Electronic Arts: Publisher erneut wegen Lootboxen angeklagt

Kommentare (16)

Wegen des Verkaufs von Lootboxen wurde Electronic Arts in den USA erneut angeklagt. Dem Publisher wird vorgeworfen, mit ihren Ultimate Team-Packs gegen das Glücksspielgesetz von Kalifornien zu verstoßen.

Electronic Arts: Publisher erneut wegen Lootboxen angeklagt
Durch Ultimate Team-Packs erhaltet ihr die Chance auf wertvolle Spieler.

Der amerikanische Spielepublisher Eletronic Arts wurde ein weiteres Mal angeklagt, weil sie in Sportspielen wie „FIFA“ oder „Madden NFL“ sogenannte Lootboxen anbieten. Genauer beschrieben geht es um den Ultimate Team-Modus von „FIFA“. Die dort angebotenen Team-Packs sollen gegen das kalifornische Glücksspielgesetz verstoßen. Der Kläger Kevin Ramirez hat jetzt im Namen von mehr als 100 Betroffenen juristische Schritte eingeleitet. Bei dem geforderten Prozess soll es um fünf Millionen Dollar gehen.

Electronic Arts wird vorgeworfen, dass sie sich darauf verlassen, Suchtverhalten bei den Käufern zu erzeugen, um gewaltige Einnahmen zu erzielen. Außerdem seien die Ultimate Team-Packs räuberisch und zielen darauf ab, Spieler zum Glücksspiel zu verleiten. Der Kauf eines Packs sei nichts anderes als eine Glücksspielwette, die dem Spieler eine zufällige Chance bietet, einen wertvollen Profi-Spieler und andere Gegenstände für das virtuelle Fußballteam zu bekommen.

Der Kläger behauptet, dass er selbst dazu verleitet wurde, Geld für Ultimate Team-Packs auszugeben. Seit dem Jahr 2011 habe er mehr als 600 Dollar dafür ausgegeben.

ESRB möchte Spieler warnen

Im Vergleich zu anderen Ländern gab es in den USA bezüglich der Lootboxen noch keine drastischen Maßnahmen, weil es in dieser Hinsicht keinen gerichtlichen Beschluss gibt. Zum Beispiel wurden Lootboxen in Belgien bereits gänzlich verboten. Darüber hinaus möchte die ESRB die Spieler zukünftig warnen, wenn in einem Spiel Ingame-Käufe enthalten sind. Dazu soll es auf dem Cover des jeweiligen Spiels einen Hinweis geben.

Vor gerade mal einer Woche stellte EA Sports die Neuerungen des Ultimate Team-Modus in „FIFA 21“ vor. Dort erwarten euch dieses Jahr zahlreiche neue Anpassungsmöglichkeiten für euer Team.

Quelle: VGC

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. Banane sagt:

    EA lacht doch da drüber.
    Die kaufen sich frei und fertig. Kohle ist ja genug da von den FIFA games.

  2. Am1rami sagt:

    Es sind keine Lootboxen. EA hat doch gesagt, man nennt es "Überraschungsmechaniken".

  3. xjohndoex86 sagt:

    Man kann das EA vorwerfen aber niemand hat ihn gezwungen 600€ auszugeben. Da muss man sich dann wohl auch mal an die eigene Nase fassen.

  4. ShawnTr sagt:

    die einzigen die ea verarscht sind diejenigen die sagen die anderen werden ja nicht gezwungen..das ist nämlich genau ihr Beuteschema

  5. Neurontin sagt:

    Die absolute Abzocke ist das 25€-Pack mit garantierten 30 seltenen Goldspielern.
    Für diesen Preis sollten in diesem Pack zwei garantierte 90+ Spieler sein.

    Ich verstehe aber den Gedanken des Klägers.
    Das ganze Spielprinzip ist darauf ausgelegt das Verdienen von Münzen möglichst zu erschweren oder sehr sehr viel Zeit in das Spiel zu stecken, optional wird dem Spieler dann die mögliche „Abkürzung“ via Packs schmackhaft gemacht.
    Die Promos dienen nur dazu, den Leuten die FIFA-Points zu verkaufen, die speziellen Packs, die EA nur zu sehr besonderen Promos freischaltet, sind dann die endgültige Abzocke.
    Mittlerweile sind sehr viele gute Karten untauschbar und daher im Endeffekt nur eindimensional nutzbar.
    Die SBCs wurden auch vermehrt zur Abzocke, zu oft müssen zu viele Münzen investiert werden, um Karten zu bekommen, die dann untauschbar sind.
    Bei diesen SBCs werden Münzen, die häufig aus dem Kauf von FIFA-Points resultieren, plötzlich nutzlos, da z.B. ein Sommerhitze-Pogba rund 400.000 Münzen kostet, die mit dem Abschluss seiner SBC dann keinen Wert mehr besitzen, da sie endgültig weg sind.
    Auch zwingt EA die Leute in gewissermaßen dazu diese SBCs abzuschließen, denn in FUT ist man ohne Fortschritt sehr im Nachteil, zudem sind solche SBCs oft von sehr kurzer Dauer und dann kommt man nie wieder an diese Karte.
    Es gibt auch Karten, wie eben den Sommerhitze-Pogba, die unbefristet sind, das sind aber leider die wenigsten Karten.

