Games as a Service: Laut Ubisoft geht es nicht nur ums Geld

Kommentare (24)

Der Ubisoft CEO Yves Guillemot hat in einem aktuellen Interview verraten, dass es bei langfristig unterstützten Spielen nicht unbedingt darum geht, besonders viel Geld zu verdienen.

Games as a Service: Laut Ubisoft geht es nicht nur ums Geld

Viele AAA-Titel werden nach der Veröffentlichung heutzutage manchmal noch mehrere Jahre mit neuen Inhalten versorgt. Manche Titel werden sogar von Grund auf nach dem Games-as-a-Service-Konzept entwickelt und langfristig mit neuen Inhalten und Events versorgt, um die Spieler bei der Stange zu halten. Als Beispiele können unter anderem Titel wie „Destiny“, „Fortnite“ oder „The Division 2“ genannt werden.

Der Trend zu Games-as-a-Service-Titeln ist nicht unbedingt bei allen Spielern beliebt. Doch laut dem Ubisoft CEO Yves Guillemot geht es bei deren Entwicklung nicht unbedingt nur darum, das große Geld zu verdienen.

„Da wir viel Zeit und Mühe in die Erschaffung von Universen, Städten und Welten investieren, versuchen wir Möglichkeiten zu bieten, lange Zeit dort zu bleiben, mit vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten und der Möglichkeit, mit deinen Freunden zusammen zu sein.

Warum sollte man jedes Jahr alles wiederholen, wenn man stattdessen die Erfahrung in einem Spiel verbessern und steigern kann? Es ist einfacher für uns, die Anzahl der Möglichkeiten, die das Spiel bieten kann, zu verbessern und zu erhöhen, als von vorne zu beginnen.“

Zum Thema: Beyond Good & Evil 2: Laut Ubisoft-Chef besitzt das Universum hat ein fantastisches Potential

Auch wenn es der Ubisoft CEO anders ausgedrückt hat, geht es mit diesem Ansatz also durchaus darum, Geld zu verdienen und die Investitionen bestmöglich zu nutzen. Dass ein langfristiger Support durchaus sinnvoll ist, zeigt sich auch in Erfolgen wie „Rainbow Six Siege“, das sich erst nach und nach durch den langfristigen Support zum Erfolg entwickelt hat. Ähnlich dürfte es bei „For Honor“ gewesen sein.

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Kommentare

  1. Red Hawk sagt:

    Ubisoft ist zu einem der besten Publishern geworden und hat mit Six Siege bewiesen wie man ein Spiel zu einem fairen Preis aktuell hält

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  2. pasma sagt:

    Es kommt immer darauf an:

    A: Wie teuer das Hauptspiel bzgl. seiner Größe bzw. Vielfältigkeit und Stärke ist
    Und
    B: Wie teuer die DLCs bzgl. seiner Größe, etc. ist

    Es muss sich also rentieren.

    Wenn man aber merkt, dass Inhalte herausgenommen wurde und sie später in form von kostenpflichtigen DLCs veröffentlicht, dann geht es klar ums Geld.

    Updates, die das Spiel wirklich verbessern sind gut.
    Außer es ist ein Day-One bzw. ein Patch, der aufgrund knapper Entwicklungszeit später durchgeführt werden muss.

    Ich finde es aber schon leicht witzig, warum immer so große Konzerne, wie Ubisoft, so etwas bestädigen müssen. ^^
    Sie wissen doch schon selber, warum sie es machen.
    Oder wie kommen sie sonst auf solche Aussagen, wie "das große Geld"? 😉

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  3. pasma sagt:

    Aber klar, bei Spielen mit langer Lebensdauer ist es sinnvoller neue DLCs zu veröffentlichen, anstatt ein fast gleicher Nachfolger herauszubringen und nochmal der gleiche Preis dafür zu verlangen.

    Aber halt mal:
    Waren The Crew 1 & 2 nicht auch von Ubisoft? 😉
    Lohnte sich für Ubisoft keine längere Lebensdauer für Teil 1?

