer Grundfläche von 2×2 Blöcken. An einer Seite des Turms nun noch eine provisorische Treppe anfügen und fertig ist eure neue Scharfschützenposition. Anschließend heißt die Devise: Gegner anlocken, schnell zum Turm flüchten und die Feinde dann vom Turm aus mit Pfeilen oder Zaubersprüchen beharken.

10) Ein Haustier anschaffen

Vor allem im Solo-Modus fühlt man sich – die unzähligen Intermezzi mit Gegnern mal außen vor – oft etwas einsam. Wer etwas dagegen unternehmen möchte, freundet sich am besten mit einem der zahlreichen Pets im Spiel an. Gleich in Welt eins zum Beispiel könnt ihr euch eine Maus als Gefährten ins Boot holen. Spielerische Vorteile bringt das derzeit zwar keine, cool sieht der Nager aber allemal aus – besonders auf Screenshots, die ihr mit der Community teilt.

 

 

Kommentare

  1. Hendl sagt:

    Mr. Nutz war klasse (hat ja auch ein bisschen mein freund cougar/sanity mitgearbeitet).... mit diesem minecraft verschnitt kann ich mich allerdings nicht anfreunden.
    Tunnel B1 hatte seinerzeit hammer grafik.

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  2. Sonny_ sagt:

    Product Placemant sollte auch als solches gekennzeichnet werden, wenn es welches ist.
    Vielleicht ist es auch keins und der Autor ist einfach begeistert vom Spiel, aber offensichtliche Partnerschaften wie mit Amazon werden auch nicht gekennzeichnet, weswegen man hier nie weiß, was Sache ist.

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  3. Sveninho sagt:

    Hört sich richtig geil an. Habe nur schnell den Text überflogen, um mich nicht übermäßig spoilern zu lassen. Werde mir die demo nachher ziehen. Aber alleine die Mischung aus Minecraft und Zelda hört sich seeeehr interessant an. Und deutsche Entwickler unterstütze ich eh gerne. 🙂

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  4. samonuske sagt:

    Tunnel B1 war geil aber Sack schwer, habe es immer noch in meiner PS1 Sammlung

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  5. Fakeman sagt:

    Nö, habe die Demo angespielt . Nicht mein Ding . Da
    beibe ich doch lieber beim Original .

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  6. Mustang&Sally sagt:

    habs auch mal angezockt, auch nicht meins. Ich freu mich auf Terraria Otherworld.

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  7. Rawsome sagt:

    Ich mag dieses Klötzchen Konzept nicht. Allerdings hätte ich schon Lust auf das Gameplay an sich. Gibt es da Alternativen die nicht so gezwungen wirken?

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  8. Taikido sagt:

    habs auch Probiert.
    Nicht mein ding das game.
    Dachte das ist ein schönes rpg...

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  9. Smuggl sagt:

    Nachdem Dragon Quest Builders mein persönlicher Überraschungshit war, werd ich das hier auf jeden Fall ausprobieren. Klingt sehr sehr interessant.

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