PUBG: Konsolen-Matches bald von Bots besiedelt – Leichterer Einstieg für Neulinge

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Die Konsolenspieler, die auf PS4 und Xbox One demnächst mit "PUBG" starten wollen, werden offenbar durch Bot-Matches einen leichteren Start in das Spiel haben. Einige Details haben die Entwickler auf der offiziellen Seite angekündigt.

PUBG: Konsolen-Matches bald von Bots besiedelt – Leichterer Einstieg für Neulinge

Bei einem großen Multiplayer-Shooter wie „PUBG“ kann es für Neueinsteiger mitunter sehr schwer sein, ins Spiel zu finden. Während die Neulinge gerade versuchen, die Spielmechaniken kennenzulernen, werden sie von erfahrenen Spielern abgeschossen. Bevor ein neuer Spieler also die Möglichkeit hatte, einen anderen Spieler zu sehen oder den Kampf aufzunehmen, ist das Match vorbei.

Der Gedanke daran schreckt vermutlich bereits viele Spieler ab, die das Spiel also gar nicht erst ausprobieren wollen. Um den Einstieg zu erleichtern, sollen mit Update 7.1 Bots eingeführt werden, die für Spieleinsteiger die Möglichkeit bieten sollen, sich mit „PUBG“ vertraut zu machen, ohne gleich einem erfahrenen Spieler vor die Flinte zu laufen.

PUBG führt Bots auf Konsolen ein

Zu den Verhaltensweisen der Bots haben die Entwickler auf der offiziellen Seite einige Details verraten. Die Bots wurden demnach so gestaltet, dass sie zwar eine Herausforderung für neue Spieler darstellen, sie aber nicht den Spielspaß für die Neulinge verderben. Speziell im Feuergefecht wurden Systeme integriert, die eine gewisse Ungenauigkeit einfügen, damit Spieler den Bot-Angriffen auch ausweichen können.

Die Spielstrategie der Bots basiert auf realen Spielerdaten. Das bedeutet, dass sie früh im Match durchaus versuchen werden mit SMGs auf nahe Distanzen anzugreifen, während sie später im Match verstärkt auf größere Entfernungen mit Scharfschützengewehr oder anderen mit Zielfernrohr ausgestatteten Waffen angreifen zu versuchen. Die Entwickler erklären:

„Wir hoffen, dass die Einführung von Bots dazu beiträgt, dass die Spieler mehr Schießübungen und Kills, eine höhere durchschnittliche Überlebenszeit und vielleicht sogar das erste aufregende Hühnerabendessen erhalten. Im Grunde genommen das volle Battle-Royale-Erlebnis.“

Zum Thema: PUBG: Konsolen-Fahrplan für 2020 vorgestellt

Der Matchmaking-Rang entscheidet, ob Spieler in Bot-Matches starten oder nicht: „Was unsere erfahreneren Spieler betrifft, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Bots treffen, umso geringer, je höher ihr MMR ist. Darüber hinaus wird es in unserem neuen Ranglistensystem, das im nächsten Monat herauskommt und in dem es keine Bots geben wird, auch die nächste Evolution des kompetitiven PUBG geben.“

Auf Basis von Maschinenenlernen sollen die Bots in Zukunft weiter verbessert werden, sodass sie realistischeres Verhalten an den Tag legen. Zudem will man das Feedback der Community berücksichtigen.

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Kommentare

  1. kmoral sagt:

    Lächerlich lächerlich. Gab es früher auch nciht. Alles nur noch casual Dreck

  2. DJEDJOTRONIC sagt:

    Fand bei Fortnite die Idee auch schrecklich, aber das ist eigentlich ne gute Idee. Wenn die Suche Skillbasiert ist, werden es immer weniger Bots und man spielt wieder normal gegen menschliche Gegner.
    Wenn man als Anfänger direkt nur auf die Mütze bekommt, gewinnt man keine neuen Spieler mehr.

  3. flikflak sagt:

    Stimmt früher zu Unreal Tournament Zeiten gabs das nicht.

  4. LangzeitFaktor sagt:

    Gegen einen PvE Modus mit ausgezeichneter KI wäre nichts einzuwenden. Aber so einen unklaren Mix finde ich auch nicht besonders.

  5. big ed@w sagt:

    Ausgezeichnete Ki ist für Anfänger irrellevant,
    da sie keine gute von einer schlechten unterscheiden können
    umd eine gute die Merkmale eines Top Gamers aufweisen würde u
    es für den Anfänger noch schwerer wäre Fuss zu fassen als im Botfreien Spiel
    da alle Bots über dieselbe hohe Qualität verfügen würden während im richtigen Spiel auch immer ein paar gamer Graupen unterwegs sind die man wegballern kann.

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