Destiny 2: Neuer Waffen-Patch verzögert sich, um Work-Life-Balance zu bewahren

Kommentare (3)

Ein Problem mit der exotischen Waffe Lord der Wölfe in "Destiny 2" wird offenbar erst im Juli behoben, wie Bungie bestätigte. Offenbar ist das Problem nicht so schwerwiegend, dass es Überstunden für die Mitarbeiter rechtfertigen würde.

Destiny 2: Neuer Waffen-Patch verzögert sich, um Work-Life-Balance zu bewahren

In den vergangenen Monaten wurde mit einigen Berichten verstärkt auf das Thema Crunch-Time in der Spiele-Entwicklung aufmerksam gemacht. Viele Studios haben inzwischen ihre Einstellung zu permanenten Überstunden überdacht und nehmen im Sinne der Work-Life-Balance der Entwickler etwas längere Entwicklungszeiten in Kauf.

Zufriedene und gesunde Mitarbeiter sind auf lange Sicht vermutlich doch die besseren Mitarbeiter. Auch Bungie gehört zu den Studios, die nur noch in seltenen Fällen auf die sogenannte Crunch-Time setzen wollen. So wird die Behebung eines Problems mit der exotischen Waffe Lord der Wölfe etwas länger dauern, als man zunächst gedacht hat.

Der zuständige Creative Director bestätigte: „Wir könnten den Patch aus der ‚Patch-Fabrik‘ herausnehmen und einige Mitarbeiter mehr oder weniger bitten, Überstunden zu machen, um dieses Problem schneller zu beheben. Wir haben darüber gesprochen, ob es das wert ist oder ob es wichtiger ist, die Work-Life-Balance zu bewahren und es später im Juli zu beheben.“

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Laut dem Entwickler ist das die ganz ehrliche Antwort. Letztendlich ist es immer eine Kosten-Nutzen-Analyse, bestätigte er.

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Kommentare

  1. Nathan_90 sagt:

    Find ich gut. So wichtig ist das nun auch nicht.

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  2. ResidentDiebels sagt:

    Mittlerweile ist die Gaming Industrie zu einem Zirkus verkommen.

    "Work-Life" Balance. Wohl 99% aller Mitarbeiter können auch nicht ihre Kunden/Arbeitgeber etc. vernachlässigen, für eine bessere "Work Life" Balance. Da wird dann gleich gemeckert, sanktioniert, gemahnt. Die Spieleentwickler haben einen besseren Job als die meisten Menschen und es wird immer so dargestellt als ob sie Sklavenarbeit verrichten müssten. Nur noch verweichlicht alles, aber das passt ja zum Schneeflocken zeitalter.

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  3. Das_Krokodil sagt:

    @ResidentDiebels:
    Du bist auch so ein typischer whataboutism-Argumentierer...
    Wäre es nicht sinnvoller, allen Arbeitnehmern eine bessere Work-life-Balance zu ermöglichen, anstatt wie Du zu sagen: „dann sollen eben alle ein schlechteres Leben haben“?

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