Activision Blizzard: 2017 mehr als 4 Milliarden Dollar mit Mikrotransaktionen verdient

Kommentare (8)

Bei Activision Blizzard weiß man offenbar, wie man mit In-Game-Inhalten Geld verdient, ohne die Wut der Spieler auf sich zu ziehen. Im vergangen Jahr konnte das Unternehmen nicht weniger als 4 Milliarden Dollar mit Mikrotransaktionen einnehmen.

Activision Blizzard: 2017 mehr als 4 Milliarden Dollar mit Mikrotransaktionen verdient

Mit dem aktuellen Finanzbericht hat Activision Blizzard auch die aktuellen Zahlen zu den Verdiensten aus den In-Game-Verkäufen enthüllt. Laut dem aktuellen Bericht konnten 2017 mehr als 4 Milliarden US-Dollar durch In-Game-Verkäufe eingenommen werden. Allein im vierten Quartal 2017, während die Kontroverse um die Mikrotransaktionen von „Star Wars Battlefront 2“ aufkochte, konnte Activision Blizzard 1 Milliarde mit In-Game-Verkäufen einnehmen.

Die Angabe basiert auf dem kompletten Activision Blizzard-Portfolio und umfasst damit also Spiele wie „Hearthstone“, „Heroes of the Storm“, „Overwatch“ und „World of Warcraft“ sowie auch „Call of Duty: WWII“ und „Destiny 2“. Es tragen die üblichen DLC-Verkäufe und auch Mikrotransaktionen zu der Summe bei. Und auch die Verdienste durch In-Game-Verkäufe in der Mobile-Sparte, mit Spielen wie „Candy Crush Saga“ wird mitgezählt.  „Candy Crush Saga“ zählt immerhin 290 Millionen monatlich aktive Nutzer, während Blizzard auf lediglich 40 Millionen monatlich aktive Nutzer kommt.

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„Das war ein Rekordquartal, mit dem ein Rekordjahr für Activision Blizzard abgeschlossen wird“, sagte Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard. „2017 hat unsere Community neue Meilensteine für das Engagement erreicht, unser Geschäft hat Rekordeinnahmen und Cashflows geliefert, und wir haben wichtige Fortschritte beim Aufbau von zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten wie der Overwatch League gemacht. Wir könnten uns nicht mehr auf die Möglichkeiten im Jahr 2018 freuen, unseren Spielern und Fans weiter dienlich zu sein.“

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Kommentare

  1. StevenB82 sagt:

    Und was wollen die mit dem geld machen ausser für luxus ausgeben? Deren Spiele werden wohl kaum besser werden

  2. Abe_Oddworld sagt:

    @ Steven die gewinne werden aan die Aktionäre ausgeschüttet und übrige Reste vielleicht in neue Projekte oder Entwicklungen

  3. OneTwo sagt:

    Ohne die Wut der Spieler auf sich zu ziehen?
    Naja eigentlich stimmts ja. Nach dem Destiny2 Shitstorm spielen die entrüsteten Spieler das Spiel auch einfach weiter. ^^

  4. VisionarY sagt:

    bin gespannt wie lang die leute das mitmachen... wird wohl noch n paar jahre dauern bis alle mal aufwachen und nicht mehr freiwillig das geld aufm fenster bzw in die lootbox schmeißen... aber immerhin kann ich sagen das bei der summe von mir kein einziger cent dabei ist 😉

  5. newG84 sagt:

    Jo wie hies es letztens? Man benötige die microtransactions um die kosten für die spiele einzuspielen. Aha 4millarden dollar umsatz ist also nötig um 2-3 spiele zu finanzieren. Da lacht der gierige aktionär sicher grad gerzlich bei solchen früheren aussagen

  6. xjohndoex86 sagt:

    "Neue Projekte" Hah! Wenn's man so wäre! Activision ist stinkreich und gleichzeitig der mutloseste Publisher überhaupt. Alles was die erschaffen ist von Beginn an als endlose Geldgrube konzipiert. Denen geht es seit COD4 nicht mehr um das Spielerlebnis oder gar etwas Innovatives zu erschaffen. Und die Nachfrage ihrer riesigen Schafherde gibt ihnen dabei leider auch noch Recht...

  7. LukeCage sagt:

    die haben soviel Deld, aber geizen dann immer noch bei den spielen rum! Da gibt es andere publisher die es eher verdienen.

  8. AtheistArriS sagt:

    Ich kaufe nie etwas von dem Unternehmen, davon sollten sich mehr Leute ein Beispiel nehmen.

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