    Der ganze Modus ist ein absoluter Witz und gehört in seiner Form verboten.
    Die Gerichte sollen mal auf den ersten FUT-Teil schauen, da waren meines Wissens nach alle Packs kostenlos.
    Die Gerichte sollten dann mal die Frage stellen, wieso es damals auch kostenlos ging und heute nicht mehr.
    Genauso, wieso das Verdienen von Münzen, die man nach jedem Spiel bekommt, um etwa 700-1.000 Münzen pro Partie gesunken sind.
    Weswegen der ganze Modus so darauf designt ist, ständig Promos zu veröffentlichen, die deutlich dazu verleiten, Packs zu kaufen.
    Auch sollte die Wahrscheinlichkeit hinterfragt werden, wieso es nahezu unmöglich ist die besten Spieler zu ziehen, obwohl immer mehr Echtgeld investiert wird, ob diese Wahrscheinlichkeit nicht zu gering ist.
    Wenn bei den Packs steht „Unter 1%“, dann ist das sehr vage und verleitet dazu mit jedem nächsten Pack an eine sehr starke Karte zu glauben, ähnlich wie bei einem einarmigen Banditen.
    Panini Adrenalyn ist im Grunde auch Glücksspiel aber hier ist die Wahrscheinlichkeit für seltene Karten viel höher.

    Auch in Deutschland sollte dieser Modus endlich verboten, strikt geändert werden oder mit einem deutlichen Hinweis auf Glücksspiel und einer „Ab 18“-Freigabe aufwarten, sowie mit der Angabe des Personalausweises.
    Alles Andere ist eher skandalös.

    Ja, ich spiele den Modus.
    Trotzdem kann ich die Augen öffnen und die Wahrheit sehen.
    Zudem sagt mir das Spiel nach FIFA 19
    Und FIFA 20 immer weniger zu.
    Das Spiel wird immer lächerlicher.
    Alleine der Fakt dass eine Rückspulfunktion integriert wird, wenn auch nur offline, ist sowas von absurd und daneben…

  6. Neurontin sagt:

    xjohndoex86:
    Absolut dumme Aussage.
    EA sitzt ein ganzes Jahr herum und überlegt sich, wie der Spieler geistig beeinflusst werden kann.
    Ein starker Wille mag da helfen, das Gesündeste ist sowieso den Modus nie zu starten, aber hier liegt EAs Wille, jeden noch so starken Willen zu brechen oder zumindest zu beeinflussen.
    Ich habe keine Ahnung wen EA alles angestellt hat aber ich könnte mir vorstellen, dass EA auch Gehirn- und Psyche-Experten, wie immer deren Job heisst, angestellt hat.
    Auch die Karten sind ja nicht aus Spaß so bunt, auch diese eher farbenfrohe Gestaltung der Karten hat einen Einfluss auf uns und weckt das Verlangen danach diese zu besitzen.

    Ich finde, hier zu sagen „Selber schuld, man muss ja nicht…“ ist sehr kurz gedacht.
    Im Grunde zwar richtig aber eben nur im Grunde…

  7. xjohndoex86 sagt:

    @ShawnTr
    Dann machen sie aber nicht viel Beute. Ich würde dafür keinen einzigen Cent ausgeben. Und wenn ich merke, dass Spiel arbeitet wie GTA Online mit solch elendigen Mechaniken... dann spiele ich es nicht mehr! Das ist das einzig vernünftige Signal, das man senden kann. Aber eigene Schwäche kann ich Anderen am Ende nicht vorwerfen.

  8. xjohndoex86 sagt:

    Ich will auch ganz klar sagen, dass man EA dafür kritisieren kann- und muss. Am besten halt boykottieren. Aber ich kann niemanden verklagen für meine eigene D*mmheit und Schwäche. Das finde ich lächerlich.

  9. SebbiX sagt:

    Bitte mit welchen Mechaniken arbeitet bitte gta online? Ich habe nicht eine Minute das Bedürfnis bei gta Geld zu investieren, wozu auch man wird damit zu gesch(m) issen.
    Habe nach 100 % Trophäen noch Millionen übrig.

