Final Fantasy VII Remake: Yoshinori Kitase wollte ursprünglich „drastische Änderungen“

von Dennis Leschnikowski | 25.05.2020 - 16:41 Uhr

Im vergangenen Monat veröffentlichte der japanische Publisher Square Enix die erste Episode des „Final Fantasy VII Remakes“ für die PlayStation 4

In einem aktuellen Interview blickte Yoshinori Kitase, der verantwortliche Producer hinter dem Remake, noch einmal auf die Arbeiten an seinem Projekt zurück. Wie Kitase anmerkte, hätte er dem „Final Fantasy VII Remake“ gerne größere Anpassungen und Modernisierungen spendiert. Ohne näher ins Detail zu gehen, sprach Kitase dabei von „gravierenden Änderungen“, die es allerdings nicht ins Spiel schafften.

Tetsuya Nomura wollte dem Original treu bleiben

Eigenen Angaben zufolge wurde Kitase intern schlichtweg überstimmt, da sich mit Tetsuya Nomura unter anderem der ausführende Director dafür aussprach, dem Original weitestgehend treu zu bleiben und lediglich im spielerischen Bereich entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Ein Standpunkt, der offenbar auch vom größten Teil des Entwicklerteams vertreten wurde.

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„Ich persönlich habe mir insgesamt eine dramatische Veränderung vorgestellt, aber unser Direktor; Tetsuya Nomura und Co-Direktor; Naoki Hamaguchi wollten die geliebten Aspekte so weit wie möglich im Original behalten. Schlussendlich beschloss das Entwicklerteam, sich darauf zu konzentrieren, das Original zu respektieren und neue Elemente hinzuzufügen, um ein Gleichgewicht zwischen beiden zu gewährleisten“, so Kitase.

Aktuell arbeiten Kitase und sein Team an der zweiten Episode des „Final Fantasy VII Remakes“. Auf wie viele Episoden es das Remake im Endeffekt bringen wird, ist laut Kitase noch unklar.

Quelle: Push Square

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