Cyberpunk 2077: Mehr als 1.000 NPCs mit handgemachten Tagesabläufen und weitere Infos

Kommentare (33)

Die Entwickler von CD Projekt RED haben weitere Details zu "Cyberpunk 2077" verraten. Unter anderem wurde im Vergleich zu "The Witcher 3" etwas über das Level-Design, die NPCs und das Quest-System verraten.

Cyberpunk 2077: Mehr als 1.000 NPCs mit handgemachten Tagesabläufen und weitere Infos

Das kommende Rollenspiel „Cyberpunk 2077“ aus dem Hause CD Projekt RED wird ohne Zweifel eines der Highlights des Gaming-Jahres 2020. Noch bevor das Spiel im Rahmen des „Night City Wire“-Livestream-Events ausführlicher vorgestellt wird, erreichten uns weitere Details.

In einem aktuellen Podcast haben der Level Designer Miles Tost und der Senior Quest Designer Philipp Weber einige Details zum Spiel verraten. Einige der interessantesten Details des Gamestar-Podcasts wurden auf Reddit zusammengefasst.

Detaillierte Spielwelt, NPC-Tagesabläufe und mehr

Unter anderem ging es um einen allgemeinen Entwicklungssprung im Vergleich zu „The Witcher 3“, der unter anderem durch das Quest-System, individuelle Tagesabläufe von NPCs und ein detaillierteres Level-Design deutlich werden.

Die Open-World-Spielwelt Night City von „Cyberpunk 2077“ soll laut dem Level Designer Phillipp Weber extrem detailliert sein. Der Sprung von „The Witcher 3“ zu „Cyberpunk 2077“ sei vergleichbar mit dem Sprung des Level Designs von „The Witcher 2“ zum dritten Teil der Hexer-Reihe.

Im gleichen Atemzug wurde bestätigt, dass einige der nervigsten Elemente aus „The Witcher 3“ nicht mehr auftauchen werden. So werden Spieler auf der Karte nicht mehr mit unzähligen Fragezeichen-Markierungen konfrontiert, welche Loot- und Kampf-basierte Nebenmissionen markieren.

MehrCyberpunk 2077: Rollenspiel befindet sich in finaler Entwicklungsphase

Der Detailreichtum der Welt wird zudem durch realistischer wirkende NPCs gesteigert. Die Spieler sollen in Night City mehr als 1.000 NPCs antreffen können, die einem individuellen Tagesablauf nachgehen, der von den Entwicklern von Hand festgelegt wurde. Im letzten Abenteuer des Hexers waren es hingegen nur einige ausgewählte Charaktere mit derart individuellen Tagesabläufen. Auch unwichtigere Charaktere sollen eigene Tagesroutinen verfolgen.

Weitere Details lieferten die Entwickler von CD Projekt RED zum Quest-System von „Cyberpunk 2077“. Im Vergleich zu „The Witcher 3“ wird es demnach bei jeder Mission etwa drei Mal so viele Möglichkeiten geben sie abzuschließen. Dabei haben die Entwickler auch immer berücksichtigt, was wohl das Dümmste oder Lächerlichste wäre, was ein Spieler tun könnte, um die Mission zum Abbruch zu bringen, damit sie auch in solchen Fällen zum Abschluss gebracht werden könnte.

Zum Thema: Cyberpunk 2077: Night City Wire verschoben – Neuer Termin steht

„Cyberpunk 2077“ wird am 17. September 2020 für PS4, Xbox One und PC erscheinen. Das zuvor erwähnte „Night City Wire“-Event wird am  25. Juni 2020 stattfinden.

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Kommentare

  1. Maiki183 sagt:

    den gamestar podcast mit den beiden kann ich nur empfehlen.
    ist sehr unterhaltsam.

  2. Saleen sagt:

    @Maiki

    Doofe Frage, aber ist der mit deutschen Untertitel? 🙂

    BTW :
    Find ich gut... Ich bin so gespannt wie die Umsetzung auf der PS4 gelungen ist. Erst gestern habe ich mir ein Video über Cyberpunk angeschaut.
    Das sieht so geil aus mit all den Details.
    Kann mir echt nicht vorstellen, dass die PS4 all das stemmen kann ohne Downgrade

  3. DrSchmerzinator sagt:

    Soll das heißen dass ich für den Questabschluss den NPC suchen gehen soll? Ich hoffe nicht. Wenn ja, wie nervig.

