PS5: SSD sorgt für kleinere Spiele-Installationen

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Die SSD der PS5 ist mit 825 Gigabyte kein wirkliches Platzmonster, wie Sony in der vergangen Woche bekannt gegeben hat. Allerdings ist der Speicherplatz nicht unbedingt mit PS4-Standards vergleichbar, da PS5-Installationen etwas kleiner ausfallen könnten.

PS5: SSD sorgt für kleinere Spiele-Installationen

Mit der Enthüllung der weiteren technischen Spezifikationen der PS5 hat Sonys Lead System Architekt Mark Cerny in der vergangen Woche auch weitere Details zur Custom-SSD von Sonys Next-Gen-Konsole präsentiert.

Die Next-Gen-Konsole wird demnach mit einer 825 GB großen Custom SSD aufwarten, die Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr über 5 GB pro Sekunde ermöglicht. Damit ist die PS5-SSD mehr als doppelt so schnell wie die der Xbox Series X.

Während die Datenübertagungsgeschwindigkeit der PS5 die Community begeistert, so sorgte die Größe des Datenträgers wiederum für Ernüchterung. Die Spieler befürchten, dass abzüglich des Speicherplatzes für das PS5-Betriebssystem nicht mehr viel für die Spiele übrig bleiben wird. Dabei gehen sie natürlich von ihren Erfahrungen mit aktuellen PS4-Titeln aus, die oft zwischen 50 und 100 Gigabyte an Speicher auf dem Datenträger belegen.

PS5-SSD spart Speicher bei Installationen

Die aktuellen Installationen sind jedoch für Festplatten ausgelegt, was sich bei der Speicherbelegung ersichtlich wird. Viele Assets sind mehrfach in der Installation abgelegt, damit die Daten schneller geladen werden können. Denn wenn die Daten auf einer Festplatte geordnet nacheinander auf der Festplatte abgelegt sind, können Suchzeiten eingespart werden.

Bei einer SSD entfallen die Suchzeiten und die Neuausrichtung des Lesekopfes der Festplatte jedoch, sodass Assets auch nur einmal abgelegt werden müssen. Dennoch können sie bei jedem Lesevorgang gleich schnell geladen werden, erklärte Mark Cerny im Rahmen seiner Präsentation.

Entsprechend ist nicht zu erwarten, dass Spieleinstallationen auf der PS5 noch größer als auf der PS5 werden. Denn selbst wenn die Assets durch größere Details und höher aufgelöste Texturen noch größer werden, so wird Platz gespart, da die Daten nur einmal auf der SSD abgelegt werden müssen.

Zum Beispiel das PS4-Spiel „Spider-Man“ von Insomniac Games besitzt bei einer Installationsgröße von rund 46 GB etwa zehn Gigabyte an doppelten Daten, die man bei einer SSD-Installation einsparen würde.

Das ist zumindest der theoretische Ansatz, der bei der Installation von Spielen auf einer SSD, neben der Geschwindigkeit einen deutlichen Vorteil bieten könnte. Inwiefern dieser auch in der Realität zum Tragen kommt, bleibt abzuwarten.

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Kommentare

  1. big ron sagt:

    @KoA
    Tu nicht so, als sein ein schnellerer Datenaustausch nur auf der Playstation möglich. SSDs ermöglichen generell schnelleren Datenaustausch und dafür braucht man nur eine ausreichend gute Anbindung an die Bauteile, die aus den Daten Berechnungen anstellen. Und da hat Sony nichts exklusiv. Das wird auch auf der XBOX so sein. Sony hat hier sicher eine noch schnelleren Übertragungsmenge. Aber die allein bietet nicht automatisch mehr Potenzial für noch bessere Spiele. SSDs bleiben Festplatten, auf denen weiterhin nur die Daten gespeichert und geladen werden. berechnet wird da noch nix.

  2. Argonar sagt:

    Ich hab mich auch lange gefragt was das SSD Geschreie soll, ist halt eine SSD und hab nich länger nicht dafür interessiert.

    Aber ich muss sagen, der custom SSD Controller von Sony ist schon was feines, dort wird der eigentiche Fortschritt sein, nicht in der SSD Platte selbst. KA wie es bei der Box ist (vermutlich ähnlich), sie interessiert mich aber nicht genug, dass ich mir das genauer anschaue.

    Und dass Leistung nicht alles ist, zeigt Nintendo nun schon lange genug erfolgreich vor. Software und Service sind deutlich wichtiger.

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