Dragon Age Inquisition: Nebenmissionen sind laut Mike Laidlaw zu bedeutungslos gewesen

In einem aktuellen Interview hat der frühere "Dragon Age"-Chefentwickler Mike Laidlaw betont, dass die Nebenmissionen von "Dragon Age: Inquisition" zu bedeutungslos wirkten und er sich heutzutage ein Beispiel an "The Witcher 3: Wild Hunt" nehmen würde.

Das Fantasy-Rollenspiel „Dragon Age: Inquisition“ erschien im November 2014 für die Konsolen und den PC und konnte sowohl kommerziell als auch bei den Kritikern Erfolge feiern. Allerdings hat der damalige Chefentwickler Mike Laidlaw, der BioWare mittlerweile verlassen hat und sich als Berater verdingt, in einem aktuellen Interview mit Eurogamer noch einmal auf die Reihe zurückgeblickt und betont, dass er vor allem in der halboffenen Spielwelt von „Dragon Age: Inquisition“ noch Verbesserungsbedarf sieht.

Die Spielwelt sei laut Laidlaw zu bedeutungslos gewesen, weshalb er sich heutzutage die tiefgreifenderen und mitreißenderen Nebenmissionen aus „The Witcher 3: Wild Hunt“ zum Vorbild nehmen würde. Diesbezüglich sagte Laidlaw: „Wir hatten erkannt, dass es etwas bedeutungslos war. Ich liebe die Art, wie The Witcher 3 cineastischere und stärkere Story-Quests in diese offene Welten gesteckt hat, um das Pacing auszugleichen und dies in einer Weise zu tun, auf die die Spieler super positiv reagiert haben. Dahingegen fühlte es sich in unserem Fall so an, als hätte es zwei Phasen des Spiels gegeben.“

Mehr: Dragon Age 4 – Arbeiten an den Sprachaufnahmen angelaufen?

Man habe zwar in „Dragon Age: Inquisition“ die unterschiedlichen Regionen gut thematisiert und mit Geschichten gefüllt, jedoch konnte man nie die Intensität erreichen, die man zuvor bei Lelianas Rettung aus Redcliffe geboten hatte. Diese wurde nämlich sehr cineastisch umgesetzt, während der Rest eher unbeständig gewirkt habe. Könnte Laidlaw die Zeit zurückdrehen und die Erfahrung von „The Witcher 3: Wild Hunt“ behalten, würde er die Nebenmissionen an CD Projekt REDs Rollenspiel anlehnen. Rückblickend habe man das eigene Budget nicht gut genug ausbalanciert.

Weitere Aussagen zur „Dragon Age“-Reihe kann man bei den Kollegen von Eurogamer finden.

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