Star Wars Jedi Fallen Order: Lucasfilm wollte lieber ein Spiel rund um Blaster und Kopfgeldjäger

Kommentare (15)

Das Action-Adventure "Star Wars Jedi: Fallen Order" wäre beinahe in eine komplett andere Richtung gegangen. Lucasfilm wollte den Entwicklern keine Lichtschwerter und Jedi erlauben und schlug stattdessen Blaster sowie Kopfgeldjäger vor.

Im November erschien das Action-Adventure „Star Wars Jedi: Fallen Order“ aus dem Hause Respawn Entertainment für die PlayStation 4, die Xbox One und den PC. Das neueste Abenteuer, das unter der Leitung von Stig Asmussen entstand, konnte auch in kommerzieller Hinsicht Erfolge feiern.

Lichtschwerter und Jedi waren zunächst ein No-Go

In „Star Wars Jedi: Fallen Order“ übernehmen die Spieler die Rolle des Jedi-Padawans Cal Kestis, der die Order 66 überlebte und seit dem Sturz des Jedi-Ordens im Exil lebt. Doch eines Tages kommt ihm das Galaktische Imperium auf die Spur, woraufhin Cal Kestis in den Kampf zieht und seine Ausbildung zum Jedi abschließt.

Nun hat Game Director Stig Asmussen in einem aktuellen Interview verraten, dass Lucasfilm von der Geschichte sowie dem Konzept hinter „Star Wars Jedi: Fallen Order“ zunächst nicht begeistert war. In ersten Gesprächen schlug Lucasfilm vor, dass Respawn Entertainment ein Spiel rund um Blaster erschafft und sich von den Lichtschwertern fernhält.

„Sie fühlten sich nicht sehr wohl mit der Idee. Ich schlug vor, dass wir ein Spiel über Jedi und Machtkräfte machen und damit fühlten sie sich nicht wohl. Sie warfen es zurück und sagten: ‚Wie wäre es mit Blastern und Kopfgeldjägern?'“

Allerdings hatte Asmussen ein Team aufgebaut, das mit Shootern nicht viel am Hut hat. Stattdessen sind die Mitarbeiter an Action-Adventures interessiert, die sich eher auf Nahkämpfe konzentrieren. Und wenn das Team nicht hinter der Idee steht, wird das Resultat letzten Endes nicht zufriedenstellend sein.

„Was ich gelernt habe, ist, dass die Jedi der Heilige Gral sind. Um ein Spiel über Jedi zu machen, muss man es sich verdienen. Es ging etwas vor und zurück, aber sie konnten verstehen, was meine Idee war.“

Mehr: Star Wars Jedi Fallen Order – Sequel geplant? – Respawn möchte die Geschichte fortsetzen

Im Laufe der Entwickler gerieten Respawn Entertainment und Lucasfilm mehrfach aufgrund kreativer Entscheidungen aneinander. Allerdings konnte Asmussen verstehen, dass Lucasfilm als Rechtebesitzer die „Star Wars“-Marke schützen wollte. Aus diesem Grund hatte man auch verschiedene Ideen abgeschmettert, woraufhin die Entwickler gelegentlich frustriert waren.

Letzten Endes stimmte Lucasfilm zu, dass man ein Spiel zu einem Charakter macht, der die Macht nutzen kann, aber kein Jedi ist.

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Kommentare

  1. rocco-rococco sagt:

    Das Team hatte mit shootern nicht viel am Hut? Haben die nicht titanfall gemacht?

    Egal, gute Entscheidung es so zu machen, wie sie es gemacht haben

  2. Tobias Stückmann sagt:

    Asmussen hat ein eigenes Team innerhalb von Respawn aufgebaut. Neue Entwickler etc., die nichts mit Shootern zu tun hatten.
    Das "Titanfall"- bzw. "Apex Legends"-Team hatte mit "Star Wars Jedi: Fallen Order" nichts zu tun.

  3. rocco-rococco sagt:

    Ah, alles klar =)

  4. Red_One sagt:

    Ich denke EA hat einfach irgendwann mit eiserner faust verlangt das spiel möglichst souls like zu machen um den trend noch mitzunehmen und dass funktioniert nunmal besser mit schwertern als mit blastern

  5. big ed@w sagt:

    Manchmal muss man von aussen eine Marke vor Disney retten.

    Im nächsten Spiel werden sie dann verlangen dass Baby Joda an jeder Ecke zu sehen sein wird weil nur die richtig beim Merchandising zieht.

  6. SoulSamuraiZ sagt:

    Jedi / Sith Action ist doch besser. Ich will mit dem Lichtschwert schwingen. 😀

  7. James T. Kirk sagt:

    Hätte auch lieber ein Spiel mit “Blastern und Kopfgeldjägern” gehabt als diesen Fallen Order Mist.

  8. James T. Kirk sagt:

    @SoulSamuraiZ
    Dann sollte das Lichtschwert aber auch so funktionieren wie es in den Filmen 1-6 tut.
    Oder meinetwegen wie in the Force Unleashed oder wie im Spiel zu Episode 3.

    Was die bei Respawn gemacht haben ist eher ein Dark Souls/God of War/Uncharted Klon und dazu noch ein absolut schlechter mit grauenhafter Disney Story.

  9. vangus sagt:

    Die haben LucasFilm UND EA im Nacken. Diese Abhängigkeit ist sowas von ekelhaft, unerträglich sowas zu lesen, der gute Stig kann einen da nur Leid tun...

  10. VincentV sagt:

    "Dann sollte das Lichtschwert aber auch so funktionieren wie es in den Filmen 1-6 tut.
    Oder meinetwegen wie in the Force Unleashed oder wie im Spiel zu Episode 3."

    Und wie funktioniert es da?

  11. Moonwalker1980 sagt:

    VincentV: das frage mich auch gerade... Eigentlich funktioniert es so wie es sich gehört. Ach, dieser Kirk Frustbolzen trollt eh nur rum und gibt seit jeher nur zum Besten was nicht alles schlecht und Sch.eisse sein soll, hab eigentlich noch nie was positives oder erheiterndes von dem gelesen, er und StevenB82. Die sollten miteinander Kinder machen, würd passen. 😀 😀

    Und Vangus, du hast das Game doch auch nicht gespielt. Ist jedenfalls besser als ich dachte. Für ein EA Spiel ist es schon fast fantastisch.

  12. vangus sagt:

    @Moonwalker1980

    Ja, das Spiel wird sicherlich ganz gut sein, ich zocke das noch.

  13. bausi sagt:

    War super hat mir riesen Spaß gemacht so muss ein SP Star Wars sein!

    Verstehe auch nicht warum man es manchen nie recht machen kann, nur am rumheulen und nörgeln.

    Kindergarten

  14. Ace-of-Bornheim sagt:

    Genau das hätte ich auch lieber gehabt. Mist.

  15. Dziowane sagt:

    Für ein Blaster- und Kopfgeldjägerspiel braucht man keine Star Wars Lizenz. Das Alleinstellungsmerkmal von Star Wars sind nunmal die Jedi und Sith mit ihren Machtfähigkeiten. War richtig so, dass Respawn darauf bestanden hat und Lucasfilm sich hat umstimmen lassen. Die Geschichte passt auch wunderbar in den Canon.

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