PS5: Enthüllung der ersten Spezifikationen sollte offenbar mögliche Leaks verhindern

Kommentare (5)

Etwas überraschend enthüllte Sonys Lead-Hardware-Architect Mark Cerny vor wenigen Tagen die ersten Spezifikationen der PS5. Ein Schritt, mit dem Sony offenbar möglichen Leaks entgegenwirken wollte. So zumindest der Standpunkt des Kotaku-Autoren und Industrie-Insiders Jason Schreier.

PS5: Enthüllung der ersten Spezifikationen sollte offenbar mögliche Leaks verhindern

Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen und Monaten mit unbestätigten Spekulationen arrangieren mussten, preschte Sonys Lead-Hardware-Architect Mark Cerny in einem kürzlich geführten Interview aus der Deckung und nannte erste handfeste Details zur PS5.

Doch warum kam es zu diesem für viele überraschenden Schritt? Jason Schreier, seines Zeichens Autor bei Kotaku und für gewöhnlich gut informierter Insider, möchte bereits mehr wissen und wies darauf hin, dass Sony mit dem Ganzen möglichen Leaks den Wind aus den Segeln nehmen beziehungsweise diese verhindern wollte. Vor allem die Tatsache, dass ausgewählte Entwickler bereits mit Dev-Kits der PS5 versorgt wurden, hätte die Gefahr eines möglichen Leaks spürbar vergrößert.

Sony möchte die PS5 ins Gespräch bringen

Doch auch die Konkurrenz spielte in den Überlegungen des Unternehmens eine nicht zu unterschätzende Rolle, so Schreier weiter. So ging es Sony darum, Microsoft zuvorzukommen und die PS5 mit ersten konkreten Details ins Gespräch zu bringen, ehe die Redmonder Nägel mit Köpfen machen und die neue Xbox beziehungsweise ausgewählte Details der Plattform enthüllen.

Zum Thema: PS5 vs Xbox Scarlett: Microsoft möchte die stärkste Konsole auf den Markt bringen

Laut Mark Cerny dürfen sich die Spieler bei der PS5 unter anderem auf einen SSD-Speicher freuen, der in vielen Bereichen für eine verbesserte Spielerfahrung sorgen soll. So könnten mit einem SSD-Speicher vor allem die Ladezeiten spürbar reduziert werden. Zudem sprach Cerny über eine Unterstützung von PlayStation VR sowie eine mögliche Abwärtskompatibilität.

Bei der CPU handelt es sich laut Cerny um die dritte Generation des AMD Ryzen mit 7nm-Zen 2-Mikroarchitektur, während eine Custom Radeon-Navi mit Raytracing-Support als GPU fungiert. Alle weiteren Details zur PS5, die von Cerny genannt wurden, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Quelle: Comicbook

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Kommentare

  1. martgore sagt:

    Am Ende wären Leaks auch egal. Keiner weiß, in wie weit die Hardware am Ende in Rechenleistung auf der Konsole genutzt wird.
    Rein von der Leistung, ist das nur Durchschnitt, aber man weiß ja. 30 FPS reicht der Massen auf den Konsolen. Da sollte optisch einiges rausspringen. Aber die Spiele sehen ja heute schon fantastisch aus (GOW, HZD, U4 um nur 3 zu nennen). Mehr muss es gar nicht sein, auf einer Konsole.
    Mit einer Verbesserung der KI rechne ich nicht, selbst in 10 Jahren nicht.
    RTX bleibt aber nur ein Werbegag, wie bei dieser Gen 4k. Softwaretechnisch ist das einfach nicht wirklich zu lösen.

  2. AlgeraZF sagt:

    Etwas bessere Grafik und deutlich weniger/kürzere Ladezeiten. Mehr erwarte ich von der PS5 gar nicht.

  3. Buzz1991 sagt:

    @martgore:

    Softwaretechnisch vielleicht nicht, aber mit eigenen RT-Recheneinheiten auf der GPU. Gib dem Ganzen etwas Zeit. Es wird noch viele Optimierungen für Ray Tracing geben.

  4. Das_Krokodil sagt:

    @martgore:
    Das schöne an den Konsolen ist ja, dass die Entwickler mit den Jahren die Hardware immer besser ausnutzen (sollten) und somit die Spiele technisch an Qualität gewinnen.
    4K halte ich sowieso für übertrieben und alles darüber hinaus für Unsinn.

  5. StevenB82 sagt:

    @Krokodil
    Das bessere Ausnutzen dauert heutzutage aber auch nicht mehr so lang wie früher. Meist sind es dann allgemeine Prozesse die optimiert werden aber nicht mehr soo viel Kennenlernen der Hardware

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