Sony Interactive Entertainment: Xbox, PlayStation und Nintendo werden sich immer mehr verbinden, meint Shawn Layden

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In einem aktuellen Interview sprach Sonys Shawn Layden über die Zukunft der Gaming-Industrie. Wie er unter anderem ausführte, werden wir uns irgendwann in einer Welt nach den klassischen Heimkonsolen wiederfinden, in der die verschiedenen Konkurrenten mehr denn je zusammenrücken.

Sony Interactive Entertainment: Xbox, PlayStation und Nintendo werden sich immer mehr verbinden, meint Shawn Layden

Nachdem die Verantwortlichen von Sony Interactive Entertainment Themen wie der Unterstützung des Crossplay-Features zunächst ablehnend gegenüberstanden, schien es zuletzt zu einem Umdenken gekommen zu sein.

Laut Shawn Layden, der in dieser Woche zum neuen Oberhaupt der Sony Interactive Worldwide Studios berufen wurde, könne sich auch Sony Interactive Entertainment nicht vor der Entwicklung der kommenden Jahre verschließen. Im Detail geht es laut Layden darum, dass irgendwann eine Art „Post-Konsolen-Welt“ Einzug halten wird, in der sich die PlayStation-, Xbox- und Nintendo-Plattformen und die dazugehörigen Communitys immer mehr verbinden.

Spieler sind nur ein Teil einer großen Community

Aus nachvollziehbaren Gründen wies Layden natürlich darauf hin, dass die PlayStation 4 und die PlayStation 4 Pro seiner Meinung nach die beste Spielerfahrung liefern. Allerdings sollte man auch Konkurrenten wie die Xbox One X oder Nintendos Switch nicht außen vor lassen. Selbiges gilt im Umkehrschluss auch für die Nachfolger der diversen Systeme.

„Ich möchte mich dahingehend nicht zu detailliert äußern, weil es einige der Leute, mit denen ich arbeite, verärgern könnte. Im Endeffekt schauen wir jedoch auf eine Art Post-Konsolen-Welt, in der man qualitativ hochwertige Spielerfahrungen auf einer Vielzahl von Technologien haben kann. Sicher, PS4 und PS4 Pro bieten das, was wir natürlich für das beste Spielerlebnis halten, aber die anderen Konsolen da draußen, seien es Switch, Xbox One X, Tablets oder Smartphones. In all diesen Bereichen gibt es tolle Erfahrungen. Das müssen wir erkennen“, so Layden.

Zum Thema: Sony ist Studioübernahmen nicht abgeneigt, wenn es passt

„Wir sind keine kleinen Ghettos, die nicht miteinander verbunden oder ausgerichtet sind. Wir sind alle Teil einer großen Gaming-Community, die wir durch verschiedene Türen betreten.. Ich denke, die Zukunft wird eine Erweiterung dieser Metapher sein. Deine Plattform ist nicht dein Zufluchtsort. Es ist einfach nur eine Tür zu all den anderen Spielern.“

Quelle: GameInformer

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Kommentare

  1. LotuSan sagt:

    Wow, vernünftige, erwachsene Worte. Ich bin beeindruckt. Vielleicht war die Ernennung der erste Schritt in eine bessere Zukunft für alle. (ja, ich weiß, für Fanboys sicher wieder nicht. Oder vielleicht doch, jetzt wo Sony Crossplay "erfunden" hat )

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  2. Magatama sagt:

    Failed attempt. Konkurrenz belebt, Unterschiede machen Qualität. Einheitsbrei ist langweilig, verkauft sich aber leichter. Und nur darum geht's dem Herrn. Zum Glück gibt's anscheinend noch einige Leute, mit denen er arbeitet, die er damit verärgern könnte.

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  3. big ed@w sagt:

    Hört sich an wie der Microsoft Trojaner der bei Nokia an der Spitze anheuerte
    um dem Laden so viele Stöcke zwischen die Beine wie möglich zu werfen,so dass er günstig von MS aufgekauft werden konnte(was natürlich nur Zufall war,ebenso wie das Ende von Symbian)
    Sein "einige Leute mit denen ich arbeite,verärgern könnte" Kommentar lässt schon mal drauf schliessen dass seine Loyalitäten nicht seinem Arbeitgeber dienen.

    Freue mich Zukünftig schon auf massig SJW u Globalisten Gewäsch von Sony u einen katastrophalen Start der ps5.Mit dem fernbleiben von der fundamental wichtigen e3 2020 zum
    hat Layden schon mal den Grundstein gelegt.
    Mal schaun was der Troll sich bis dahin noch einfallen lässt.

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  4. ADay2Silence sagt:

    Konkurrenz belebt das Geschäft

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  5. Brok sagt:

    @big ed@w

    Das mit dem verärgern würde ich eher so deuten, das es noch nicht spruchreife Dinge gibt, die er nicht einfach nebenbei ausplaudern kann.

    Und die E3 ist schlichtweg mittlerweile ein völlig unwichtiges Ereignis. Zum gleichen Tag im Internet einen Trailer zu einem Game veröffentlicht und du wirst weltweit die gleiche Präsenz haben wie auf einem Stand der E3, wahrscheinlich sogar mehr durch social Media

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  6. xjohndoex86 sagt:

    Ich wäre lieber in meinem "Ghetto" geblieben, als mit den beiden Erzfeinden einen Pakt zu schließen. Wo bleibt da die Individualität? Haben doch alle keine Eier mehr ihr eigenes Ding durchzuziehen.

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