  4. ras sagt:

    Die Ego Perspektive wird mich so nerven beim zocken.

  5. Banane sagt:

    @ras

    Einer der Gründe, warum mich das game nicht juckt.

    Ich meine, was soll das mit den ganzen Charaktereinstellungen und Anpassungen die man vornehmen kann, wenn man den Charakter so oder so nicht sieht.^^

  6. Maiki183 sagt:

    @saleen
    es ist ein podcast, also ohne bild und somit ohne untertitel.
    der podcast ist aber auf deutsch, da die beiden auch super deutsch sprechen.
    kann man auf spotify hören oder einfach mal gamestar podcast eingeben.
    da müsste die folge mitbei sein.

  7. Maiki183 sagt:

    folge 81 wäre das. ist schon 10 wochen alt.

  8. Maiki183 sagt:

    @banane

    den charakter sieht man nicht so oft, aber man wird ihn auch sehen können.
    ob man das mag ist eine sache, aber man kann hier seinen wunsch charakter erstellen und durch die egosicht soll man komplett in die rolle eintauchen können. deshalb gibts auch die zwischensequenzen in der egosicht.

    ich denke das könnte wirklich ne revolutionäre art werden, wie man ein spiel erlebt. sowas lässt sich dann nur durch vr ersetzen, aber da ist die technik noch nicht so weit.

  9. Saleen sagt:

    @Maiki

    Podcast... Stimmt ^^
    Ich danke dir...

  10. Banane sagt:

    @Maiki183

    Während dem eigentlichen gameplay sieht man den Charakter aber eben nicht.
    Nur in Zwischensequenzen nehme ich an.

    Ich will aber Third Person, sonst bringt sowas echt fast nichts.

  11. ras sagt:

    Wo wäre das Problem das man einfach entscheiden könnte?
    Das mit der angeblichen besseren Immersion ist son Unsinn.
    Ohne VR und ohne eigene Stimme null immersion.
    Begrenzte Sicht hat man da nur.

    Und wie Banane schon gesagt hat.
    So extreme Charaktererstellung/Ausrüstung etc und man sieht davon nur im Menü was.

    Mit der Ego Sicht wollte man einfach die Ego Shooter Fans mit ansprechen.

  12. big ron sagt:

    @Maiki183
    Ich hab noch kein Spiel gespielt, bei dem man durch Ego-Sicht komplett in die Rolle eingetaucht ist. Ich finde das Argument generell völlig fadenscheinig und fern der Realität. Allein schon Sicht, Animationen und Bewegungsabläufe sind in Ego-Sicht so viel unnatürlicher und unrealistischer, dass ein "Eintauchen" für mich gar nicht möglich wäre. Zumal ein Eintauchen in Rollen auch aus jeder anderen Sicht möglich ist. Denn letztendlich ist nicht nur wichtig, was man in einem Moment sieht, sondern wie die eigene Rolle und der Charakter ins Spiel eingebunden und inszeniert ist.

  13. Moonwalker1980 sagt:

    Bin auch kein Freund von Ego Perspektive. Das einzige Spiel wo mich das weniger gestört hat war/ist die FarCry Reihe. Finde einfach die sterilen und recht unnatürlich wirkenden Bewegung um die XY Achse so generisch, als würde man mit einem Cursor auf ner Tastatur spielen. Natürlich ist man am Spielgeschehen "näher dran" und die Welt wirkt größer und vielleicht etwas persönlicher, aber wenn ichs mir aussuchen könnte würde ich trotzdem die 3rd Person Perspektive wählen.

  14. Blackmill_x3 sagt:

    @Banane
    Dann ist das Spiel halt einfach nichts für dich.
    Ich finde die Ego Sicht super. Gerade weil man ja viel in Gebäuden unterwegs ist.

