Wolfenstein Youngblood: Optionale Mikrotransaktionen beschleunigen offenbar den Fortschritt (Update: Entwickler sorgen für Klarheit)

Kommentare (7)

Wie die Entwickler von Machine Games bestätigten, wird der Coop-Shooter "Wolfenstein: Youngblood" mit der Unterstützung von Mikrotransaktionen versehen. Diese halten in einer optionalen Form Einzug und sollen den Spielfortschritt beschleunigen.

Wolfenstein Youngblood: Optionale Mikrotransaktionen beschleunigen offenbar den Fortschritt (Update: Entwickler sorgen für Klarheit)

Ende des kommenden Monats wird der kooperative First-Person-Shooter „Wolfenstein: Youngblood“ für die Konsolen sowie den PC veröffentlicht.

Wenige Wochen vor dem offiziellen Release nannten die Entwickler von Machine Games ein weiteres Details, das sicherlich für Diskussionen sorgen dürfte. Wie Senior-Game-Designer Andreas Ojerfors bestätigte, wird „Wolfenstein: Youngblood“ mit der Unterstützung von Mikrotransaktionen versehen. Diese halten in optionaler Form Einzug und können genutzt werden, um den Spielfortschritt zu beschleunigen.

Mikrotransaktionen bleiben optional

Wie Ojerfors versicherte, sollen die Spieler allerdings nicht dazu animiert oder gar gezwungen werden, auf die Mikrotransaktionen zu setzen. Stattdessen richten sich diese lediglich an Zeitgenossen, die den Spielfortschritt beschleunigen möchten. Diese können echtes Geld in Goldbarren investieren. Mit diesen wiederum können in „Wolfenstein: Youngblood“ Skins, Emotes, Waffen-Upgrades und Aufsätze erworben werden.

Zum Thema: Wolfenstein Youngblood angespielt: Trotz Koop-Fokus ein typisches „Wolfenstein“?

„Ich habe das Spiel in den vergangenen zwei Wochen auf der Arbeit durchgespielt und dabei nicht auf die Mikrotransaktionen zurückgegriffen. Du brauchst es nicht wirklich, aber sie sind da. Wenn du willst, kannst du die Dinge beschleunigen. Ich hatte allerdings zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis, das zu tun. Wenn ich das Spiel spiele, kommt mir das Ganze nicht einmal in den Sinn“, wird Andreas Ojerfors zitiert.

„Wolfenstein: Youngblood“ wird hierzulande ab dem 26. Juli 2019 für den PC, die Xbox One, die PlayStation 4 sowie Nintendos Switch.

Update: Via Twitter meldeten sich die Entwickler von Machine Games noch einmal zu Wort und wiesen darauf hin, dass es offenbar zu einem Missverständnis kam. Demnach wird „Wolfenstein: Youngblood“ in der Tat Mikrotransaktionen unterstützen. Waffen und Fertigkeiten können mit diesen allerdings nicht erworben werden und müssen InGame freigeschaltet werden.

„Du kannst in Wolfenstein: Youngblood keine Waffen- oder Fähigkeits-Upgrades mit echtem Geld kaufen. Während Sie spielen, sammeln Sie die Spielwährung Silber, um Ihre Ausrüstung zu verbessern. Silber kann nicht mit Goldbarren gekauft werden“, so das Studio.

Quelle: VG247

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Kommentare

  1. Spastika sagt:

    Diese Traurigen Hur€N$öhne! Ich Habs ja gesagt, wieso sonst coop. Das Game und Bethesda ist für mich so was von gestorben.

    Meine fr€sse ist unser Hobby zu einem manipulativen cash-in verkommen.
    Es bleibt uns praktisch kein game mehr das nicht wie ein F2P mobile game gehandhabt wird

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  2. Weichmacher sagt:

    Ja traurige Sache das Ganze, aber so wird jetzt eben vielen Leuten klar, das eben auch Gaming ein eiskaltes Business ist und kein Wohlfahrtsverein. CD- Project sehe ich da immer noch als große Ausnahme mit gewissen Werten die andere Entwickler schon lange nicht mehr haben.

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  3. Spastika sagt:

    Wozu brauchen wir überhaupt eine Ps5 wenns so weiter geht?
    Für die paar wenige Sony Titel all Schaltjahr? Sonst ist ja keiner mehr wirklich daran interessiert Games zu machen sondern an Gelddruckmaschinen hinter einer Game Fassade.
    Epic will spiele verkaufen, wie valve, Ubisoft verkauft das selbe game immer und immer wieder neu zusammengewürfelt, EA... da sag ich jetzt nix und R* ist nur eine Frage der Zeit bis sie einen Weg finden sich ohne Singleplayer zu verkaufen.

    OK, THQnordic ist in Ordnung... Und viele indies. Aber da bin ich auf em PC besser bedient.

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  4. Spastika sagt:

    Weichmacher

    Warte bis die genug Geld machen, dann werden sie genau gleich.

    Ein Wohlfahrtsverein war es noch nie aber irgendwo ist genug.
    Wir sind an einem Punkt wo Firmen von ihren Investoren getriebenen werden Glückspiel an Kinder zu verkaufen (fifa und co)
    Kannst ja schon sagen das ist Business aber wenn das so ist stimmt da was gewaltig nicht.

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  5. shdw 909 sagt:

    Finde ich nicht so dramatisch. Ist ja mir überlassen, ob ich es kaufe. Bei Forza Horizon kann man auch immer für 1,99 direkt eine Karte mit diversen Hinweisen auf Boni kaufen, mache ich aber nie. Ist offensichtlich der Preis, den man für die höheren Entwicklungskosten zahlen muss.

    Übrigens: Ich begrüße das nicht. Absolut nicht. Aber es ist ja optional.

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  6. Spastika sagt:

    shdw 909

    Die Vorgänger kamen auch ohne Mikrotransaktionen aus. Ich denke das neue Wolfenstein hat wohl kaum höhere Entwicklungskosten als die Vorgänger da sie vieles Recyclen konnten. Was man auch sieht, obwohl es angeblich in den 80ern spielt.

    Es mag wohl "optimal" sein aber Games werden über kurz oder lang um dieses Feature gebaut wenn das bedeutet dass man mehr Gewinn macht.
    Es hat einfach kein Platz in einem AAA Vollpreis Titel. Und dass sie auch ohne Mikrotransaktionen genügend Geld machen sieht man auch bei den Vorgängern.

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  7. KeksBear sagt:

    Das mit der Forza Karte nervt auch mega.
    Frage mich echt wer es nötig hat sowas zu kaufen. Grad bei Horizon macht es sehr Spaß die Welt zu erkunden mit denn diversen Fahrzeugen.

    Und das es in einem Wolfenstein Einzug findet ist mehr als nur lächerlich. Aber mann muss es ja nicht kaufen....

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