PS5 und Xbox Series X/S: Codemasters verweist auf höhere Entwicklungskosten

Kommentare (23)

Laut Codemasters werden viele der kommenden Spiele für PS5 und Xbox Series X/S mehr Geld verschlingen als es in der laufenden Generation der Fall war. Erste Publisher begannen bereits damit, höhere Preise anzukündigen.

PS5 und Xbox Series X/S: Codemasters verweist auf höhere Entwicklungskosten
Codemasters startet mit "DiRT 5" in die nächste Generation.

Erste Publisher gaben in den vergangenen Monaten bekannt, dass die Preise für Next-Gen-Spiele angehoben werden. Begründet wurde dieser Schritt mit steigenden Entwicklungskosten.

Auch Codemasters geht davon aus, dass viele der kommenden Spiele für PS5 und Xbox Series X/S ein höheres Budget verschlingen werden. Laut der Aussage des CEOs Frank Sagnier wäre es sogar naiv, das Gegenteil zu glauben.

Nicht alle Spiele kosten mehr Geld

„Es wäre naiv zu glauben, dass die Kosten gleich bleiben würden, wenn man so viel mehr Leistung in diesen Maschinen hat“, so seine Worte. Zugleich räumte er ein, dass natürlich auch in Zukunft Projekte in Angriff genommen werden, die weniger kostspielig sind.

„Es wird immer noch Spiele geben, die gut laufen und keine Millionen erfordern. Aber wenn man Spiele wie Rennspiele entwickelt, bei denen man die am besten aussehenden Autos und 60 Bilder pro Sekunde haben will – in der nächsten Generation werden wir mit Dirt 5 wahrscheinlich sogar 120 Bilder pro Sekunde sehen -, dann muss man eine Menge kreieren. Und das kostet Geld“, so seine weiteren Worte.

Laut Sagnier haben gute Spiele, auch wenn sie teurer sind, einen entscheidenden Vorteil. Sie sind in der Regel erfolgreicher: „Wenn man gute Spiele entwickeln kann, verdient man auch immer mehr Geld, weil es mehr Verbraucher gibt und sich die Spiele länger verkaufen.“

Zudem seien bei der Finanzierung Konzepte wie Games-as-a-Service von Vorteil, da sie die Verbraucher binden und dem Publisher die Möglichkeit geben, die Geldmittel für das nächste Spiel zusammen zu bekommen. „Wir geben mehr aus, aber die Entlohnung ist auch mehr“, so Sagnier.

Zum Thema

Codemasters steigt mit „DiRT 5“ in den Next-Gen-Markt ein. Mit einem Upgrade können die Current-Gen-Fassungen in die nächste Generation verfrachtet werden. Mehr zu „DiRT 5“ erfahrt ihr in unserer Themen-Übersicht.

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Kommentare

  1. 3DG sagt:

    Bonis und Gehaltserhöhung für die Chefetage sind keine Entwicklungskosten. Auch wenn das gerne dafür verwendet wird.

  2. Eloy29 sagt:

    Klar die seid gefühlten 10 Jahre jedes Jahr Rennspiele mit immer der gleichen Grafik kosten hunderte von Millionen....
    Gerade Codemasters mit ihrer ever Recycling Engine sollten eher ruhig sein.

  3. Crysis sagt:

    Naja soll CM macher hab sowieso noch nie ein Spiel von denen Vollpreis gekauft und wenn die bei den Preisen halt anziehen macht das ganz sicher auch immer weniger. Für mich waren Dirt 2 und DTM Race Driver 2 die letzten wirklich guten Spiele aus dem Hause CM mal schauen wie Dirt 5 wird. Erwarte aber wieder aufgewärmte Suppe ohne einen so genialen Karriere Modus wie in Dirt 2 oder DTM Race Driver 2.

  4. Fischmann sagt:

    Sollen sie ruhig mehr Geld verlangen. Due werden schon sehen was sie dann davon haben. Die Rennspiele sind mir echt egal und dass irgendwann nochmal n echtes Overlord kommt, glaub ich eh nicht. Schade eigentlich aber so ist es mir relativ egal was CM treibt.

