Ubisoft: Vivendi veräußert die restlichen Anteile und sieht vorerst von weiteren Übernahmeversuchen ab

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Wie bereits im März des vergangenen Jahres vereinbart, veräußerte Vivendi nun seine restlichen Anteile am französischen Publisher Ubisoft. Des Weiteren ist die Rede davon, dass Vivendi in den kommenden fünf Jahren keine weiteren Übernahmeversuche in die Wege leiten wird.

Ubisoft: Vivendi veräußert die restlichen Anteile und sieht vorerst von weiteren Übernahmeversuchen ab

Im Mai des Jahres 2015 entschloss sich das französische Multimedia-Konzern Vivendi dazu, Anteile an Ubisoft und Gameloft zu erwerben.

Im Juni 2016 erwarb Vivendi trotz Ablehnung durch das Gameloft-Management schließlich die Mehrheit am Unternehmen. Gleichzeitig stockte Vivendi seine Anteile an Ubisoft kontinuierlich auf und hielt zwischenzeitlich 27 Prozent der Aktien. Somit schwang sich Vivendi zum größten Anteilshaber auf. Trotz allem gelang es dem Multimedia-Konzern nicht, sich Sitze im Verwaltungsrat zu sichern und den eigenen Einfluss auszubauen.

Auf absehbare Zeit keine weiteren Übernahmeversuche geplant

Zudem wurde Vivendi in den vergangenen Jahren immer wieder mit einer feindlichen Übernahme in Verbindung gebracht, die Ubisoft mit allen Mitteln zu verhindern versuchte. Im März 2018 erreichte uns dann die Bestätigung, dass sich Vivendi und Ubisoft einigten. Vivendi sicherte zu, alle Anteile an Ubisoft veräußern und auf absehbare Zeit keine weiteren Übernahmeversuche in die Wege leiten zu wollen.

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Aktuellen Berichten zufolge kam Vivendi diesem Versprechen nach und verkaufte kürzlich die letzten Anteile an Ubisoft – zum Preis von 248,5 Millionen US-Dollar. Zudem wurde noch einmal zugesichert, dass in den nächsten fünf Jahren keine weiteren Übernahmeversuche geplant sind. Laut Experten macht der Verkauf der Anteile von Vivendi an Ubisoft einen Betrag von 2 Milliarden Euro (ca. 2,3 Milliarden US-Dollar) und einen Kapitalgewinn von 1,2 Milliarden Euro (1,4 Milliarden US-Dollar) aus.

Weiter heißt es, dass sich Ubisoft mit Tencent und dem „Canadas Ontario Teachers Pension Plan“ zwei Langzeitinvestoren sicherte, die nun 5 beziehungsweise 3,4 Prozent der Anteile halten. Während Vivendi seine Anteile an Ubisoft veräußerte, befindet sich Gameloft auch weiterhin im Besitz des Unternehmens.

Quelle: Gamingbolt

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Kommentare

  1. TenaciousD sagt:

    Das ist schade, Ubisoft gehört schon lange weg vom Fenster.
    Heute kommt ein neues Rainbow Update und wie typisch wird das Spiel noch kaputter als kaputt gemacht.

  2. JigsawAUT sagt:

    Besser Rainbow wird von Ubisoft supportet als von EA. Dann wäre das Spiel schon toter als tot xD

  3. TenaciousD sagt:

    Hätte aber bessere Server und bessere Hitreg usw.
    Bei Rainbow existieren nicht mal Hitboxen

  4. JigsawAUT sagt:

    Die Server laufen sehr gut, ein Headshot ist ohne auffallende Verzögerung tatsächlich ein Headshot also auf PS4 läuft alles sehr gut

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