UFC 4: Darum verzichtet EA auf Ultimate Team

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Ultimate Team ist kein Bestandteil von "UFC 4". Warum Electronic Arts auf den in der Regel gewinnbringenden Modus verzichtet, erklärt der Creative Director Brian Hayes auf der offiziellen Seite.

UFC 4: Darum verzichtet EA auf Ultimate Team
Auf Ultimate Team müsst ihr im neuen Teil verzichten.

Electronic Arts hat sich zu „EA Sports UFC 4“ und der Tatsache geäußert, dass der Titel kein „Ultimate Team“ bieten wird. Da ein solcher Modus in der Regel viel Geld abwirft, stellte sich der eine oder andere Spieler durchaus die Frage, warum der Publisher auf dieses Features verzichtet. In der Begründung betonte Electronic Arts unter anderem, dass die Ressourcen in andere Funktionen von „UFC 4“ einfließen werden.

Für den Verzicht gibt es mehrere Gründe: „Eine der offensichtlichsten ist genau hier in dem Wort ‚Team‘. MMA ist kein Mannschafts-Sport (ich weiß, dass Kämpfer Teams von Trainern und Ausbildern haben, die eine große Rolle spielen, aber nur zwei Personen treten in das Octagon). Deshalb hat Ultimate Team als Konzept Mühe gehabt, in den Kontext von MMA zu passen und in ihm Resonanz zu finden“, so der Creative Director Brian Hayes.

Feedback der Spieler

Man habe viel Zeit und Ressourcen in „UFC 2“ und „UFC 3“ investiert, damit es Spaß macht und ansprechend ist. Doch das Feedback, das direkt und über Spielerdaten beim Publisher eintraf, ging dahin, dass Ultimate Team noch immer nicht so ansprechend ist, wie es es sich Electronic Arts vorgestellt hatte.

Weiter erklärte Hayes: „Apropos Spielerdaten. Wir sehen ein überwältigend geringes Interesse am UFC Ultimate Team im Vergleich zu anderen Titeln. Viele Leute haben es gespielt und einige tun es immer noch. Aber die große Mehrheit unserer Fans zieht es vor, ihre Zeit anderswo zu verbringen. Diese Tatsache wird durch unsere Spieldaten laut und deutlich und kann nicht ignoriert werden.“

Wenn man laut Hayes die Anzahl der Spieler, die sich mit UFC Ultimate Team beschäftigen, mit der Menge der Ressourcen vergleicht, die für die Entwicklung und Unterstützung des Modus benötigt werden, „macht die Rechnung einfach keinen Sinn“. Selbst die Portierung dieser Komponente von „UFC 3“ auf „UFC 4“ ohne wesentliche Änderungen oder Verbesserungen würde einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten, ganz zu schweigen von der Überarbeitung des Modus, „um ihn unterhaltsamer und ansprechender zu gestalten“.

Zum Thema

Das komplette Statement von Hayes lest ihr auf der offiziellen Seite von Electronic Arts. „EA Sports UFC 4“ wird am 14. August 2020 für Xbox One und PlayStation 4 auf den Markt kommen.

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