    Edit: Vorhin meinte ich statt bestädigen rechtfertigen

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  4. StevenB82 sagt:

    Kleiner Tipp an Ubisoft wenn das hier für Odyssey glaubhaft sein soll:
    Entweder die Preise für die Sets drastisch reduzieren oder es endlich mal schaffen das Headgear für die Zwischensequenzen anzupassen, wo Headgear hingehört muss es der Spieler auch sehen können wenn diese Preise gerechtfertigt sein sollen.

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  5. Das_Krokodil sagt:

    @Steven
    Zum Glück gibt es kein Headgear in den Zwischensequenzen, denn das sehe schon recht bescheuert aus. Aber jeder setzt da offenbar seine Prioritäten anders, nicht wahr?

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  6. StevenB82 sagt:

    Ah, ich wusste dass wieder ein ignoranter Fanboy aus seinem Loch gekrochen kommt 😀

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  7. jonesey sagt:

    Lieber Steven... da kommst eher du gekrochen, woher auch immer:) sorry, denn der Kroko hat da schon richtig argumentiert...

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  8. Brok sagt:

    Ich hab ehrlich gesagt nix gegen das Games As Service Konzept. Ganz im Gegenteil, bei vielen guten Spielen habe ich mir früher durchaus gewünscht man würde die länger als nur mit nem Addon oder ein paar schnellen DLC unterstützen.

    Aber die Inhalte davon sollten sich halt schon lohnen, dann können Sie auch durchaus was kosten.

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  9. TenaciousD sagt:

    @Red Hawk mit Siege haben sie nur bewiesen wie man eine Beta zum Vollpreis mit Season Pässen verkaufen kann. Selbst nach über 3 Jahren in einem sehr Desolaten Zustand.

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  10. Das_Krokodil sagt:

    @Steven:
    Immer schön, wenn Leute zu Beleidigingen greufen müssen, wenn Ihnen die Argumente ausgehen 😉

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  11. StevenB82 sagt:

    Immer schön wenn dumme Menschen ihre eigenen Kommentare vergessen wenn sie andere denunzieren wollen
    #ohichverlasseeinehöhleichnehmemalliebermeinenkopfkranzab

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  12. Das_Krokodil sagt:

    @Steve:
    Dann zeig mir mal, wo ich Dich beleidigt haben soll^^ Man kennt das ja in Gesprächen, dass man den Helm auflässt und nach jedem Satz der NPC sagen muss „Bitte? ich habe nichts verstanden, weil du Metall vor Deinem Mund hast“ 😀
    Das darf ich ja wohl bescheuert finden. Wenn Du das anders siehst, ist das Dein Ding (steht sogar in meinem ersten Kommentar), aber deshalb gleich beleidigend werden, muss nun echt nicht sein.

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  13. StevenB82 sagt:

    Du hast meine Aussage grad nochmal bestätigt, tut mir Leid dann kann ich das leider nicht zurücknehmen 😉

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  14. Das_Krokodil sagt:

    @Steven:
    Dein „tut mir leid“ reicht doch schon als Entschuldigung 🙂

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  15. Ace-of-Bornheim sagt:

    Ubisoft sind einfach die sympathischsten Publisher von allen.

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  16. Weichmacher sagt:

    Ace-of-Bornheim: LOL, nein.

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  17. JigsawAUT sagt:

    @Ace-of-Bornheim

    Zumindest unter denen mit den größten Namen 🙂

    Ich mag Ubisoft und deren Spiele auch und dass mir TD2 oder The Crew 2 allmählich wieder zu langweilig werden liegt nicht an ihnen sondern an mir da ich immer mehr das Interesse an diesen Lootspielen verliere wo auch ein Destiny usw dazu gehört auch wenn ich sie von Ubisoft dennoch mag!

    Meine Favoriten sind von denen Spiele in Richtung Rainbow Six und GR Wildlands!

    Punkto kompetitiven Shooter hat Rainbow auf der PS4 da sowieso keine Konkurrenz wenn man jetzt nicht so auf Overwatch-Setting steht!

