PlayStation 4: Japanisches Promotion-Video nach Plagiatsvorwürfen zurückgezogen

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Um die PlayStation 4 und das Line-Up der Konsole in Asien zu bewerben, veröffentlichte Sony Interactive Entertainment kürzlich ein entsprechendes Promotion-Video. Aktuellen Berichten zufolge wurde dieses nach Plagiatsvorwürfen allerdings zurückgezogen.

PlayStation 4: Japanisches Promotion-Video nach Plagiatsvorwürfen zurückgezogen

Auch wenn das klassische Weihnachtsgeschäft, wie es im Westen begangen wird, in Japan so nicht existiert, werden zum Jahresende auch im Land der aufgehenden Sonne zahlreiche Konsolen abgesetzt.

Um den Kunden in Japan beziehungsweise Asien die PlayStation 4 und das Line-Up der Konsole schmackhaft zu machen, veröffentlichte die japanische Niederlassung von Sony Interactive Entertainment kürzlich ein mehrminütiges Promotion-Video. In diesem wurden ausgewählte Titel wie das „Final Fantasy VII Remake“, „FIFA 20“, „Persona 5 Royal“, „One Piece: Pirate Warriors 4“, „Death Stranding“, „Nioh 2“ oder „Romance of the Three Kingdoms XIV“ präsentiert. Lange sollte die Vorfreude allerdings nicht währen.

Eine offizielle Stellungnahme steht noch aus

Nur kurz nach der Veröffentlichung des besagten Promotion-Videos sah sich Sony Interactive Entertainment mit dem Vorwurf konfrontiert, dass ausgewählte Szenen und Animationen, die zwischen den präsentierten Spielen zu sehen sind, kurzerhand kopiert wurden. Die Animation-Website Catsuka nahm sich des Themas an und stellte einen Clip bereit, in dem die besagten Szenen zu sehen sind – inklusive eines Vergleichs mit dem Original.

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Als Animation-Director des Videos fungierte demnach Kevin Bao, der sich in der näheren Vergangenheit schon einmal mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert sah. Nachdem die Vorwürfe laut wurden, entschloss sich Sony Interactive Entertainment dazu, auf Nummer sicher zu gehen und das Promotion-Video zurückzuziehen.

Welche Konsequenzen das Ganze nach sich ziehen wird, ist aktuell unklar. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns zu den Plagiatsvorwürfen steht nämlich noch aus.

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