Wasteland 3: So profitiert das Rollenspiel von der Übernahme durch Microsoft

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Wir hören diese Aussage nicht zum ersten Mal, aber es bleibt offenbar dabei: Microsoft steckt zwar Geld in die Entwicklung von "Wasteland 3". Allerdings möchte der neue Besitzer von inXile Entertainment nicht in die Entwicklung hineinreden.

Wasteland 3: So profitiert das Rollenspiel von der Übernahme durch Microsoft

Seit einigen Tagen ist bekannt, wann das postapokalyptische Rollenspiel „Wasteland 3“ auf den Markt kommen wird. Der Launch ist für den 19. Mai 2020 auf PC, Xbox One und PlayStation 4 angesetzt. Die PS4-Version wird weiterhin entwickelt, auch wenn der Entwickler inXile Entertainment im November 2018 von Microsoft gekauft wurde.

Brian Fargo, der Gründer des Studios, widmete sich in einem Interview dem Kauf des Unternehmens durch die Redmonder und stellte klar, dass der neue Inhaber den Entwicklern nach wie vor alle kreative Freiheiten lässt. Dennoch hat die Übernahme Auswirkungen auf die Produktion: Dank des zusätzlichen Budgets können einige Bereiche weiter ausgebaut werden.

Microsoft redet nicht hinein

Im Gespräch mit Gamesradar erklärte Fargo, dass Microsoft das Unternehmen mit finanziellen Mitteln unterstützt, aber nicht in die Entwicklung hineinredet: „Microsoft ist im Grunde genommen zu uns gekommen, hat uns eine Tonne Geld gegeben und gesagt: Macht das beste Spiel, das ihr erschaffen könnt“, so seine Worte.

Ähnlich äußerte sich der Game Director Tim Campbell, der betonte, dass „Wasteland 3“ auch nach der Übernahme das Spiel ist, an dem zuvor gearbeitet wurde. Zugleich räumte er ein, dass es durchaus legitim ist, etwas anderes zu erwarten, aber Microsoft dem Team „nur dabei hilft, das zu tun, was wir tun, aber besser, oder?“

Durch die Unterstützung von Microsoft konnten die Dialoge im Spiel den Berichten zufolge um viel mehr Stimmen erweitert werden. Letztendlich könnt ihr ein besseres „Wasteland 3“ erwarten, als mit dem Budget in Höhe von drei Millionen US-Dollar, die dem Spiel durch die Crowdfunding-Kampagne zugesichert wurden, möglich gewesen wäre.

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Zu den weiteren Vorteilen zählen: „Microsoft verfügt über ein Forschungslabor für Nutzer, das uns Feedback zur Benutzeroberfläche und den Erfahrungen der Benutzer geben wird“, so Fargo. „Und sie haben ihre Lokalisierungsgruppen und ihre QA-Teams… Ich könnte fortfahren, aber ihr müsst verstehen, dass es uns ermöglicht, ein robusteres Produkt herzustellen.“

Brian Fargo wird voraussichtlich nach der Veröffentlichung von „Wasteland 3“ in den Ruhestand treten. Darauf aufbauend dürfte er ein großes Interesse daran haben, seinem letzten Projekt zu einer größtmöglichen Qualität zu verhelfen.

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Kommentare

  1. Neutrino sagt:

    auf das game bin ich gespannt.

  2. Lord Bierchen sagt:

    Pflicht kauf bei mir!

  3. era1Ne sagt:

    Hört sich alles sehr gut an und ich hoffe die Wasteland Entwickler profitieren weiterhin davon.

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