  5. Yaku sagt:

    für diesen Teil hat er bestimmt recht, da neben dem PC, die aktuelle Konsolen Gen auch für die neue Gen Entwickelt wird.

  6. Frosch1968 sagt:

    Für die 120fps ist dann aber eine angepasste Engine von Epic, Crytek,...
    zuständig. Glaube an Produktionkosten dürfte sich kaum was ändern.
    Dazu kommt, dass durch die Series S bzw. PS5 DE viele Spieler keine Gebrauchtspiele mehr nutzen können.

  7. Rikibu sagt:

    Dann verweise ich auf gehaltsausfälle während Corina und keine finanzkompensation...

    Die sollen froh sein, dass überhaupt wer was kauft.
    Vielleicht zahlt kotmeister zu viel für Lizenzen, um sie überhaupt zu bekommen?

    Legt die finanzierung offen, ansonsten behauptet ihr einfach nur, ohne dass man das überhaupt überprüfen kann

  8. BluEsnAk3 sagt:

    Entwickler Anfang 2020 noch,

    Man kann Spiele mit den neuen Konsolen so viel besser entwickeln, man braucht keine unnötigen Sachen mehr programmieren (Schlagwort ssd) usw usf.

    Entwickler Ende 2020

    Spiele werden auf jeden Fall teurer werden. Man muß so viel mehr entwickeln.

    Bin gespannt wieviel gamer den Quatsch mit machen. Ich nicht. Können sich ihre Mehrkosten vors Knie nageln. Trifft natürlich nicht auf alle zu, aber sollen erstmal lernen Spiele fertig zu entwickeln, ohne 200gb day one Patch und dass die Qualitäten stimmen. Dann! Und nur dann! Kann man sich über den Preis unterhalten

  9. Ifosil sagt:

    Wäre der Leistungsunterschied nicht so riesig, wäre es in der Tat einfach die Versionen anzupassen. Aber hier müssen Shader, Mapping und Streaming angepasst werden und das ist aufwendig.

  10. Wauwau sagt:

    Na klar, Leute. Macht mal alle den Kopf zu. Für 90-120min Kino 20-25€ hinblättern, aber für ein Spiel welches euch deutlich j länger unterhält nicht mehr zahlen wollen. Eure Armut kotzt mich an 😉

  11. GamingFürst sagt:

    Also für Entsprechende Qualität und Quantität zahle ich auch gerne mehr. Spiele wie Witcher3, Zelda BotW oder RDR2 die mich über Wochen und Monate gut unterhalten bin ich sogar bereit deutlich mehr zu bezahlen. Nur dann will ich auch keine Microtransaktionen oder ähnliches sehen!
    Klar die Preise kann man jetzt nicht nach persönlichen Präferenzen festlegen, mir geht es darum das gute Arbeit auch mehr kosten darf. Es ist schon ironisch wenn ein jährliches Update wie Fifa das selbe kostet wie die oben genannten Spiele. Videospiele sind schon so viele Jahre preisstabil obwohl um uns herum alles teurer wird. Immer nur Geiz ist Geil geht irgendwann in jedem Lebensbereich schief.

  12. KoA sagt:

    @ GamingFürst:

    „Immer nur Geiz ist Geil geht irgendwann in jedem Lebensbereich schief.“

    Eben! Und genau deswegen kann man sich auch ein für alle Mal abschminken, dass ein Game-Pass o.ä., für die vermehrte Entwicklung hochqualitativer Spiele-Titel sorgen wird!

  13. BluEsnAk3 sagt:

    Gamingfürst

    Da bin ich ganz bei dir. Auch wenn BotW mich gar nicht erreicht hat. Einzig wegen der Haltbarkeit auf den Waffen - hat mir das ganze Spiel kaputt gemacht, sodass ich nahx 10h oder is aus gemacht hab. Da kann auch die Story noch so gut sein, wenn ich mich ewig mit so nem k4ck rumärgern muss. Witcher tatsächlich ähnlich ':D, zu umfangreich, kampfsystem gar nicht meins... Bekommt nochmal ne Chance mit dem Update.

