Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft sehr enttäuscht von den Verkaufszahlen

Kommentare (28)

Die Verkaufszahlen des Open-World-Shooters "Ghost Recon Breakpoint" sind für Ubisoft offenbar "sehr enttäuschend" ausgefallen, wie im Rahmen des aktuellen Geschäftsberichts bestätigt wurde. Man sichert aber weiteren Support zu und möchte Verbesserungen auf Basis des Spielerfeedbacks liefern.

Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft sehr enttäuscht von den Verkaufszahlen

Der Open-World-Shooter „Ghost Recon Breakpoint“ kam weder bei den Kritikern noch bei den Spielern besonders gut an. Das zeigte sich offenbar auch in den Verkaufszahlen der ersten Wochen, von denen die Verantwortlichen bei Ubisoft „sehr enttäuscht“ sind.

Diese ernüchternde Erkenntnis teilte der Ubisoft-Mitgründer und CEO Yves Guillemot in einer aktuellen Investoren-Konferenz zum jüngsten Geschäftsbericht. Dazu ergänzte er, dass das Unternehmen „das Potenzial der letzten beiden AAA-Veröffentlichungen“ der Tom Clancy-Reihe. Neben „Ghost Recon Breakpoint“ ist auch der Loot-Shooter „The Division 2“ gemeint.

Drei Gründe für die Enttäuschung

Guillemot hat bei dieser Gelegenheit auch gleich die drei wichtigsten Gründe genannt, die wohl zu den enttäuschenden Verkäufen und den schwachen Kritiken geführt haben.

„Erstens ist es schwieriger, Interesse für eine Fortsetzung eines Live-Multiplayer-Spiels zu wecken, da frühere Iterationen von jahrelanger Optimierung profitieren. Folglich müssen wir sicherstellen, dass zwischen jeder Wiederholung von Live-Spielen mehr Zeit bleibt.

Zweitens hat sich unsere Strategie, Gameplay-Innovationen in unseren Spielen einzuführen, sehr positiv auf unsere Marken ausgewirkt. Um die Spieler zu überzeugen, müssen diese Innovationen jedoch perfekt umgesetzt werden, um ein optimales Erlebnis zu bieten.“

Bei „Breakpoint“ sei der zweite Punkt nicht perfekt gelungen. Zwar wurden die Änderungen von einigen Spielern sehr gut aufgenommen, was zu einer Steigerung der täglichen Spielzeit führte, jedoch kamen die Änderungen bei einem Großteil der Fans weniger gut an. Letztendlich ist das Spiel wohl nicht einzigartig genug.

„Letztendlich brachte Ghost Recon Breakpoint nicht genügend Differenzierungsfaktoren mit sich, was verhinderten, dass sich die eigentlichen Qualitäten des Spiels hervorheben konnten.“

Zum Thema: Ubisoft: Watch Dogs Legion, Gods & Monsters und Rainbow Six Quarantine verschoben

Nach der Enttäuschung zieht man einige Konsequenzen. So möchte man einige „bedeutende Veränderungen am Produktionsprozess“ vornehmen. Darüber hinaus sichert man dem Titel weiteren Support zu und erklärt, auf die Community hören zu wollen, um die nötigen Verbesserungen zu bieten. Der französische Publisher hat auch in der Vergangenheit bereits Fehlschläge durch eine ähnliche Strategie zum Erfolg gemacht.

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. flikflak sagt:

    Hahaha

  2. n3mesis83 sagt:

    Ja bei dem Müll was man da abgeliefert hat kein Wunder

  3. flikflak sagt:

    Beyond good and evil 2 wird genauso floppen... da es mit dem original nix mehr am hut hat ... und bestimmt zum lootmüll mutiert.

  4. Sunwolf sagt:

    Oh man Ubisoft. Es ist nicht immer gut 10000 Fragezeichen auf der gesamten Map zu verteilen, mit Kisten wo unnötiges Zeug sich befindet die kein arsch braucht.

    danach die Cutszenen mit Jon Bernthal so lächerlich gestaltet, dass sich die Lippen beim Sprechen nicht mal bewegen.

