Über den Wunsch der Spieler nach Mikrotransaktionen muss EA noch viel lernen, meinen Analysten

Kommentare (12)

Die Gaming-Community scheint gespalten zu sein, denn während oft Kritik zu den Monetisierungsversuchen der Spielehersteller laut wird, zücken die meisten Spieler offenbar doch die Brieftasche. Andererseits muss auch EA noch viel über die Wünsche der Spieler nach Mikrotransaktionen lernen, heißt es in einem aktuellen Bericht der Analysten von SuperData.

Über den Wunsch der Spieler nach Mikrotransaktionen muss EA noch viel lernen, meinen Analysten

Vermutlich vom Erfolg der Free-to-Play-Titel verblendet, haben große Publisher und Entwickler inzwischen Features wie Lootboxen und Mikrotransaktionen in ihre AAA-Vollpreis-Spiele integriert, was von der Community mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Im Falle von „Star Wars Battlefront 2“ haben EA und DICE offenbar zuviel gewollt und mussten die erbosten Reaktionen der Community spüren.

Geht es nach den Analysten von SuperData, dann muss Electronic Arts noch viel lernen, wenn es darum geht, den Wunsch der Spieler nach Mikrotransaktionen zu verstehen. „Sie gehen einen schmalen Pfad zwischen der Erhöhung des Inhaltsangebots, der Spielerbindung, dem Gewinn und dem Vergraulen der Spieler – das laufende Experiment der Mikrotransaktionen hat Erfolge und Fehlschläge mit sich gebracht. Auch wenn sich die Spieler schnell über die Publisher beschweren, die exzessiv Zusatzinhalte für Geld anbieten, unterstützen sie weiter diese Service-basierte Monetisierung mit ihren Brieftaschen“, heißt es in einem aktuellen Bericht.

„Aber EA muss noch viel lernen, um den Wunsch der Spieler nach Mikrotransaktionen in verschiedenen Spielen vollständig zu verstehen. Activisions Call of Duty-Franchise hat EAs Battlefield bezüglich der Mikrotransaktionen stets übertroffen, indem sie sich auf Charakter-Anpassung und Waffen verlassen. Jedoch hat sich EA nicht als erster die Finger verbrannt mit solchen geldgierigen Techniken. Auch die Spieler von Assassin’s Creed Unity hatten sich bereits gegen die teuren Abkürzungs-Mikrotransaktionen gewehrt: Diese haben letztendlich nur sieben Prozent des zusätzlichen Gewinnstromes ausgemacht“, heißt es dazu.

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Kommentare

  1. NoBudget sagt:

    Und was ist mit Activision? Die haben doch das Paytowin erst richtig publiziert.

  2. humantarget86 sagt:

    Die sollen einfach getrennte server machen. Is doch easy. In normalen servern sind gekaufte Gegenstände eben gesperrt. Dann gibt es extra server auf denen gekaufte Gegenstände erlaubt sind. Sollen die kacknoobs die sich ihren erfolg erkaufen wollen doch mit anderen noobs zusammen spielen. Andere spiele haben es doch auch schon vorgemacht, in denen cheater z.b.auf extra cheater server verbannt wurden. Und bevor jetzt wieder jemand rum heult, nein, ich vergleiche in game käufer nicht mit cheatern. Aber sie sind eben ein völkchen für sich und sollten beim zocken auch unter sich bleiben. Nur meine Meinung und eine Lösung die alle zufriedenstellen würde. Alle können zocken ohne belästigt zu werden und EA könnte weiter seine seelenlose geldpolitik durchziehen.

  3. kilevox sagt:

    Da es immer leute gibt die ihren vollpreis titel gerne um 50-xx € teurer machen wollen, wird sich das nicht mehr groß ändern. Solang es kein zwang bzw. pay2win oder ähnliches wird - ist es ja jedem selbst überlassen was er mit seinem geld macht.

  4. dharma sagt:

    seh ich genauso wie Kilevox.

    Niemand muss Echtgeld-Lootboxen kaufen, alles kann erspielt werden, man muss halt etwas Geduld haben und nicht erwarten dass man an 2 Spielabenden alles hat.

  5. Frauenarzt sagt:

    So siehts aus, dharma.

