Warner Bros. Interactive Entertainment: Zu wertvoll – AT&T sieht von einem Verkauf der Sparte ab

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Aktuellen Berichten zufolge steht Warner Bros. Interactive Entertainment nicht mehr zum Verkauf. Stattdessen möchte die Mutterfirma AT&T das Wachstumspotenzial der Videospiel-Sparte nutzen.

Warner Bros. Interactive Entertainment: Zu wertvoll – AT&T sieht von einem Verkauf der Sparte ab
Warner Bros. Interactive Entertainment soll nicht mehr zum Verkauf stehen.

Vor wenigen Wochen erreichte uns die Meldung, dass sich die Verantwortlichen von AT&T dazu entschlossen haben sollen, die hauseigene Videospiel-Sparte Warner Bros. Interactive Entertainment zu veräußern.

Wie es hieß, wollte der Konzern, dem Schulden in Höhe von mehr als 200 Milliarden US-Dollar zu schaffen machen, mit dem Verkauf von Warner Bros. Interactive Entertainment rund vier Milliarden US-Dollar einnehmen. Als mögliche Interessenten galten Branchen-Größen wie Activision Blizzard, Electronic Arts oder Microsoft. Zuletzt wies AT&T darauf hin, dass Warner Bros. Interactive Entertainment weiterhin ein Teil der internen Unternehmensstruktur bleiben wird.

Wachstumspotenzial soll gegen einen Verkauf sprechen

Laut einem aktuellen Bericht aus dem Hause Bloomberg ist diese Entscheidung auf die Amtseinführung von John Stankey als neuem Geschäftsführer von AT&T zurückzuführen. Während sein Vorgänger Randall Stephenson über einen Verkauf von Warner Bros. Interactive Entertainment nachdachte, soll Stankey das Wachstumspotenzial der Videospiel-Sparte erkannt haben.

Zum Thema: Warner Bros. Interactive: Publisher steht aktuell nicht mehr zum Verkauf

Dabei kam die Führungsetage rund um Stankey zu dem Schluss, dass Warner Bros. Interactive Entertainment für die Zukunft des Unternehmens schlichtweg zu wertvoll sei, um sie an einen anderen Publisher zu verkaufen. Aktuell arbeitet die Videospiel-Sparte an mehreren ambitionierten Projekten.

Unter diesen befinden sich „Gotham Knights“, das im kommenden Jahr für die Konsolen und den PC erscheint, sowie „Suicide Squad: Kill the Justice League“, das von den „Batman Arkham“-Schöpfern der Rocksteady Studios entwickelt wird. Zu den weiteren internen Studios von Warner Bros. Interactive Entertainment gehören namhafte Schmieden wie die NetherRealm Studios („Mortal Kombat“, „Injustice“) oder Monolith Productions („Mittelerde: Schatten des Krieges“, „F.E.A.R.“).

Quelle: Bloomberg

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Kommentare

  1. The-Last-Of-Me-X sagt:

    Die armen Entwickler, könnte mir vorstellen, dass sich einige schon gefreut haben, von WB weg zu kommen. Immer der gleiche DC-Brei... Ein neues F.E.A.R. wäre deutlich geiler!

  2. Crysis sagt:

    F.E.A.R. könnte auf der PS5 wieder wirklich interessant werden, aber wird es vermutlich nicht geben schade.