Activision Blizzard: 709 Millionen Dollar durch Mikrotransaktionen im vergangen Quartal eingenommen

Kommentare (8)

Mit dem aktuellen Quartalsbericht haben die Verantwortlichen von Activision Blizzard bekannt gegeben, dass sie im vergangen Quartal 709 Millionen US-Dollar durch Mikrotransaktionen eingenommen haben. Besonders "Call of Duty: Black Ops 4" hat einen großen Anteil daran.

Activision Blizzard: 709 Millionen Dollar durch Mikrotransaktionen im vergangen Quartal eingenommen

Ähnlich wie auch Take-Two-Interactive verdient der Publisher Activision Blizzard jede Menge Geld durch Mikrotransaktionen. Mit dem aktuellen Quartalsbericht hat das Unternehmen verraten, wie viel Geld durch Mikrotransaktionen eingenommen wurden.

709 Millionen Dollar durch Mikrotransaktionen

Die im Quartalsbericht unter „In-Game Net Bookings“ verbuchten Einnahmen beliefen sich im vergangen Quartal, das am 30. September beendet wurde, auf 709 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Einnahmen durch Mikrotransaktionen um 31 Prozent gesunken. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es noch 1,032 Milliarden US-Dollar.

Einen großen Anteil an den In-Game-Verkäufen hatte laut dem aktuellen Bericht „Call of Duty: Black Ops 4“, das im Vergleich zum Vorgänger „Call of Duty: WWII“ in der selben Periode des Vorjahres deutlich zulegen konnte. Dass die Mikrotransaktionen dennoch deutlich zurückgegangen sind, könnte mit dem Verlust der „Destiny“-Franchise in Zusammenhang stehen.

Bungie und Activision haben ihre Partnerschaft im Januar 2019 aufgehoben, sodass die stark mit Mikrotransaktionen bestückten „Destiny“-Titel nicht mehr von Activision vertrieben werden.

Mehr: Take-Two: Neue Auslieferungszahlen für Red Dead Redemption 2 und mehr

Die aktuellen Zahlen beweisen, warum die Entwickler und Publisher in Zukunft wohl nicht darauf verzichten werden, Mikrotransaktionen in ihren Spielen anzubieten. Während Activision Blizzard im vergangen Quartal 709 Millionen mit Mikrotransaktionen einnehmen konnte, nahm Take-Two-Interactive 615,8 Millionen durch Digitalverkäufe ein.

Zum Thema: Cyberpunk 2077: Keine Mikrotransaktionen – auch nicht nachträglich mit dem Multiplayer-Modus

Während sich also einige Publisher eine goldene Nase verdienen, setzen Entwickler wie CD Projekt RED auf die Zufriedenheit ihrer Fans. So wird es im kommenden Rollenspiel „Cyberpunk 2077 keine Mikrotransaktionen geben. Noch nicht einmal im Multiplayer-Modus soll die Möglichkeit eingeführt werden.

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Kommentare

  1. Hendl sagt:

    von mir haben die keinen cent bekommen 🙂

  2. James T. Kirk sagt:

    Was ein Albtraum.

  3. Buzz1991 sagt:

    Ekelhaft. Vollpreisspiel, Season-Pass und dann noch MTs und Lootboxes. Wie naiv können Zocker nur sein?

  4. StevenB82 sagt:

    Und was dann vorallem daraus gemacht wird ist noch viel erschreckender. Nämlich nicht mehr als vorher.

  5. Argonar sagt:

    Zumindest beim Blizzard Teil stört es mich gar nicht.

    Die Spiele werden bei Blizzard aber auch deutlich länger supported als bei jedem anderen Publisher. Spiele wie Diablo 3, Warcraft III und Starcraft I bekommen nach wie vor patches und das war auch der Fall bevor die ganzen Remasters gekommen sind.

    Alle diese Spiele waren pay to play mit ein 1-2 Erweiterungen. Natürlich deckt sich das langfristig nicht, wenn keine weiteren Einnahmen mehr daher kommen.

    Also who cares wenn man cosmetics kaufen kann? Wird keiner gezwungen. Hearthstone und HotS sind beide so angelegt, dass man sie sehr gut ohne Geldeinsatz spielen kann (nicht mal pay to play)

    Naja bei Activision... no comment.

  6. Panhellenion sagt:

    Hating in 3,2,1....... Ah ne warte das ist ja Activision-Blizzard. Die dürfen das.

  7. Panhellenion sagt:

    @Argonar: Du vergisst wohl die Echtgeld Auktion bei D3. Und du hast anscheinend vergessen daß du bei D3 für EINEN CHARAKTER 15 Euro bezahlen musstest. Aber wie gesagt, Activision-Blizzard darf das.

  8. edel sagt:

    Die Investoren (Aktionäre, Banken & Co) wird es erfreuen, wenn die Zielgruppe süchtig nach einem Dienstleistungs-Service ist und Ihr Geld dort ausgeben und u.a. gegen Zeit eintauschen. Plan ist aufgegangen ...

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