PS5: Dank SSD 100 Mal schneller als die PlayStation 4

Kommentare (21)

Sony hat einmal mehr betont, dass die PS5 dank der SSD 100 Mal schneller als die PS4 wird. Damit soll das Gefühl des Eintauchens in Spiele verbessert werden.

PS5: Dank SSD 100 Mal schneller als die PlayStation 4
Die SSD soll die neue Konsole beflügeln.

In den vergangenen Wochen wurde regelmäßig hervorgehoben, dass die PS5 über eine besondere Geschwindigkeit verfügt. Und im Rahmen eines Corporate-Strategy-Meetings nannte Sony eine passende Zahl. Laut der Angabe des Unternehmens ist die neue Konsole dank der SSD etwa 100 Mal schneller als die PS4, was die Geschwindigkeit der Prozesse betrifft.

Ähnliches sagte der PS5-Systemarchitekt Mark Cerny bereits im vergangenen März. Die erneute Darstellung verdeutlicht, wie wichtig Sony die verbesserten Ladezeiten der PS5, die interne Verarbeitung und das daraus resultierende Endergebnis sind.

Die Immersion soll profitieren

Im Zuge des neuen Meetings betonte Kenichiro Yoshida, der CEO von Sony: „Um das Gefühl des Eintauchens in Spiele weiter zu verbessern, wollen wir nicht nur die Auflösung, sondern auch die Geschwindigkeit von Spielen verbessern. Beispielsweise planen wir, durch eine speziell entwickelte Hochgeschwindigkeits-SSD eine Geschwindigkeit innerhalb der Spieldatenverarbeitung zu realisieren, die ungefähr 100 Mal schneller als bei der PS4 ist.“

Laut Yoshida werden die Ladezeiten der Spiele „viel kürzer sein“ und die Spieler sollten in der Lage sein, „sich in fast einem Augenblick durch riesige Spielwelten zu bewegen“.

Schon im Vorfeld betonte der Systemarchitekt Mark Cerny, dass die SSD „dem Spieledesigner die Freiheit gibt“, schnellere und nahtlosere Spiele zu erstellen. Hierbei ist allerdings auch zu beachten, dass die 825-GB-SSD der PS5 etwas kleiner als die 1-TB-SSD der Xbox Series X ist. Beide Systeme können recht unterschiedlich aufgerüstet werden. Microsoft setzt auf eigenständige Speichermodule, während Sony NVMe-SSDs unterstützt.

Zum Thema

Cerny kommentierte damals auch die Größe der PS5-SSD und verwies auf die Herstellungskosten: „Ist das genug? Es ist verlockend, mehr hinzuzufügen, aber Flash ist sicherlich nicht billig. Und wir haben gegenüber unserem Spielpublikum die Verantwortung in Bezug auf das, was wir in die Konsole einbauen, um kostengünstig zu sein.“

Erscheinen soll die PS5 vor Weihnachten 2020.

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Kommentare

  1. 3DG sagt:

    Da steht etwa 100 mal und ungefähr 100 mal

  2. schleckstengel sagt:

    Am meistens freut mich an der SSD die Eliminierung von LOD und Pop-Ups, dass sind zum Teil richtige Immersions-Killer.

  3. Buzz1991 sagt:

    Yeah, 100x schneller, aber für die Experten in der Kommentarsektion noch immer 1000x zu langsam!

  4. hgwonline sagt:

    Fairerweise müsste man aber dann eine PS4 mit SSD als Vergleich nehmen.

  5. Lando_ sagt:

    Böh. Das' viel.

  6. Trikoflex sagt:

    Erst hieß es, dass die Ladezeiten verschwinden, nun heißt es, dass sie fast verschwinden. Demnächst heißt es, dass die Ladezeiten etwas verkürzt werden.

    Die Tech-Demo der Unreal Engine 5 hat eigentlich - wenn auch vielleicht unbeabsichtigt - gezeigt, dass du gewisse Kniffe eine versteckte Ladezeit vorhanden ist.

  7. The_Hoff sagt:

    Wäre mal interessant zu erfahren, ob die heutzutage schon recht mageren 825GB dem Spieler tatsächlich zur Verfügung stehen oder ob da noch das OS abgezogen werden muss.

  8. Banane sagt:

    Viel zu langsam.

  9. clunkymcgee sagt:

    @Trikoflex
    Nö. Laut Tim Sweeney wurde da gar nichts versteckt 😉

  10. Lox1982 sagt:

    @The_Hoff

    Die Spiele sind auf der HDD auch 4fach abgelegt also werden die auf der SSD dann wesentlich kleiner, so passt dann schon was drauf .
    Aber das ist dann sicher nur der Fall bei PS5 spielen oder evtl PS4 Spiele die ein Update bekommen haben .

  11. Buzz1991 sagt:

    @Lox1982:

    Mit dem "mehrfach abgelegt" hast du Recht. Allerdings werden die Größen der Assets weiter steigen. Ich bin kein Experte, aber ich denke, dass im Verlauf der Generation die Dateigrößen wieder regelmäßig neue Rekorde erreichen. Nur jetzt zu Beginn dürfte es ungefähr so sein wie jetzt auf PS4.