    Bei ultimate geht mir das schon eher auf den Sack, wenn ich nach Release nur gegen gekaufte Teams in der weekend league spiele. Die Profizocker investieren am Saisonanfang erstmal 5000 Euro, damit sie konkurrenzfähig sind, sehr gute Spieler die hoffen das sie auch mal Profi werden tun dies natürlich auch. Wenn nicht reicht Pech gehabt. Der ganze esport zieht noch nur daraus den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Ich zocke Fifa nur noch über ea excess für 2,50 die Trophäen abstauben und weg damit

  10. Rasierer sagt:

    Gibt es eigentlich noch das Fitnesssystem? Das ist ja auch so eine Aids Mechanik. Da kann man max. 2 Spiele mit den Spielern spielen. Danach müssen diese auf die Bank.

    Ich hatte mal ein Saison FUT gezockt. Trotz ungefähr 120 € nur übelsten crap gezogen. Bringt auch nur wenig 2-3 Karten zu haben, wenn diese nicht harmonisieren.

    Für mich das derbste Paywall Game. Normal gehört denen die Fifa Lizenz angenommen. Dann noch eine dicke Strafe.

  11. DerDax sagt:

    Man nennt es lootboxen weil man eben loot dafür bekommt der einem das Spiel erleichtern soll. Sind gewisse sachen dann plötzlich immer seltener zu bekomm so das man förmlich gezwungen wird immer mehr Geld rein zu steckem und man trotzdem nicht das bekommt wofür man bezahlt, is es nur noch n Glückspiel und gehört meiner Meinung nach Verboten.

  12. ResidentDiebels sagt:

    @ xjohndoex86

    Stimmt, niemand hat ihn gezwungen. Hirnlos ist es allemal 600 eur für so nen mist auszugeben, ABER der punkt um den es hier geht ist viel wichtiger.

    Es geht darum aufzuhören Spielcasinos als normale Spiele zu tarnen. Es ist und bleibt Glücksspiel und keiner hat das perfektioniert wie EA.

    Wenn der ganze Loot mist wegfallen würde, wäre EA gezwungen kreativ zu arbeiten, aber sie wollen lieber das schnelle Geld. Ich habe nix dagegen wenn ein Publisher gute DLCs für viel Geld anbietet. Da steckt arbeit drin die bezahlt werden muss.

    Aber Lootboxen sind nichts weiter als beschnittene Games, wo man die Sachen die früher drin waren für einen extra Preis an die kiddies verkauft. Sowas gehört verboten und ich hoffe das endlich mal ein Exempel statuiert wird.

  13. tmr sagt:

    Einfach auf PES wechseln. Ist sowie Gameplay technisch ne andere Liga als Fifa. Fifa wird nur wegen der BuLi Lizenz hier so viel verkauft. Ich wäre dafür das Konami und EA die gleichen Lizenzen bekommen sollten und dann wird EA's Arcade Gebolze den Bach runter gehen. Ich habe bei PES2020 so krasse Spieler, wenn ich überlege was man bei ultimate da für ne Kohle hätte hinblättern müssen.......

  14. Brok sagt:

    Die Ingame Käufe sind viel zu wenig reglementiert. Natürlich werden da die gleichen Suchtfördernden Mechaniken verwendet, wie bei jedem Glücksspiel.

  15. xjohndoex86 sagt:

    @Sebbi
    Mit Grind Mechaniken. Nehmen wir mal den H*nfhandel. Man fährt erst mal zu der Bude, nimmt den Auftrag für die Vorräte an, fährt den ganzen Weg wieder zurück in die Stadt um 2-3 Hanseln umzunieten, das Zeug einzusammeln, wieder zu der Bude zurückzufahren um hocherfreut festzustellen dass man 10% aufgefüllt hat. Billiger kann man den Spieler gar nicht dazu bewegen, Ingame Geld auszugeben um solch miserables Missionsdesign zu überspringen. Und ich könnte endlos so weiter machen. Red Dead Online ist da zum Glück nicht so verseucht, reicht aber auch hin.

  16. Tobse sagt:

    Kurz und knapp Lootboxen abschaffen oder nur noch als Belohnung verteilen.
    Dann würde FUT auch wieder interessanter werde, glaube ich habe als letztes Fifa 2019 gekauft und man hat bereits nach 1-2 Tagen vollständige BPL Teams gegen sich mit Topspielern gespickt.
    Ohne richtig reinzubuttern ist es fast unmöglich an die geforderten Summen für die Starspieler zu kommen. Außer mit Trading und hier arbeitet man gegen Autobuyer die es fast unmöglich machen richtige Schnäppchen zu ergattern oder wirklich effektiv auf dem Transfermarkt zu arbeiten

Kommentieren