    Vieles unnötiges Zeug eingebaut. Selbst Schuld Ubisoft wenn man auf "copy and paste" setzt.

  5. Cat_McAllister sagt:

    Ich finde das Spiel mit Freunden spassig und solide, aber es ist nunmal sehr simpel aufgebaut. Gebe Ich zu.

    Mir reicht aber der neue Input, hauptsache mehr zum erkunden und entdecken. Ich mag es neue Spielwelten auszukundschaften und neues zu sehen und erleben, weil das im echten Leben viel zu teuer wäre ständig auf Reisen. Ausserdem weiss man nie wo man dann rein geraten oder Wem man womöglich begegnen würde.

    So läuft alles Gefahrlos ab virtuell.^^ Rein zu Unterhaltungszwecken und des Spielspasses wegen mit Freunden. Viiiiiel Geld gespart weil man keine Flüge, Hotels, Autoreisen und sonstiges braucht wie Verpflegungen und dergleichen.

    Erspart auch viel Stress und Ungewissheit.

  6. Falkner sagt:

    Ich finde das Spiel Klasse. Die Spielwelt ist absolute Spitze. Mir egal was andere sagen.

  7. xjohndoex86 sagt:

    Fand die Beta in Ordnung und von den fehlenden KI Kameraden mal abgesehen, habe ich jetzt auch keine große Verschlechterung zu Wildlands wahrgenommen. Allerdings muss Ubi aufhören den Titeln ihre Alleinstellungsmerkmale zu rauben. Warum muss man aus Breakpoint einen Lootshooter machen, warum gibt es bei Far Cry auf einmal Kugelschwämme? Was bei The Division gut funktoniert soll auch da bleiben!

    Der gute Yves sollte lieber kapieren, dass an erster Stelle ein gutes Spiel stehen muss und nicht wie man möglichst viel Umsatz daraus presst. Die Quittung haben sie jetzt zu Recht bekommen. Da brauch er auch nicht rumschwafeln.

  8. daywalker2609 sagt:

    Gut dann ist das Spiel wirklich Mist, wenn man die Aussage von Falkner bedenkt.

  9. xjohndoex86 sagt:

    Immerhin ist die "Ulitmate" Edition innerhalb von 3 Wochen um 30€ günstiger geworden. Standard Version gibt es für rund 50 Tacken. Kommt schon, da geht noch was bis Weihnachten. 😉

  10. ResidentDiebels sagt:

    Das Problem bei Ubi games ist einfach, dass man jedesmal merkt, dass es ein Fließband produkt ist. Genau wie bei AC, hauptsache maximale effektivität und maximaler ertrag, dabei bleiben einfach besonderheiten auf der spur.

    Ich habe über die jahre einige Ubi games gerne gespielt, aber selbst bei denen die gut waren, merkte man viel copy und paste und verpasste chancen.

    Man hat bei ubi games einfach nie das gefühl ein Unikat zu spielen wie bei games von Kojima oder Suda, die einfach Meisterwerke sind.

  11. edel sagt:

    Wenn Ubisoft von den Verkaufszahlen wirklich ent-täuscht wäre, dann würde man dieses feedback (Metascore = 56% und user score = 27%) als positive Erkenntnis annehmen und daraus lernen. Offensichtlich lernt Ubisoft nicht dazu.

    Es gibt nun einmal ersichtliche und spürbare Unterschiede, zwischen einem mit Liebe entwickelten Spiel-Produkt und eine monetarisierte und eiskalt berechnete games as a service - Dienstleistung.

  12. Krawallier sagt:

    Liegt immer noch in Folie bei mir rum....

  13. shadowangel887488 sagt:

    Ich hatte mal Ghost Recon Wildlands gezockt auf der Xbox One X aber noch nie das Spiel beendet!

    Ehrlich gesagt weiss ich nicht was ich denken soll oder ob mir das Spiel Wildlands gefallen hat. Ich weiss es ehrlich gesagt nicht mehr. ^^

    Aber würde Breakpoint eine chance geben doch zuerst sollte ich mir unbedingt AC Origins kaufen und Odyssey vielleicht noch!