  12. Buzz1991 sagt:

    @The_Hoff:

    Die Hersteller geben für gewöhnlich die Festplattengröße an, ohne Abzug des UI. Also werden dir ich die vollen 825 GB zur Verfügung stehen.

  13. Buzz1991 sagt:

    *nicht

    @PLAY3:

    Gibt es Neuigkeiten, wann die EDIT-Funktion zurückkehrt?

  14. PS4SUCHTI sagt:

    Also ich bin kein Experte, aber nachdem ich diesen Beitrag von Anfang bis Ende analysiert habe, alle Aspekte und Möglichkeiten beachtet, basierend auf meiner intellektuellen Kapazität und meinem umfangreichen Wissen, von Anfang an taktisch und vorsichtig geprüft, insbesondere im Lichte der Geistlichen evolution bin ich zu einem konkreten, eindeutigen und fundierten Ergebnis gekommen, dass ich nichts sagen kann, weil ich, wie anfangs erwähnt, kein Experte bin !!!!

  15. KoA sagt:

    @ PS4SUCHTI:

    Ganz klar: Daumen hoch! 😀

  16. Boyka sagt:

    "Und wir haben gegenüber unserem Spielpublikum die Verantwortung in Bezug auf das, was wir in die Konsole einbauen, um kostengünstig zu sein.“

    Komplett falscher Ansatz.. deswegen siehts aktuell auch so aus XSX >>> PS5.
    Ich hätte lieber gleich "was gescheites" statt erstmal ne abgespeckte Version dann ne Pro.

  17. KoA sagt:

    Zitat: „ Cerny kommentierte damals auch die Größe der PS5-SSD und verwies auf die Herstellungskosten: […]“

    Als hauptsächlichen Grund für die ungewöhnliche Größe der SSD nannte Cerny, neben einigen anderen technischen Vorteilen, die optimale Anbindung zur 12-Kanal-Schnittstelle des Flash-Controllers. Die besagte Kosteneinsparung gilt hier eher als zusätzlicher Aspekt.

  18. KoA sagt:

    @ Trikoflex:

    „Erst hieß es, dass die Ladezeiten verschwinden, nun heißt es, dass sie fast verschwinden.“

    Auch ca. 0,14 Sekunden für 1GB, oder etwa 2,2 Sekunden für ganze 16 GB sind Ladezeit, aber eben eine so geringe, dass diese kaum mehr nennenswert erscheint.

    „Die Tech-Demo der Unreal Engine 5 hat eigentlich - wenn auch vielleicht unbeabsichtigt - gezeigt, dass du gewisse Kniffe eine versteckte Ladezeit vorhanden ist.“

    Wenn man die entsprechende Stelle in der Präsentation mit der Felsverengung aufmerksam betrachtet, sieht man, dass die Grafik dahinter bereits geladen ist, bevor die Spielfigur den Beginn der verengten Passage überhaupt erreicht hat.

  19. Moonwalker1980 sagt:

    PS4Suchti: geistliche Evolution? 😀 😀
    Stimmt, früher waren Bäume, Gras und magische Pilze des Menschen Götter, heute ist es ein fetter Mann mit weißem Bart in den Wolken mit Schlitten und Rentieren, die rote Nasen haben, Konsumgüter verteilend... 😀

  20. xjohndoex86 sagt:

    Ich vergleich das jetzt mal mit der Uncharted Trilogie auf der PS4 Pro mit SSD. Spiel startet, 2 Sekunden Ladezeit (wenn überhaupt) und man kann loslegen. Ist schon heftig. Wobei auch 30 Sekunden für mich kein Immersionsbrecher sind. Ist für mich nicht wirklich entscheidend. Viel wichtiger ist, dass Pop-ups, Draw-ins etc. der Vergangenheit angehören.

  21. JigsawAUT sagt:

    Logisch dass die PS5 dann 100mal schneller lädt als die PS4 wenn das Speichermedium 100mal schneller ist!
    Ich bin schon gespannt wie die Ladezeiten tatsächlich sein werden. Immerhin muss die Hardware auch passen alles schnell für die SSD zur Verfügung zu stellen. Nur die Kühlung ist da auch ein entscheidender Faktor wenn die Hardware so große Leistungen bringen muss, dass die SSD sie auch verarbeiten kann.
    Was eine NVMe SSD mit 5GB/s bewirkt sehe ich aktuell am besten in Assetto Corsa Competizione. Da habe ich einen Ladebildschirm vom Menü zum Rennen von 2-3 Sekunden und dann bin ich auf der Strecke mit "Epischer" Grafikeinstellung (so heißt die höchste in ACC).
    Aber gewollte Ladezeiten wird auch die PS5 habe. Oder zumindest Anzeigen.
    Eventuell lassen sich die Entwickler teilweise am Anfang nicht wegklicken und die Gesundheitshinweise werden auch nach wie vor da sein!

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