God of War: Viele Bosse wurden aus dem Spiel geschnitten

Kommentare (15)

Auch wenn "God of War" bereits gewaltig ist und in der veröffentlichten Form viel Lob erhalten hat, so hatten die Entwickler ursprünglich noch ambitioniertere Pläne. Beispielsweise waren viel mehr Bosse geplant, die man allerdings nicht realisieren konnte, weil der Arbeitsaufwand zu groß gewesen wäre.

God of War: Viele Bosse wurden aus dem Spiel geschnitten

„God of War“ gehört zu den besten PS4-Spielen überhaupt und gilt für viele als Meilenstein der aktuellen Gaming-Welt. Aber auch wenn das Spiel in seiner veröffentlichten Form bereits großartig wirkt, so hatten die Entwickler ursprünglich noch größere Pläne.

Alle Ideen haben es letztendlich aber nicht ins Spiel geschafft. Unter anderem wollten die Entwickler von Sony Santa Monica Studio auch noch viel mehr Boss-Kämpfe integrieren, die jedoch nicht umgesetzt werden konnten.

Viele Boss-Gegner herausgeschnitten

In der NoClip-Dokumentation zum Spiel hat der zuständige Game Director Cory Barlog ein paar Details dazu verraten.

„Wir haben viele Boss-Gegner herausgeschnitten – eine Menge. Weißt du, wir hatten so viele mehr, es war ein viel ehrgeizigeres, verrückteres Spiel. Wenn du durch die Entwicklung gehst, fängst du an zu erkennen, nein, es ist zu groß, wir können das nicht. Ein Boss braucht 30 Entwickler eineinhalb Jahre. Es ist eine absolut massive Skala, wenn man es wirklich in Betracht zieht. „

Wie Barlog erklärte, gab es ein eigenes Entwickler-Team für die Boss-Gegner, die auch mit der Entwicklung von anderen Dingen beschäftigt waren, was es noch schwieriger machte, sie einfach noch mehr Bosse entwickeln zu lassen.

Zum Thema: God of War: DLC fiel zu ambitioniert aus, um ihn umzusetzen, räumt Barlog ein

Einen gewissen Ersatz für große Boss-Kämpfe bieten die Trolle, die in „God of War“ zahlreich vertreten sind. Tatsächlich war ursprünglich aber nicht geplant, dass diese als Bosse im Spiel angesehen werden. Die Kreaturen waren aber so groß, dass die Entwickler nicht wussten, wo sie die Healthbar positionieren sollten, dass sie einfach die Boss-Healthbar bekommen haben.

Weitere Details dazu erfahrt ihr im eingebundenen Video. „God of War“ ist exklusiv für PS4 erhältlich.

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Kommentare

  1. Sebacrush sagt:

    Die News gab es schonmal...

  2. Yaku sagt:

    Das ist für mich eigentlich der einzige Kritikpunkt. Gab bis auf den ersten Bosskampf der recht leicht aber Geil inszeniert war und den Valkürenkönigin Kampf der schon hart war keine guten Bosskämpfe.

  3. Weichmacher sagt:

    Vielleicht waren die Gegner ja auf irgendwelchen höher gelegenen Plattformen? Da sah sich Kraters eben einfach vor unüberwindbaren Hürden.

    😀

    Fanboy- Rache incoming.

  4. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Naja was hätte den auch noch kommen sollen. Zu viel Epicness hätte das ganze auch schnell lächerlich werden lassen können. Der zweite Bossfight ist eh das höchste Maß der Epicness ever...

  5. Spritzenkarli sagt:

    da hätten Sie lieber den Jungen weglassen sollen und die X Taste mit eine Supermario Standard Move belegen sollen .....

  6. xjohndoex86 sagt:

    Das war ja auch nicht der letzte Teil. 😉 Ist doch gut, wenn sie noch genug Ideen auf Reserve haben.

  7. Weichmacher sagt:

    Spritzenkarli: Endlich jemand der es verstanden hat. Ich fand die künstlich wirkenden Vater- Sohn Emotionen ziemlich flach, der Junge ist wirklich total deplatziert.

  8. freedonnaad sagt:

    Dlc Pläne gekippt weil zu ambitioniert.
    Bosse gestrichen weil zu ambitioniert.
    Da könnte man echt das Gefühl bekommen da überschätzt sich jemand

  9. Sonny_ sagt:

    @Weichmacher

    Er macht sich über dich lustig...

  10. snixor sagt:

    Ich fand den Teil langweilig
    GoW 2 und 3 fand ich besser.

  11. Moonwalker1980 sagt:

    "da sah sich Kraters..." Ahh, s'klar...
    Den Jungen dazuzugeben war die beste Entscheidung. War richtig gut, auch gut umgesetzt, vor allem im Kampf!! Und teilweise Emotion pur die Interaktion der beiden. Ähnlich gut wie Ellie/Joel in Tlou.

  12. Moonwalker1980 sagt:

    Ich fand die Trolle ja sehr einfach. Viel schwieriger waren vor allem diese Ritter bei den großen Feuern am See und die Valkyren.

  13. President Evil sagt:

    Stimmt schon, dass die Bosskämpfe weniger episch waren, als bei den Vorgängern.
    Das passt aber auch zum 'erwachseneren' Konzept.
    Lediglich der Endkampf hätte etwas mehr Epik vertragen.

    Die Neuausrichtung der Serie ist jedenfalls auf ganzer Linie gelungen und war auch bitter nötig.
    So sehr ich die alten Teile auch mochte; Wie sehr sich das Spielprinzip abgenutzt hat, hatte ja seinerzeit GoW Ascension gezeigt.

  14. VincentV sagt:

    "Der Endkampf hätte mehr Epic vertragen"

    Achtung SPOILER

    Eine Schlange die einer Riesen Statue Kopf abbeißt und ein Atreus der wie Kratos abgeht ist nicht episch genug? :p

  15. James T. Kirk sagt:

    "gilt für viele als Meilenstein der aktuellen Gaming-Welt"

    Für die meisten gilt Red Dead Redemption 2 als Meilenstein der aktuellen
    Gaming-Welt aber netter Versuch.

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