  14. AD1 sagt:

    "...dass sich die eigentlichen Qualitäten des Spiels hervorheben konnten.“
    Jaja, ist klar!

  15. StevenB82 sagt:

    @shadowangel88748824
    Ich weiß nicht was dir Spaß macht aber von alle dem empfehle ich dir AC Origins

  16. shadowangel887488 sagt:

    @StevenB82

    Ok danke! Dann wird frühstens noch dieses Jahr AC Origins gekauft. 😉

  17. TeamBravo sagt:

    Beta hat sich irgendwie schlechter gespielt als Wildlands. Auch hat mir der RPG-like Ansatz nicht gefallen. Wäre es einfach nur Wildlands mit einer neuen Map und noch mehr drumherum gewesen, hätte ich es direkt wieder gekauft.

    Allein die seltsam nahe Kameraperspektive, die nicht geändert werden konnte (in der Beta), war ein KO Kriterium.

  18. Cat_McAllister sagt:

    Also AC: Origins im wunderschönen Ägypten ist echt zu empfehlen, insbesondere inklusive aller Erweiterungen. Das is so ge!l gemacht. 😀

  19. Nathan_90 sagt:

    Fans: Sehr enttäuscht von der Qualität

  20. Sveninho sagt:

    Ich fand AC Origins und Odyssey eigentlich gleichermaßen super. Beide haben Vor- und Nachteile. Aber wenn man beide noch nicht gespielt hat, dann natürlich zuerst Origins. Danach am besten ein halbes/ganzes Jahr warten und anschließend Odyssey. Beide mitsamt der Dlc's versteht sich.

    Den Spielen merkt man die "Liebe" finde ich noch an. Sowas wie Breakpoint/The Division und co. reizt mich einfach nicht.
    Mal wieder ein schön lineares Spiel von Ubisoft wäre doch was.

  21. Cat_McAllister sagt:

    Seh Ich auch so, Odyssey ist ein modernes und perfektioniertes Black Flag. 😀 Und Origins hat nen herrlichen, frischen Wind ins Spiel rein gehaucht als quasi ReboOt der Reihe mit neuer Technik.

  22. Hamsterbacke sagt:

    Platin sobald der der RAID los geht. Ich finds gut

  23. Zischrot sagt:

    Ich persönlich konnte mit den alten ACs absolut nichts anfangen und finde AC sogar erst interessant seit Origins. Beide AC Os sind einfach gute Games mit ebenfalls guten und umfangreichen DLCs. Da können sie gerne so weitermachen. Wie ich persönlich vermute mit AC Persia. ...aber AC Vikings oder AC Rome nehm' ich auch gerne. 😀

  24. Falkner sagt:

    @daywalker2609
    Oh jetzt hast du mich aber getroffen. *heul*

  25. big ron sagt:

    Ich mag Ubisoft ja für ihre vielen kleineren IPs. Aber deren AAA-Open World-Einheitsbrei ist wirklich der langweiligste Mist überhaupt. Wie der da von Innovationen sprechen kann, ist mir schleierhaft. Da gibt es keine Innovationen. Nicht mal Evolutionen. Einfach nur immer dieselbe Fomel in neuem Setting.

  26. EAids sagt:

    Das möchte ich mal von EA hören beim nächsten Fifa 😉

  27. LangzeitFaktor sagt:

    Der neue cod pvp (tdm) ist jedenfalls die bessere Wildlandsfortsetzung als breakpoint. : / Wobei der Wildlands pvp immer noch deutlich besser ist.

  28. daywalker2609 sagt:

    @Falkner: Sollte kein Angriff auf dich sein oder dich treffen.
    Nur wenn mittelmäßige Spiele mit diesen Argument belegt werden, sind sie wirklich nicht gut. Das ist ein ähnlicher Indikator wie wenn der Entwickler kaum bis wenig Gameplay zeigt.

Kommentieren

Reviews