    Vielleicht wäre es aber gut gewesen, wenn man aus beiden Perspektiven spielen kann, wie bei GTA oder RDR2.

  15. Moonwalker1980 sagt:

    Big Ron: stimme zu! 😉 😀

    Vor allem wirken die Bewegungen in der Verfolgeransicht (3rd Person) flüssig.

  16. Banane sagt:

    Ne , ist es auch nicht.

    Ego-Ansicht passt für mich nur bei Shootern ala COD oder Battlefield. Bei allen anderen games sollte immer Third Person Ansicht sein, oder eben beides, aber nur wenn man es jederzeit umschalten kann.

  17. Banane sagt:

    @Blackmill_x3 war gemeint.

  18. Donowitz sagt:

    Tja jetzt ist es nun mal so.
    Cyperpunk spielt man in der Ego Perspektive.
    Wem das nicht gefällt oder zu sehr an CoD erinnert der spielt es eben nicht.
    Problem gelöst.

  19. Accounting sagt:

    Na ich hoff mal ich kann die auch alle um die Ecke bringen.

  20. Kalim1st sagt:

    Ego Ansicht ist doch Mega.
    Fand ich bei Deus Ex schon sehr geil.
    3person ist halt auch nice aber muss nicht unbedingt sein

  21. Horst sagt:

    Bin auch großer Fan der Ego-Ansicht. Gerade Deus Ex hat bewiesen, wie immersiv das ein solches Spiel machen kann! Toll! 🙂

  22. Plastik Gitarre sagt:

    bin auch ein 3rd person fan aaaber, wieviele spiele hatten und haben wir in 3rd person. tlou2, ghost of tsushima, death stranding und mehr. da ist es schon der abwechslung wegen doch mal wieder was anderes.
    daher kommts mir zeitlich mal wieder recht ein egospiel zu spielen. passt für mich.

  23. Seven Eleven sagt:

    Sieht man wie jung die Leute hier sind. Früher hat man sich bei JEDEM ROG nen Charakter erstellt und in NIE gesehen. ROLLENSPIEL, versteht das Wort.

  24. Blackmill_x3 sagt:

    @Plastik Gitarre

    Das kommt noch dazu. Gibt genug gute Third Person spiele, aber kaum sehr gute Ego shooter. Da kommt das eigentlich genau richtig

  25. Saleen sagt:

    Sehe es genauso....
    Die Leute dich sich darüber beklagen, dass es eine Ego Ansicht ist, für die ist das Game halt einfach nichts.

    Trotz allem ist es aber schade, dass die Ego Ansicht den Leuten einen Strich durch die Rechnung macht.
    Cyberpunk hat die Chance echt was gutes zu werden und wäre ein Jammern wenn man es deswegen verpassen könnte.

  26. ras sagt:

    Ja nur witzig das man es nicht komplett durchzieht.
    Beim fahren bekommst die Third Person Sicht.
    Also wäre eigentlich beides drin.
    Warum da stur auf Ego Only plädiert wird.
    Na ja

  27. Horst sagt:

    @ras: Ist halt eine Design-Entscheidung der Entwickler, was das mit stur zu tun haben soll, weiss ich nicht. Natürlich hätte man, wie in Skyrim, beide Perspektiven reinhauen können. Aber das hätte wieder sicherlich Abstriche an anderen Stellen bedeutet, und dann würden die Gamer deswegen wieder rumnörgeln! Gemeckert wird eh immer...

  28. DoktoreX sagt:

    Seveneleven kommt drauf an was du mit früher meinst, aber ultima war 3rd Person und ich denke das gabs schon in den späten 80er. Also stimmt JEDEM schon mal nicht.

    Ich spiele immer 3rd Person wenn ich die Wahl hab. Muss sagen mich lässt das Spiel kalt. Mann kann für Cyberpunk nur hoffen das es erfolgreicher wie Deus Ex wird. Und für die Spieler das es nicht so kackeinfach ist wie Deus Ex

  29. Vaiel sagt:

    "Dabei haben die Entwickler auch immer berücksichtigt, was wohl das Dümmste oder Lächerlichste wäre, was ein Spieler tun könnte, um die Mission zum Abbruch zu bringen, damit sie auch in solchen Fällen zum Abschluss gebracht werden könnte."

