The Division 2: Darum verzichtet Ubisoft beim Raid auf das Matchmaking

Kommentare (6)

Die Verantwortlichen von Ubisoft haben inzwischen erklärt, warum man in "The Divsion 2" bei den Raids auf das Matchmaking verzichten möchte. Die Entwickler scheinen jedoch gewillt zu sein, das Matchmaking zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen.

The Division 2: Darum verzichtet Ubisoft beim Raid auf das Matchmaking

Nachdem gestern bekannt geworden ist, dass Ubisoft bei den Raids in „The Division 2“ kein Matchmaking unterstützen wird, waren einige Fans sehr entrüstet. Andere Fans haben bereits vermutet, dass es aufgrund der hohen Anforderungen bei einem Raid wahrscheinlich besser ist, wenn man seine Mitspieler genauer kennt und sich abspricht.

Inzwischen haben sich die Entwickler von Ubisoft in einem aktuellen „State of the Game“-Livestream zu dem Thema geäußert. Dabei hat man auch erklärt, warum man in „The Division 2“ auf das Matchmaking bei den Raids verzichten will.

Statement: Raid ohne Matchmaking

„Wir haben beschlossen, Matchmaking nicht einzuschließen, da wir nicht glauben, dass dies eine gute Spielerfahrung für zufällige Gruppen wäre. Der Raid testet die Kommunikationsfähigkeit, erfordert ein gutes Build-Setup und enge Teamarbeit, um die Begegnungen zu meistern“, heißt es von offizieller Seite.

Weiter wurde erklärt, dass die Spieler die Raids nicht nur als eine andere Form von Übergriffen (Incursion) im Endgame ansehen sollten. Ein Raid sollte nicht unvorbereitet in Angriff genommen werden. Die Spieler sollten sich vorbereiteten, ihre Ausrüstung anpassen und ihre Rollen mit den anderen Spielern absprechen. Während des Raids sollte die Kommunikation eine wichtige Rolle spielen.

Zum Thema: The Division 2: Der Acht-Spieler-Raid „Operation Dunkle Stunden“ hat einen Termin – Trailer & Details

Die umfassende Vorbereitung ist demnach eine wichtige Rolle bei einem Raid, die mit Matchmaking nicht zu realisieren wäre. Insbesondere in der ersten Phase, in der alle Spieler noch herausfinden, wie der Raid zu schaffen ist, wäre Matchmaking fehl am Platze.

Letztendlich sind die Entwickler aber offen für Änderungen und eine Weiterentwicklung der Aktivität. Da die Raids sehr wichtige Spielinhalte für „The Division 2“ sind, nimmt man das Feedback der Spieler sehr ernst. Klar ist aber, dass man zum Launch des Raids die soziale Komponente der Gruppenbildung unbedingt fördern möchte. Deshalb verzichtet man auf das Matchmaking.

Möglicherweise wird man das Matchmaking nach einer gewissen Zeit ermöglichen. Offiziell wurde das aber noch nicht bestätigt.

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Kommentare

  1. LangzeitFaktor sagt:

    Ich finde den Ansatz absolut nachvollziehbar, aber glaube auch, dass nur sehr wenige Lust haben werden in festen 8er Gruppen sich dauernd zu verabreden und zu üben. Die wenigsten sind doch in echten Clans organisiert.

    Es sollte daher zusätzlich einen abgemilderten Modus mit Matchmaking und mit etwas weniger optimaler Belohnung geben.

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  2. o_Eisvogel_o sagt:

    Ich fand es schon als Herausforderung 6 Leute für den Destiny 2 Raid zusammen zu trommeln die alle zur selben Zeit anwesend sein können..
    Schade!...

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  3. Highman sagt:

    Ich verstehe ihre Begründung auch. Aber das eine muss das andere doch nicht ausschließen. Gebt uns doch trotzdem matchmaking.
    "Insbesondere in der ersten Phase, in der alle Spieler noch herausfinden, wie der Raid zu schaffen ist, wäre Matchmaking fehl am Platze."
    Gerade hier kann meiner Meinung nach matchmaking helfen. So kann jeder mal reinschauen und nach und nach die vorgehensweise lernen. Natürlich wird es am anfang reinstes chaos sein, aber davon auszugehen dass randoms es nicht draufhaben und nicht lernfähig sind ist auch etwas elitär. So schließt man einen großteil der spieler automatisch aus.

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  4. xjohndoex86 sagt:

    Na ja, so ein elitäres Abgequatsche als wäre man in 'ner Swat Einheit halte ich eh immer etwas für überzogen, zumal mich dieses ständige Gelabere vollkommen aus dem eigentlichen Spiel raus zieht. Soll am Ende jeder selber entscheiden, wie er die Sache angehen will aber Matchmaking muß es auf jeden Fall geben.

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  5. Maiki183 sagt:

    @Highman
    da stimme ich dir 100 prozentig zu.

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  6. Drakk sagt:

    Es ist für mich unbegreiflich, dass man heutzutage nicht in der Lage oder viel mehr willens ist, den Spielern ein gescheites Matchmakingtool an die Hand zu geben.
    Da schliesst man lieber 50% der Spielerschaft vom einzigen Endgamecontent den man hat, aus.
    Wie auch immer, so lang es keine viablen Tank- und/oder Skillpowerbuilds gibt, werd ich Div2 eh nicht mehr anfassen.
    Div2 ist für mich eine größere enttäuschung als Anthem.
    Massive hätte nach den Erfahrungen massiv(haha) abliefern können, stattdessen haben sie es echt versiebt. (Ist natürlich nur meine persönliche Meinung)

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