Take-Two: Lootboxen sorgen nur für einen kleinen Bruchteil des Umsatzes

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Im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichts hat der Take-Two CEO Strauss Zelnick erklärt, was man bei dem Publisher von Lootboxen und Mikrotransaktionen hält.

Take-Two: Lootboxen sorgen nur für einen kleinen Bruchteil des Umsatzes

Lootboxen und Mikrotransaktionen sind für viele Spieler und auch Entwickler inzwischen eine Art rotes Tuch. Viele Entwickler nutzen diese Spielmechaniken zwar weiterhin, sie gehen jedoch deutlich behutsamer an die Thematik heran. Erste Länder haben diesen Spielmechaniken in bestimmten Fällen bereits gesetzlich den Riegel vorgeschoben.

Unter anderem in den „NBA 2K“-Spielen setzt auch Take-Two auf Lootboxen und Mikrotransaktionen. Im Angesicht der weltweiten Debatte zum Thema sollte sich der  Take-Two-CEO Strauss Zelnick im Rahmen einer aktuellen Telefonkonferenz zum jüngsten Geschäftsbericht des Publishers dazu äußern.

Ein vollkommen vertretbarer Mechanismus

Zelnick beschreibt die Lootboxen als „einen vollkommen vertretbaren Mechanismus“. Auch wenn man diese in den eigenen Produkten zum Einsatz bringt, legt der Publisher keinen besonders großen Wert darauf. Denn wie der CEO deutlich machte, sei der Umsatz  nur ein sehr kleiner Teil der „finanziellen Gleichung“ des Unternehmens. Zelnick erklärte:

„Diese Mechaniken waren im vergangenen Geschäftsjahr für weniger als drei Prozent unserer Nettoumsätze verantwortlich. Daher sind sie für uns kein westlicher Bestandteil. Wir haben die Mechaniken in der Vergangenheit verwendet. Also ist es etwas, das wir gesehen und für in Ordnung befunden haben.“

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Die Kritik an diesen Spielmechaniken stößt bei Take-Two nicht auf taube Ohren, wie Zelnick ausführte: „Vor allem international hat es reichlich Lärm gegeben. Wie ich bereits sagte, halten wir es für einen absolut vernünftigen Mechanismus, der jedoch nur einen sehr kleinen Teil unseres Geschäfts ausmacht.“

Bei den kommenden neuen Titeln „Borderlands 3“ und „The Outer Worlds“ verzichtet Take-Two auf den Einsatz von Lootboxen.  Auf Mikrotransaktionen für kosmetische Spielinhalte werden die Spieler in „Borderlands 3“ aber dennoch stoßen.

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Kommentare

  1. Hendl sagt:

    ...bei 3% würde man sich überlegen das wegzulassen oder?

  2. xy-maps sagt:

    Hahaha so eine Aussage von einem der gierigsten Publisher mit Grind Theft Auto Online...

  3. SemperFI187 sagt:

    Dann raus damit, wenn es eh nur drei Prozent sind. Lieber mehr, bessere und qualitativ höherwertige dlcs, das wäre besser. Damit kann man auch Geld machen und vergraulen nicht die spielerschaft

  4. DerInDerInderin sagt:

    Sharkcards sind keine Lootboxen 😉

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