    Aber zurück zum thema. Solche spiele sollten anders als das immer gleiche Fifa und cod "update" einfach mehr kosten, bzw der rest einfach weniger. EA scheint das ja schonmal stück weit eingesehen zu haben

  14. BluEsnAk3 sagt:

    Wow,

    Konstruktive Beiträge bis zu dir KoA, dem mal wieder nichts besseres einfällt als gegen MS zu hetzen 😀

    @wauwau

    Siehste mal, das große Kino gibt's hier sogar kostenlos

  15. Rikibu sagt:

    @ Wauwau
    Was ist das für ein Luxuskino?
    Warum werden die konsolengames teurer, die Oculus Versionen aber nicht, wo doch grafisch auf pc noch viel mehr möglich ist?
    Oder wollen sie mir vermitteln, dass die pc ports nur hingefurzt werden, ohne die Hardware zu nutzen?
    Es geht nicht darum, für Leistung nicht zahlen zu wollen, aber gerade codemasters hat sich in letzter Zeit nicht mit technisch sauberen Produkten den Status verdient, mehr fordern zu dürfen. So verkommt das "gratis" Upgrade auf ps5 zum dauerhaften Preistreiber - produktübergreifend

    Perfide eingefädelt

  16. The-Last-Of-Me-X sagt:

    So ein blödsinn! Dann müssten High-End pc spiele soooo viel teurer sein, stattdessen sind sie sogar günstiger!

  17. Wauwau sagt:

    In meine Kalkulation sind Cola und Popcorn oder Ähnliches miteingeschlossen. Ich mag diese hier bereits erwähnte „Geiz ist geil Mentalität“ einfach nicht. Es wird immer die eierlegendewollmilchsau gefordert, aber ausgeben möchte man für selbiges dann aber auch nichts. Versteh wer will.

  18. KoA sagt:

    @ BluEsnAk3:

    „Wow,

    Konstruktive Beiträge bis zu dir KoA, dem mal wieder nichts besseres einfällt als gegen MS zu hetzen „

    …sprach BluEsnAk3, der derart unsinnige und unkonstruktive Statements von sich zu geben weiß. - Du verstehst es immer wieder, mich zu belustigen! Made my Day. 🙂

  19. Rikibu sagt:

    @Wauwau

    kannste mal mit Pauschalisierung aufhören? vor allem, wenn du nicht weißt, wer wieviel für content ausgibt?

  20. BluEsnAk3 sagt:

    Die da wären?

  21. BluEsnAk3 sagt:

    Ach, vergiss was ich gesagt hab. Wir wissen ja, wie das nun weiter geht. Du greifst einen völlig aus dem Kontext gerissenen Kommentar auf, behauptest anschließend irgendwas, was gar nichts zur Sache tut und scheiterst mal um mal, mir eine deiner Thesen glaubhaft zu belegen.

    Freu dich auf deine Show

  22. Martala sagt:

    Naja. Da ich meistens eh nur ein Spiel auf der Ps5 im Jahr Kaufen werde. Und mich eigentlich nur Gran Turismo interessiert, ich mit dem PS Plus packet zufrieden bin juckt mich es nicht.

    Sollen Sie doch auf 100€ gehen. Dann verkauft es sich wahrscheinlich schlechter wo wiederum Verlust ist. Und nach einem halben Jahr kostet das Spiel dann wieder 40€....