  6. CoDBF...FanBoy sagt:

    Typisches Deutsches Konsumverhalten. Alles immer sofort haben. Ja nicht mal was dafür machen. Hauptsache ich besitze es und alle anderen nicht. Sich darauf aufgeilen und Andere am anderen Ende verhungern lassen. Die Spielgemeinschaft ist schon echt arm drann. Anstatt sich gemeinsam hinzusetzen,sich hochleveln und Spaß haben. Leider in der heutigen Gamergesellschaft nicht möglich. Ich hab Geld...Du leider nicht...Pech. Aber gibt ruhig Kohle dafür aus. Muss ja irsinnig viel Spaß machen nur zu gewinnnen.

  7. Arcadiuz sagt:

    Verstehe nicht wo das Problem ist. Ich investiere gerne immer ca noch 150 euro in das Spiel. Dlcs, Lootboxen sind doch klasse. So zeige ich den Entwicklern dass sie ihren Job gut machen, und ich bekomme tolle Erweiterungen für mein Spiel. Hört doch auf zu jammern und nehmt endlich nen Kredit auf, so wie ich es für Battlefront 2 gemacht habe.

  8. Shaft sagt:

    "Auch wenn sich die Spieler schnell über die Publisher beschweren, die exzessiv Zusatzinhalte für Geld anbieten, unterstützen sie weiter diese Service-basierte Monetisierung mit ihren Brieftaschen“, heißt es in einem aktuellen Bericht."

    das sind doch nicht die selben.

    "Diese haben letztendlich nur sieben Prozent des zusätzlichen Gewinnstromes ausgemacht“, heißt es dazu."

    und wenn man dann 5% der spieler verliert, hat man sich schon massiv selbst ins knie geschossen, denn die restlichen 2% sind den aufwand nicht wert und machen keinen shareholder feucht.

  9. big ed@w sagt:

    @codbf

    Wenn ich in diesem Land etwas gelernt habe,dann dass das typischst deutsche was es gibt Leute wie du sind,
    indem sie alles was sie irgendwie negativ verorten können als typisch deutsch bezeichnen
    ,basierend auf ihrem selbsthass u ihrem Unwissen darüber (und vor allem ihrem Unwillen es akzeptieren zu können)dass es irgendwo anders dieses Verhalten auch zu Hauf u auch im wesentlich erheblicheren Masse gibt.

    Jede Wette dass dieses Verhalten dass du anprangerst vielerorts genau so ausgeprägt
    oder noch schlimmer,also nichts länderspezifisches wie euer Sauerkraut oder diese
    spiessigen,primitiven,rumkiffenden Stereotypen Pussyboys mit langen Haaren(sofern noch vorhanden) mit ihrem peinlichen pseudointellektuellen Sozialgefasel die alle dasselbe labern u denken,Bob Dylan hören u dann auch noch so peinlich sind u sich allen ernstes für Individuen u Rebellen halten wenn sie an ihrer Tüte ziehen.

  10. Spastika sagt:

    solange sie mehr Gewinn machen wie im Vorjahr kann ihnen ihr Ruf egal sein. die Aktionäre wollen jetzt Gewinn und nicht in 10 jahren , dafür haben sie ihre Führungskräfte gewählt. Um den imageschaden sollen sich die nächsten kümmern .

    denn wie heissts so schön: wer mehr Gewinn mit Brötchen machen will wirft einfach mehr Sägemehl rein und gleicht den faden Geschmack mit Kokain aus.

  11. AvrilLavigneFan sagt:

    Ich könnte mir bei Fifa zb etwas ganz anderes vorstellen. Stadien brauchen Lizenzen und Zeit und das muss natürlich bezahlt werden. Wäre cool wenn es alle BL Stadien geben würde, je Arena vielleicht 3€ oder komplett für 30€. Die würde ich gerne bezahlen!

  12. Shaft sagt:

    "Wäre cool wenn es alle BL Stadien geben würde, je Arena vielleicht 3€ oder komplett für 30€. Die würde ich gerne bezahlen! "

    und das wäre sogar relativ einfach zu machen, denn dein gegner muß die stadien ja nicht haben, um gegen dich spielen zu können. der sieht dann eben immer nur das standardstadion. und jetzt stell dir mal vor, du könntest auch noch die spruchbänder in der fankurve selbst beschreiben. programmiertechnisch wäre das machbar und man könnte auch das zusätzlich verkaufen. man kann mit so viel extras geld verdienen, ohne ein dämliches lootboxzufallsystem.

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