PS5: Cloud-Gaming-Patent deutet auf eine Überarbeitung von PlayStation Now hin

Kommentare (5)

In den vergangenen Monaten erreichten uns mehrfach Gerüchte, in denen die Rede davon war, dass der PlayStation Now-Dienst auf der PlayStation 5 in einem nicht zu unterschätzendem Maße ausgebaut wird. Für frische Spekulationen sorgt ein neues Patent von Sony Interactive Entertainment America.

PS5: Cloud-Gaming-Patent deutet auf eine Überarbeitung von PlayStation Now hin

In den vergangenen Monaten hielt sich recht hartnäckig das Gerücht, dass Sony Interactive Entertainment den PlayStation Now-Service für die kommende Konsolen-Generation komplett umkrempeln und neu aufstellen könnte.

Auch das Unternehmen selbst wies in einem Statement darauf hin, dass PlayStation Now in den internen Planungen eine wichtige Rolle spielen wird. Konkrete Details zur Zukunft des Streaming-Angebotes wurden allerdings nicht genannt. Dass es Sony Interactive Entertainment mit dem Ausbau von PlayStation Now definitiv ernst meint, lässt ein aktuelles Patent vermuten, dass bereits im Juli 2019 beantragt und Ende August 2019 genehmigt wurde. In diesem wird auf einen Cloud-Gaming-Service hingewiesen, der genau wie Googles Stadia auf dedizierte Hardware setzt.

Das Patent im Original-Wortlaut

In der Beschreibung des Patents heißt es unter anderem: „Ein Cloud-Gaming-System, das eine Vielzahl von Rechenressourcen in einem oder mehreren Rechenzentren umfasst, wobei die Vielzahl von Rechenressourcen konfiguriert ist, um Instanzen von Spielen für Client-Geräte auszuführen, die von dem einen oder den mehreren Rechenzentren entfernt sind. Jede Instanz ist einem ausführbaren Spiel in einem Prozessor, einer Grafikverarbeitungseinheit (GPU) und einem Speicher zugeordnet, wobei der Speicher zum Speichern von Videoframes verwendet wird, die für das ausführbare Spiel generiert wurden.“

Zum Thema: PlayStation Now: LittleBigPlanet 3, The Surge, Vampyr und weitere neue Spiele

Und weiter: „Die Videoframes für das Streaming von Videospielen werden zu einem oder mehreren Client-Geräten komprimiert, wobei das ausführbare Spiel Video-, Audio- und Eingabekanälen zugeordnet ist, um die Interaktivität des Betriebs des ausführbaren Spiels während des Videospiel-Streamings zu steuern.“

„Das Cloud-Gaming-System implementiert mindestens einen Kanaltreiber, um die E / A-Verarbeitung für das eine oder die mehreren Client-Geräte zu erleichtern, wenn diese von den Rechenressourcen des einen oder der mehreren Rechenzentren ausgeführt werden.“

Das komplette Patent und weitere Details findet ihr hier.

Quelle: Free Patets Online

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Kommentare

  1. Brok sagt:

    Möglich das man zusätzlich an eine abgespeckte Cloud Konsole denkt.

    Ich nutze PS Now ja fast ausschliesslich als Download Bibliothek

  2. _Hellrider_ sagt:

    PS Now... kann man das mittlerweile nicht eimstampfen?

  3. StevenB82 sagt:

    Wär es nicht auch sinnvoll die Leute das Streaming bei den Gratis PS+ testen zu lassen indem man sich aussucht ob man den Titel streamt oder runterlädt?
    Ich würd mir das so mal angucken und vorallem hätte ich dann die Platte nich so voll.

  4. Noir64Bit sagt:

    Auch wenn ich nicht an das Konzept "Games as a Service" glaube, so denke ich das PS Now länger leben wird als googles stadia!
    Der Grund ist einfach das hier Standalone Hardware und Service aus einer Hand kommen und dem Spieler, in einer Homogenen Landschaft, die Wahl lassen!
    Bei google ist das nicht der Fall.

  5. Ifosil sagt:

    @Noir64Bit

    Cloud-Gaming hat nichts mit "Games as a Service" zu tun.

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