Diablo 2: Remaster unwahrscheinlich – Franchise-Schöpfer nennen den Grund

Kommentare (5)

Ein Remaster von "Diablo 2" gilt als nicht sehr wahrscheinlich. Darauf verwiesen Max Schaefer, Erich Schaefer und David Brevik, die Schöpfer des "Diablo"-Franchise, in dieser Woche. Gleichzeitig nannten sie den Grund.

Diablo 2: Remaster unwahrscheinlich – Franchise-Schöpfer nennen den Grund

Gerüchte über ein Remaster von „Diablo 2“ gibt es seit Jahren. Kürzlich tauchte im Internet gar eine Teaser-Seite auf, die recht eindeutige Hinweise gab, aber nicht von Blizzard Entertainment stammte.

Kurz nach der Ankündigung von „Diablo 4“ kam das Remaster-Thema nochmals auf. Im Zuge der ExileCon erklärten Max Schaefer, Erich Schaefer und David Brevik, die Schöpfer des „Diablo“-Franchise, dass der Code von „Diablo 2“ damals verloren ging und ein Remaster daher ein schwieriges Unterfangen wäre.

Das Backup wurde vernachlässigt

„Es ist alles weg. Wir sollten ein Backup erstellen, haben es aber vernachlässigt. Wir verbrachten ein oder zwei Tage in schierer Panik“, so Erich Schaefer. Das Team von Blizzard North war allerdings in der Lage, einen Großteil des Codes und der Assets aus den Versionen zu rekonstruieren, die Entwickler zum Spielen mit nach Hause nahmen.

Der Root-Code und die Assets gingen jedoch verloren, was bedeutet, dass es Blizzard schwer fallen würde, ein vollwertiges „Diablo 2“-Remaster zu erstellen.

„Durch das, was die Leute zu Hause hatten, konnten wir vieles davon wieder aufbauen“, so Schaefer. „Ich hatte einen großen Teil davon. Ich ging nach Hause, zog die Festplatte heraus oder was auch immer wir damals hatten. Ich verbrachte ein paar Tage damit, sie zu rekonstruieren, was gut geklappt hat, außer dass wir die ganze Historie verloren haben.“

„Wir haben viel von den Assets verloren. Es wäre für Blizzard sehr schwer, ein Diablo 2-Remaster zu erstellen, da alle Assets, die wir verwendet haben, so gut wie weg sind. Sie müssten sie von Grund auf neu machen“, so die abschließenden Worte.

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Die Schaefer-Brüder und Brevik entwickelten das ursprüngliche „Diablo“ in ihrem unabhängigen Studio Condor, das Blizzard kurz vor der Veröffentlichung des ursprünglichen „Diablo“ im Jahr 1996 erwarb. Laut Schaefer kam die Übernahme zu einer günstigen Zeit, da Condor vor finanziellen Problemen stand.

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Kommentare

  1. StevenB82 sagt:

    Halte ich für gelogen
    Dann sollen sie den Leuten doch ein remake machen, würden sich darüber auch freuen

  2. FlooneyLP sagt:

    @StevenB82
    Warum halten Sie das für gelogen? Welchen Grund sollten die ehemaligen Schöpfer haben, nicht die Wahrheit zu sagen?

  3. edel sagt:

    Die gelieferte Begründung halte ich für sehr frag- und unglaubwürdig. Warum?

    1. Investoren und Aktionäre (Geld und Gier)
    2. Games as a Service (Games als gewinnmaximierende Dienstleistungs-Suchtspiele)
    3. Diablo 4 (Games as a Service)
    4. Assets verloren / kein Backup (unwahrscheinlich)
    5. Diablo 2 Remaster oder Remake (kein Games as a Service, Konkurrenz für Diablo 4)

    Blizzard ist nicht mehr das was es zu Warcraft 1+2+3, Diablo 1+2 und StarCraft 1 Zeiten einmal gewesen ist.

  4. Silenqua sagt:

    D2 Soll einfach nicht D4 in die Quere kommen und fertig. Von wegen kein Backup...

  5. m0uSe sagt:

    >>Der Root-Code und die Assets gingen jedoch verloren, was bedeutet, dass es Blizzard >>schwer fallen würde, ein vollwertiges „Diablo 2“-Remaster zu erstellen.

    Das kann schon sein, mit Starcraft 1 ist was ähnliches passiert, allerdings wurde da die Sourcecode CD an Blizzard zurück gegeben. Muss also nicht unbedingt "gelogen" sein.

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