PEGI: Spezielles Label für Spiele mit Mikrotransaktionen wird eingeführt

Kommentare (11)

Spiele mit PEGI-Altersfreigabe, werden in Zukunft auch mit einem entsprechenden neuen Label darüber informieren, wenn ein Spiel die Möglichkeit für Ingame-Käufe anbietet. Auf diese Weise sollen Käufe besser über die Inhalte im Spiel aufgeklärt werden.

PEGI: Spezielles Label für Spiele mit Mikrotransaktionen wird eingeführt

Die Verantwortlichen von PEGI, dem Pan European Game Information Board, werden im Angesicht der Debatte um Mikrotransaktionen der vergangen Monate ein neues Label einführen, welches auf den Einzelhandels-Fassungen der Spiele zu sehen sein wird.

Das neue Label soll auf den Spielehüllen abgebildet werden und den Käufer darauf aufmerksam machen, dass im Spiel auch Ingame-Käufe angeboten werden, sofern diese Möglichkeit im Spiel geboten wird. Auf diese Weise sollen die Käufer besser darüber informiert werden, dass sie im Spiel auch Mikrotransaktionen erwarten werden.

Zum Thema: Take-Two Interactive: Möchte bei Mikrotransaktionen zukünftig auf ein faires Modell setzen

„Kaufangebote innerhalb von Spielen sind zu einem weitverbreiteten Phänomen geworden, und es ist notwendig, sowohl bei physischen als auch bei digitalen Veröffentlichungen die gleichen Verbraucherinformationen bereitzustellen“, sagte Simon Little, Managing Director von PEGI. „Angesichts der Tatsache, dass physische Veröffentlichungen ein wichtiger Teil des Marktes sind, war dies eine wichtige Lücke, die es zu füllen galt.“

Insbesondere sollen mit diesem Schritt auch Eltern darüber informiert werden, dass Ingame-Käufe im einem Titel angeboten werden, wenn sie Spiele für ihre Kinder kaufen. In manchen Regionen wie Belgien wurden bestimmte formen von Lootboxen bereits verboten, sodass Spielehersteller entsprechend durch die Abänderung der Spiele reagieren mussten.

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Kommentare

  1. samonuske sagt:

    Habe ich kein Problem damit, warum auch !?

  2. King Azrael sagt:

    Landet auf jedem Spiel...verliert dann an Wirkung und macht nur das Cover hässlich

  3. dharma sagt:

    die Symbole sind auf der Rückseite, das Cover ändert sich also nicht

  4. phoenix.leon sagt:

    Pflicht Veröffentlichungen der Drop-Rate so wie in Japan (ich weiß, dort hat es andere Hintergründe) , damit könnte man noch einigermaßen was reißen, aber doch nicht mit einem Mini Label.
    Wenn man "ständig" zeigen würde, dass Legenden/Epic/whatever Drops, nur eine 1% (und das ist sogar noch hoch in manchen games) Drop Chance haben, dann KÖNNTE man damit noch versuchen an den gesunden Menschenverstand zu appellieren.

  5. xjohndoex86 sagt:

    PEGI <3

  6. StevenB82 sagt:

    Stimmt, das dürfte auf jedem spiel landen

  7. edel sagt:

    Aus meiner Sicht gehören zusätzliche Mikrotransaktionen (damit sind nicht DLCs mit Add On Charakter gemeint) generell in pay-to-play Spielen verboten = Abzocke.

    In Verbindung mit Lootboxen = Glückspiel-Abzocke

    Kurze Begründung: Wenn man schon versucht etwas negatives ersichtlich zu machen, was kaum erkennbar sein wird, dann kann man auch gleich den Grund (Quelle) dafür entfernen, dann benötigt man auch kein pseudo Warnschild/Hinweisschild (Symptome) um die Öffentlichkeit zu versuchen zu beruhigen.

  8. humantarget86 sagt:

    Das Label wird nur aus Versicherungsgründen draufgedruckt. Kommt dann jemand an und will den Verein verklagen weil er pleite ist, dann können die sagen...nenene wir sind fein raus...Guck Mal wir haben dieses aussagekräftige Label auf unser Spiel gedruckt.

  9. edel sagt:

    Ergänzung zum Kommentar von humantarget86:

    ... und dann wird zum Schluss mit dem "bösen Finger" wieder auf die Eltern gezeigt (verwiesen), denn es wurde ja extra zum Schutze der Kinder (überhaaaaupt nicht wegen der Gier der Konzerne) ein Label (Wahrnschild/Hinweisschild) zur Aufklärung für Eltern bestimmt = Verantwortung erfolgreich abgeschoben = Schuldigen gefunden. Weiter gehts mit weiteren Gewinnmaximierungs-Maßnahmen aus der Lobby! -xd ^^ 😉

  10. TheSrpce sagt:

    Wird leider wenig ändern. Ich mein schaut euch mal die Zigarettenpackungen an, drauf sind mittlerweile tote Leichen zu sehen. Trotzdem hält das niemanden vom Kauf ab. Gut ist auch ein Suchtmittel, Glücksspiel ja aber auch xD

  11. edel sagt:

    @ TheSrpce

    Sehr Interessante Aussage von dir!
    Die mich gerade dazu veranlasst hat, deine Gedanken weiter zu führen:

    Wenn Zigaretten ein Suchtmittel und ab 18 Jahren (Einstiegshürde) sind, wie ist das im Verhältnis zu interaktiven Videospielen zu sehen?

    A) Können interaktive Videospiele süchtig machen? 🙂
    B) Wie sind hier die Einstiegshürden und worauf beziehen sich diese bisher?

    C) Was sind Mikrotransaktionen und können diese süchtig machen?
    D) Kann eine Verbindung von interaktiven Videospielen zu Mikrotransaktionen hergestellt werden?
    E) Gibt es bisher für Mikrotransaktionen Einstiegshürden?

    F) Was sind Lootboxen und wie funktioniert das Prinzip des "Süchtig machen / anfixen"?
    G) Kann eine Verbindung von Mikrotransaktionen zu Lootboxen hergestellt werden?
    H) Gibt es bisher für "Lootboxen" (Glückspiel) Einstiegshürden?

    I) Kann eine Verbindung von interaktiven Videospielen, Mikrotransaktionen und Lootboxen hergestellt werden?

    Man könnte diese Fragen immer weiter ausbauen, aber ich schätze mal das reicht mind. aus um zum nachdenken anzuregen? Interessant finde ich dieses Thema auf jeden Fall. xd

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