Xbox Scorpio: 12GB RAM, UHD-Laufwerk, Boost-Mode und weitere Details zur neuen Microsoft-Konsole

Am heutigen Nachmittag wurden endlich die ersten handfesten Details zur Xbox Scorpio enthüllt. Wir wagen einen Blick über den Tellerrand und bringen euch auf den aktuellen Stand der Dinge.

Vor wenigen Minuten enthüllte Microsoft in Kooperation mit den englischsprachigen Kollegen von Digital Foundry die ersten handfesten Details zur neuen Xbox, die zur Zeit unter dem Arbeitstitel Xbox Scorpio entsteht und Ende des Jahres veröffentlicht werden soll.

So wurde bekannt gegeben, dass die Xbox Scorpio über acht Custom-x86-Kerne mit einer Taktrate von 2,3 GhZ verfügt. Die GPU hingegen verfügt über 40 Customised-Compute-Units mit einer Taktrate von 1172MHz. Die Bandbreite liegt bei 326GB/s. Ebenfalls an Bord: Ein UHD-Laufwerk, die Unterstützung von DirectX12 und ein 12GB DDR5-RAM. Zudem werden eine schnelle 1TB-Festplatte und ein internes Netzteil versprochen. Gestrichen wurde der ESRAM, der von vielen Entwicklern als Flaschenhals der Xbox One-Hardware bezeichnet wurde.

Xbox Scorpio: So verbessert der Boost-Mode die Grafik eurer Xbox One- und Xbox 360-Titel

Laut den Versprechen von Microsoft verfügt die Xbox Scorpio über ausreichend Leistung, um den größten Teil der Xbox One-Spiele in der nativen 4K-Auflösung zu stemmen. Angaben, die die Technik-Experten von Digital Foundry im Rahmen ihres Artikels, den ihr hier findet, untermauern. Genau wie die PlayStation 4 Pro wird auch die Xbox Scorpio über einen Boost-Modus verfügen, der die Performance von Xbox 360- und Xbox One-Titeln verbessert.

Dieser wird nicht nur für eine stabilere Framerate sorgen, gleichzeitig wird der Boost-Mode eine höhere Auflösung, ein optimiertes Texture-Filtering oder die Unterstützung des neuen DVR-Modus mit sich bringen. Dieser wird es euch ermöglichen, eure Spiele in 4K und 60FPS zu streamen. Auch mit kürzeren Ladezeiten sei zu rechnen.

Wird es einen sichtbaren Unterschied zwischen PS4 Pro- und Xbox Scorpio-Spielen geben?

Aufgrund der höheren Leistung der Xbox Scorpio gegenüber der PlayStation 4 Pro (6 Teraflops vs. 4,2 Teraflops) sowie der Tatsache, dass die Xbox Scorpio mit einem 12GB DDR5-RAM daherkommen wird, haben die Redmonder hinsichtlich der Multiplattform-Titel natürlich alle Trümpfe in der Hand. Digital Foundry zufolge wird sich die zusätzliche Leistung der Xbox Scorpio vor allem an der höheren Auflösung der Spiele und den knackigeren Texturen bemerkbar machen.

Da das von der PlayStation 4 Pro verwendete Checkerboard-Rendering, mit dem Spiele auf 4K hochskaliert werden, sehr gute Ergebnisse auf den Bildschirm zaubert, bleibt jedoch abzuwarten, in wie weit sich die Vorteile der Xbox Scorpio hinsichtlich der Auflösung in der Praxis bemerkbar machen. Sichtbare Unterschiede wird es wohl nur auf entsprechend großen 4K-TVs geben.

Und was soll die Xbox Scorpio kosten? Dahingehend wurden bisher keine Zahlen genannt. Es wird jedoch über einen Preis von 399 bis 499 US-Dollar spekuliert. Es ist wohl damit zu rechnen, dass Microsoft auf der E3 im Juni Nägel mit Köpfen machen und neben dem finalen Design auch den Preis und den Launchtermin der neuen Konsole enthüllen wird.

ps4 pro xbox scorpio specs

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