Stadia: Entwicklung genauso leicht wie auf den Konsolen? Latenz soll bis zum Launch reduziert werden

Kommentare (7)

Geht es nach Vice President Majd Bakar, dann wird die Latenz, mit der Googles Streaming-Plattform Stadia derzeit noch zu kämpfen hat, bis zum Launch reduziert. Zudem hob er die unkomplizierte Entwicklungsumgebung von Stadia hervor.

Stadia: Entwicklung genauso leicht wie auf den Konsolen? Latenz soll bis zum Launch reduziert werden

Seit der offiziellen Ankündigung am gestrigen Abend dominiert Googles Streaming-Plattform Stadia die internationalen Schlagzeilen.

Im Laufe des heutigen Tages erreichte uns die Bestätigung, dass Spiele auf Stadia aktuell noch mit einer recht hohen Latenz und einer unschönen Artefaktbildung zu kämpfen haben. Eine Begebenheit, zu der in einem aktuellen Interview Majd Bakar, seines Zeichens Vice President von Google Stadia, Stellung bezog. Wie nicht anders zu erwarten war, gelobte Bakar Besserung.

Google verspricht eine einfache Entwicklung

Wie Bakar einräumte, wird es aufgrund der verwendeten Cloud-Technologie natürlich nicht möglich sein, eine komplett latenzfreie Spielerfahrung zu bieten. Allerdings sei zu beachten, dass bis zum Launch in diesem Jahr noch etwas Zeit vergeht. Diese soll von den Entwicklern genutzt werden, um in diesem Bereich weiter zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Latenz bis zum finalen Launch von Stadia weiter reduziert wird. Konkrete Zahlen konnte oder wollte Bakar bisher nicht nennen.

Zum Thema: Google Stadia: Hohe Anforderungen an Internetanbindung und trotzdem Input-Lag über 160 ms und Artefakte im Bild

Gleichzeitig wandte sich Google Stadias VP an die Dritthersteller. Wie Bakar versprach, soll Google Stadia die Entwickler und Publisher unter anderem mit der unkomplizierten Entwicklerumgebung ködern. Unter dem Strich falle die Entwicklung für Stadia genauso leicht aus wie auf den beiden Heimkonsolen Xbox One und PlayStation 4.

„Wir helfen Entwicklern auch mit all diesen Tools. Daher ist das Entwickeln für Stadia ein weiteres Ziel für sie. Zusammen mit den vorhandenen Tools im Hinblick auf Visual Studios und all den Entwicklungswerkzeugen, die sie verwenden und in ihren Workflow integrieren, wird die Entwicklung so leicht sein wie auf der PlayStation oder der Xbox.“

Einen konkreten Termin bekam Stadia bisher nicht spendiert.

Quelle: Wccftech

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Kommentare

  1. Wosnleicht sagt:

    Das Latenzproblem bekommen Sie die nächsten Jahre bestimmt nicht in Griff, zumindest nicht bis 5G Allgegenwärtig ist.

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  2. ResidentDiebels sagt:

    Latenz ist eines der wichtigsten themen, solange das nicht geklärt ist werden Shooter spieler sowieso die finger von lassen und wenn man bedenkt das Shooter immer noch dominieren, wird das ein harter brocken diese leute zu überzeugen.

    Aber wenn die entwicklung leicht ist, dann können wir uns ja freuen auf Massenweise Pixelgames, Browsergames und Handygames. Dann können die ganzen hinterhof entwickler die auf die schnelle Mark hoffen, ihren Mist bei Google abladen. Das PSN und XboxLive ist ja schon voll davon.

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  3. Shaft sagt:

    latenz soll bis zum launch reduziert werden? gleich nachdem sie gelernt haben über wasser zu laufen oder was? latenz ist strecken- und kapazitätsbedingt. offensichtlich haben die google heinis nicht die geringste ahnung, wovon sie reden.oder noch schlimmer, ihre datenverbindungen sind bisher nicht optimiert und sie haben über die normale physikalisch bedingte latenz noch eigene bremsbacken und flaschenhälse produziert.

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  4. Duffy1984 sagt:

    Immer hin hat Google eine Kapazität, dass Youtube weltweit stämmen kann. Latenz war bei Onlive schlecht, weil Sie einfach nicht die benötigte Infrastruktur hatte. Mit Google kann es echt etwas werden.

    Ich bin nicht gehyped, aber auch nicht desinteressiert. Werde es auf jeden Fall einmal antesten und selber sehen, ob es für mich persönlich spieltechnisch akzeptabel ist.

    Dadurch spart man sich dann die ganze Hardware, vorallem am PC könnte es sehr interessant werden. Die Preise der aktuellen GPU's sind eh ein Horror. Alle 4-6 Jahre muss ein neuer PC her und da gehen schon mal schnell 2000 Euro drauf, vielleicht sogar mehr wenn man 4K und 60 fps anpeilt.

    Google will 8K und 120 fps streamen!!!! Da braucht man einen Rechner mit extremer Leistung, da ist Streaming wahrscheinlich die günstigere Variante.

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  5. Hamsterbacke sagt:

    Klappt doch alles super! Man benötigt eine 200m/bit Leitung und ab geht’s! Latenz in ms ist sogar besser als auf Konsolen!

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  6. edel sagt:

    @ Hamsterbacke

    Dir sollte bewusst sein, diese Ganzen Aussagen sind PR + Verkaufsgespräch. Theorie und Praxis sind Zwei absolut verschieden differenzierte Themenbereiche.

    @ Topic

    Google hat nicht nur schwerwiegende Skandale hinter sich, u.a.:

    „wegen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung der Google-Suchmaschine durch unzulässige Vorzugsbehandlung des eigenen Preisvergleichsdiensts“ (Juni 2017)

    „illegaler Praktiken bei Android-Mobilgeräten“ (Juli 2018)

    sonder steckt auch mittendrin (Kartell, Lobbysmus usw.):

    Milliarden-Strafe gegen Google

    „Google nahm anderen Unternehmen die Möglichkeit, in einen Leistungswettbewerb zu treten und Innovationen vorzunehmen, und den Verbrauchern entgingen die Vorteile aus dem Wettbewerb“ (EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, 20.03 2019)

    Im ernst, wer will wirklich und ehrlich diesen Großkonzern-Lobby-Monopolisten seine Daten, Nutzerverhalten, Eigentum- und Besitzrechte (Sache), Vertrauen, Geld und Unterstützung mit guten Gewissen - schenken/geben und sich von diesen Abhängig (Accountzwang, Serverabhängigkeit usw.) machen und bevormunden (AGB, Zensur, Möglichkeiten usw.) lassen?

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  7. hgwonline sagt:

    Golem schreibt das Sie 20 Minuten gespielt haben und weder Artefakte noch sonst etwas feststellen konnten... komisch!

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