    Ok, Herrausforderrung angenommen! XD

  30. DanteAlexDMC84 sagt:

    Als ich den bericht eben gelsen habe, bekommte ich richtig bock auf das spiel. Ich kann es kaum erwarten. Wird für die PS4 als auch für die PS5 gekauft. Meine unterstüzung habt ihr.

    CD Project hat mir auf der PS 4 mit abstand das beste spiel gemacht was ich spielen durfte. Habe es 4 mal durch gespielt und ein 5tes mal plane ich auf der Playstation 5 ein.

  31. Sunwolf sagt:

    Das Spiel wird mit Sicherheit der BURNER. Die sitzen schon sehr lange am dem Spiel da wird die Ego Ansicht mit Sicherheit sehr geil rüber kommen und am ende wird es den meisten egal sein ob Ego Ansicht oder Third Person.

    Hauptsache das Spiel Rockt. Wenn das Spiel nicht rockt dann kann die Ansicht auch egal sein.

  32. Saleen sagt:

    Hab mir nochmal Gameplay angeschaut mit einer Quest, einer Fahrt und jede Menge Schießereien.
    Der Soundtrack, die Atmosphäre... Eigentlich alles an diesem Game wird so hart werden, dass ich nicht mal gewillt bin, für ne Woche meine Pflege zu betreiben.
    Ich werd mich so hart isolieren, Sozial Kontakte in den Wind schießen und meinen Urlaub einreichen.
    Besuch wird nur von einem Pizzaboten empfangen 😀

  33. vangus sagt:

    @Maiki183
    Diese Art ist nicht revolutionär, weil vor allem Half Life 2 diese Art schon 2004 etabliert hat und das bei voller Interaktivität und nicht nur bisschen den Kopf 10cm nach rechts bewegen in Cutscenes...

    Trotzdem ist genau dieser Half Life 2 Weg von Cyberpunk genau der richtige Weg und damit ist auch tatsächlich eine höhere Immersion möglich als mit Third Person Games. Cyberpunk hat alleine durch diesen Schritt schon großes Potential, die Atmosphäre kann alleine dadurch schon groß ansteigen, dass man ständig interaktiv dabei ist. Das ist etwas, was seit HL2 kaum mehr wieder in Spielen umgesetzt wurde und ich verstehe nicht warum, das ist so effektiv.

    Dass es sich um First Person Ansicht handelt ist doch außerdem sche!ßegal. Die Ansicht muss ins Gesamtbild passen, und soweit ich mitbekommen habe, versuchen die Entwickler einen komplett in diese Welt eintauchen zu lassen. Ja es geht um diese "Immersion" und diese ist immer höher in First-Person, genauso wie VR wiederum die Steigerung dazu ist. Das ist alleine auch damit bewiesen, dass Third Person in VR schließlich auch nicht "genauso" immersiv ist.
    Aber das muss es auch nicht. Third Person bringt andere Vorteile mit sich, so kann man natürlich viel besser in fremde Rollen schlüpfen, man kann den Charakter besser und wilder steuern, es ist übersichtlicher mit dem großen Sichtfeld, man kann all die Animationen bzw. Reaktionen und Emotionen des Charakters erkennen und somit wie schon geschrieben leichter eine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen. First Person ist besser, um selbst eine Rolle zu verkörpern, um selbst die Spielfigur zu werden. Die Ansicht spiegelt unsere Augen wieder. Mit dieser Ansicht lässt sich die Spielfigur weniger gut steuern, dabei lassen sich Waffen/Geräte besser steuern. Und dann ist da noch das eingeschränkte Sichtfeld, welches für Überraschungsmomente, Schockeffekte und für eine hohe Mittendrin-Atmosphäre sorgen kann, was man am besten in Del Toros und Kojimas "P.T." sehen kann.

    Letztendlich muss die Ansicht ins Konzept passen, und wenn die Vorteile richtig genutzt werden, dann kommt was Gutes bei raus...

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