Take Two: Strauss Zelnick spricht über die Zukunft des Abomodells

Kommentare (8)

Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick ist nicht der Ansicht, dass das Abomodell die Zukunft der Videospiele definieren wird. Sollten die Kunden allerdings der Meinung sein, dass ein solches Modell für sie die meisten Vorteile bringt, dann wäre Zelnick unter einer Bedingung dabei,

Take Two: Strauss Zelnick spricht über die Zukunft des Abomodells

In den vergangenen Wochen kam mehrfach die Prognose auf, dass Disk-Spiele bald der Vergangenheit angehören und die Publisher zu einem rein digitalen Vertrieb übergehen werden. Auch das Abomodell werde dabei eine wichtige Rolle einnehmen.

Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick ist zumindest vom Abomodell nicht allzu überzeugt. Laut seiner Einschätzung würden die Spieler nicht dazu tendieren, in einem Monat eine Vielzahl von Spielen in Angriff zu nehmen. „Nein. Ein Abo-Modell müsste in erster Linie auf die Bedürfnisse und Interessen der Verbraucher eingehen. Man muss davon ausgehen, dass die Verbraucher viele Videospiele in einem bestimmten Monat zur Auswahl haben möchten.“ Und das sei laut Zelnick nicht der Fall.

Weiter heißt es: „Ich bin mir nicht sicher, ob die Verbraucher gerne so viele Videospiele im Monat spielen würden. Ich denke, sie neigen dazu, sich auf eine kleine Anzahl hochwertiger Titel zu konzentrieren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie nach einer großen Anzahl an Katalogtiteln suchen. Und ich bin der Meinung, dass das jetzige Wirtschaftsmodell sehr vorteilhaft für die Verbraucher ist.“

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Allerdings möchte es der Take-Two-CEO nicht grundsätzlich ausschließen, sich dem Abomodell später zu widmen: „Also, ich bin etwas skeptisch, aber ich würde es nicht ausschließen. Unser Ziel ist es, dort zu sein, wo der Verbraucher ist. Sollte der Verbraucher das Gefühl haben, dass ein Abonnementmodell am sinnvollsten ist: Solange wir für die Arbeit, die unsere Entwickler und wir leisten, angemessen belohnt werden, dann würden wir teilnehmen“, so Zelnick abschließend.

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Kommentare

  1. StevenB82 sagt:

    Alles was digital schreit wird den Bach runter gehen weil 2/3 der Einnahmequellen wegfallen werden und am Ende werden sie damit auch nich reicher. Diese I.dioten 😀

  2. Peter Enis sagt:

    Weil du und ein paar andere Kasper abspringen oder woher kommen deine Fakten zu dieser Aussage?

  3. CloudAC sagt:

    Ich nutze nicht mal Netnix und Co. .Sollen bloß alle weg bleiben von Abo Zeug usw. .Weil spätestens dann steig ich aus was zocken angeht.

  4. raveronalkohol sagt:

    Wird früher oder später nunmal kommen. Digital ist halt die Zukunft wer anderes hofft lebt in einer traumwelt

  5. SKATERLIMITS sagt:

    Ich sehe es kritisch, sobald man nicht mehr an seinem Account ran kommt ist alles weg. Ich kenne so viele Leute die ihren PSN Account nicht mehr zurückbekommen haben und ein neues erstellen müssen. Die nächste Generation lässt grüßen und wieder melden sich Leute mit neuen Account.

  6. TheSchlonz sagt:

    @SKATERLIMITS
    Bei einem Abo Modell wäre es kein Problem wenn du an deinen Account nicht mehr dran kommst, weil du nichts kaufst sondern ein monatliches Nutzungsrecht erwirbst. Es könnte dir also höchstens die Nutzungszeit für den laufenden Monat flöten gehen.

  7. sAIk0 sagt:

    Sobald ich Games nur noch per Abo bekomme bin ich ebenfalls sowas von raus. Kann auch nix mit dem Quatsch anfangen sämtliche Spiele nur digital zu kaufen. Mal ein kleineres spontan für zwischen druch für ein paar € geht digital auf jeden Fall klar. Da macht es mir auch nichts aus wenn ich mal nicht mehr dran kommen sollte. Die richtigen Hochkaräter möchte ich aber nach wievor auf Disc haben. Da kommt digital bei mir nicht in Frage.

  8. Duffy1984 sagt:

    Zurzeit gibt es soviel Auswahl an F2P Titeln, da bin ich eher abgeneigt zu einem Abomodell.

    Da bleibt mir wenigstens überlassen, wann und ob ich Geld in das Spiel rein pumpe.

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