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  18. edel sagt:

    Bei Games as a Service geht es vor allem um:

    1.) Gier
    2.) Geld
    3.) Gewinnmaximierung
    4.) Kundenbindung
    5.) Datenerhebung, Datenanalyse, Datenverarbeitung
    6.) Technische Manipulation
    7.) Psychologische Beeinflussung

    usw. ...

    Das alles mit möglichst minimalen Aufwand (z.B. Unfertige P2P Vollpreisspiele zum release oder gleich F2P).

    Können sich Gamer noch an die Anfangszeit der PS3 erinnern, als die Downloadfunktion eingeführt wurde (Unfertige und unvollständige Spiele, überteuerte Mikrotransaktionen, später Season Pässe usw.). Das Prinzip (Geschäftsmodell) wurde mit Games As a Service weiter entwickelt und hat damit einen neuen PR Namen/Begriff bekommen.

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  19. JigsawAUT sagt:

    @edel

    Gaming allgemein verändert sich halt auch im Laufe der Jahre wie viele andere Dinge! Man kann es sehen wie man will also ob positiv oder negativ!
    Natürlich sollte jeder selbst wissen wie weit er bei was in deinen erwähnten Punkten gehen würde!
    Wenn jemand damit nicht klar kommt sollte er/sie sich ein anderes Hobby suchen!

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  20. pasma sagt:

    Tut mir Leid. Aber mir kommt es so vor, als wären zur Zeit irgendwelche Kommentare von den Publishern selbst geschrieben. Nicht nur bei dem Thema...

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  21. edel sagt:

    Zitat: "Wenn jemand damit nicht klar kommt sollte er/sie sich ein anderes Hobby suchen!"

    @ JigsawAUT

    Wer womit ("damit") nicht klar kommt, sollte sich ein anderes Hobby suchen?

    Dir ist als Gamer bei deinem Hobby, der Unterschied zwischen "Games As A Service" und allen anderen Geschäftsmodellen und dessen Spielen inkl. Genre (ohne Games as a Service - Geschäftsmodell) bewusst und bekannt?

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  22. JigsawAUT sagt:

    @edel

    natürlich ist mir das bekannt... ich selbst spiele und verfolge die Branche seit über 20 Jahren! Meine Anfänge beim zocken war am Amiga 500 gefolgt vom SNES und MegaDrive und von da an bin ich dabei!
    Die angesprochenen Punkte von dir sind ja auch durchaus nachvollziehbar aber hier wird eben auch das Internet verwendet um die Spieler an Spiele zu binden und sie für Kohle bei Laune zu halten womit sie aber auch auf Community-Wünsche eingehen und nachreichen können!
    Das aller beste Abzockbeispiel ist und wird es wahrscheinlich immer bleiben FIFA mit den FUT-Modus wo Leute unmengen an Kohle für ihr Team investieren! CoD steht auch nicht besser da mit deren kostenpflichtigen DLCs und der damit verbundenen Spaltung der Community wegen der dort darin befindlichen Mappacks und wie es bis WW2 üblich war mit stärkeren Waffen in Lootboxen!
    Da muss ich dazu sagen, solche Spiele spiel ich nicht!

    Rainbow Six macht es bei diesem Geschäftsmodell am fairsten weshalb es einer meiner Lieblingsspiele ist! Da gibt es eigentlich nur kosmetisches Zeug freizuschalten oder Operator wenn man keinen Seasonpass hat wobei dort das Balancing eher so gestaltet ist, dass auch die Standard-Operator eine gute Wahl sind!
    Und Spiele die viele Onlinefeatures haben müssen von den Entwicklern nunmal auch versorgt werden um die Spieler bei Laune zu halten!
    Ob sich jemand darauf einlassen will oder nicht bleibt jeden selbst überlassen!

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  23. edel sagt:

    @ JigsawAUT

    Meine erste Frage wurde zwar nicht direkt von dir beantwortet, dennoch vielen Dank für die Darstellung bzw. Erklärung deiner Sichtweise(n).

    MfG
    edel

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