    Meines Erachtens Schwachsinn. Aber ok

  23. Waltero_PES sagt:

    Zu den Auswirkungen des Gamepass auf die Gaming-Branche hat mein-mmo.de einen interessanten Artikel veröffentlicht: „Alle freuen sich, dass EA beim Xbox Game Pass mitmacht - Ich seh Ärger voraus“

    Die zentrale Aussage des Autors besteht darin, dass durch die de-facto-Abschaffung von Anschaffungskosten im Rahmen eines Abos die Hemmschwelle für Pay-to-win Mechanismen sinkt und DLCs zukünftig einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Daneben werden auch Parallelen zu Netflix gezogen: Netflix musste in den vergangenen Jahren mehrere Preiserhöhungen durchführen, um die Kosten für gestiegene Lizenzgebühren sowie die Steigerung der eigenen Qualität aufzufangen (Anmerkung: alle zwei Jahre ein bis zwei Euro Preiserhöhung je nach Paket; Basis ist konstant geblieben.; nichtsdestotrotz ist Netflix heute nicht in der Lage, die umfangreichen Investitionen in den Content aus dem eigenen Cash-Flow zu erbringen).

    Gegenüber Netflix haben Entwickler von Spielen jedoch den Vorteil, in den ansonsten „kostenlosen“ Spielen (im Abo) mit Inhalten Geld zu verdienen. Vor dem Hintergrund steigender Produktionskosten für Spiele wird somit erwartet, dass von dieserMöglichkeit zukünftig vermehrt Gebrauch gemacht wird: „Durch die Präsentation vieler Inhalte ohne echte Anschaffungskosten wird die Ingame-Monetarisierung ganz automatisch einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen“. Und das ist nur eine Möglichkeit, mit dem Gamepass zusätzliches Geld zu verdienen. Als weitere werden in dem Artikel genannt:

    * Grundversionen von Spielen werden im Game Pass enthalten sein (ähnlich der kostenlosen Grundversion von Destiny 2), für Special Editions und Sonder-Content wie Kostüme etc. muss weiterhin gezahlt werden,
    * Zusätzliche Story-Inhalte wie Kapitel können weiter kostenpflichtig angeboten werden und
    * Es können verschiedene Pay-to-Win-Mechaniken in unterschiedlichen Ausprägungen getestet werden.
    * Der Game Pass könnte unter Berücksichtigung neuer Titel oder aufwendigerer Produktionen teurer werden.

    Als real existierendes Beispiel zukünftiger Entwicklungen wird Fifa genannt, das im mobilen Bereich ausgeklügelte Mechaniken integriert hat, die die Spieler zum Kauf von Spieler-Packs anregen sollen. Derartige Mechanismen könnten auch in den Game-Pass integriert werden: Wer mehr als den Standard will, muss eben drauf zahlen. Es wird vor diesem Hintergrund ganz allgemein befürchtet, dass Aspekte der „Psychologie, Belohnungssysteme, Anreize und Interaktionsmöglichkeiten einen immer größeren Stellenwert in der Spiele-Branche einnehmen“. Als Gegenbeispiel werden Sonys Ansatz mit Exklusivspielen und das Spiel God of War genannt, das qualitativ hochwertig ist und komplett ohne Mikrotransaktionen auskommt. Der Autor formuliert die Hoffnung, dass Sony auch zukünftig diesen Weg der puristischen Spielerfahrung geht und dem Impuls der Nachahmung des Abomodells widersteht.

    Der Autor zieht folgendes Fazit:
    „Denn das ist es: ein gigantisches Experiment – und wir die Versuchskaninchen. Die Widerstände der Spieler aus dieser Feldstudie werden maßgeblichen Einfluss darauf nehmen, wohin sich die Spiele-Branche entwickelt. Werden wir überflutet von Low-Budget-Grundversionen von Spielen, die vor allem durch kostenpflichtige Inhalte glänzen? Oder werden wir uns weiter über hochwertige (und damit hochpreisige) Blockbuster freuen dürfen? Sonys und Microsofts Philosophien wirken hier wie diametral unterschiedliche Entwürfe. Welcher sich durchsetzt, entscheiden die Konsumenten und Spieler – mit ihrer Brieftasche.“

    Quelle: mein-mmo.de (Meinung von Robert Albrecht)

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