PS5 SSD: Wie groß ist der freie Speicherplatz?

Kommentare (104)

Die PS5 wird mit einer SSD ausgeliefert die 825 GB an Daten speichern kann. Doch ein Teil des Volumens wird für das System reserviert. Wie viele GB bleiben am Ende für Spiele und Apps übrig? Heute traf eine weitere Zahl ein.

PS5 SSD: Wie groß ist der freie Speicherplatz?
Die PS5 kommt im November auf den Markt.

Mit 825 Gigabyte fällt die SSD der PS5 nicht allzu umfangreich aus. Doch handelt es sich dabei längst nicht um den Speicherplatz, den ihr tatsächlich für Spiele und Apps nutzen könnt. Denn auch das Betriebssystem der neuen Konsole muss auf der SSD Platz finden.

Erst kürzlich machte die Meldung die Runde, dass am Ende 664 GB der SSD von euch gefüllt werden können. Während die offizielle Bestätigung von Sony noch aussteht, macht ein neues Video von Digital Foundry deutlich: Es kann in etwa passen. Die Technikexperten verweisen darauf, dass das Dev Kit der PS5 – also die Hardware, die bei der Entwicklung von Spielen zum Einsatz kommt – 620 GB freien Speicherplatz bietet.

Rund zehn Spiele werdet ihr wahrscheinlich hinterlegen können, sofern es sich nicht um Schwergewichte wie die jüngsten Teile der „Call of Duty“-Reihe handelt.

Mit der neuen Generation soll zugleich ein Feature etabliert werden, das schon auf den aktuellen Konsolen zum Einsatz kommt: Die selektive Installation von Spielen. Solltet ihr beispielsweise einen Bogen um Multiplayer-Modi machen, könnt ihr bei der Installation darauf verzichten, sofern das jeweilige Spiel das Feature unterstützt.

Darüber hinaus gab Sony vor nicht allzu langer Zeit bekannt, dass die Spiele der PS5 aufgrund der reduzierten Zugriffszeiten auf die einzelnen Daten kleiner als gewohnt ausfallen können. Allerdings dürften die hochauflösenden Assets diesen Vorteil zunichte machen.

Speicher kann erweitert werden

Letztendlich bleibt es dabei: Früher oder später werden viele Spieler zu einem Zusatzspeicher greifen, der recht unkompliziert in die PS5 eingebaut werden kann. Behilflich ist dabei eine interne M.2-Schnittstelle samt PCIe 4.0-Unterstützung.

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Käufer der Xbox Series X können ein paar mehr Spiele installieren, bevor die SSD ihrer Konsole die Aufnahme weiteren Daten verweigert. 802 Gigabyte des Datenspeichers dürfen mit Spielen und Apps sowie anderen Inhalten gefüllt werden. SSD-Module zur Erweiterung werden momentan für rund 240 Euro verkauft. Sony hingegen setzt auf handelsübliche SSDs, die gewisse Bedingungen erfüllen müssen. Zertifizierungen sollen den Kauf erleichtern.

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Kommentare

  1. Nathan Drake sagt:

    Bei dem Video hat mich DF enttäuscht.
    Da ist das Video von "Innocenceii" einiges besser und interessanter. Der Typ macht das Komplizierteste so easy verständlich - richtig spannend

  2. Nathan Drake sagt:

    Mr.Chief

    Sorry, die Series S ist Stangenware. Da ist nix innovatives. Das Board sieht aus wie bei jedem PC. Kein Wifi 6, keine neue Kühlung, nichts spezielles.

  3. RegM1 sagt:

    @sAIk0
    Ja, was Ladezeiten angeht sind SSDs auf einem anderen Level und natürlich ermöglicht das auch schnelle Szenenwechsel. Persönlich fand ich die Szenenwechsel in R&C zwar interessant, aber gameplaytechnisch auch komplett banal, da viel zu kurz.

    Bitte erklär mir welche Dimensionen die SSD öffnet, hätte gerne mal konkrete Beispiele, dann kann man doch viel besser diskutieren.

    @vangus
    Ich mache gar nichts schlecht, hätte Sony hauptsächlich kürzere Ladezeiten kommuniziert wäre ich komplett einverstanden mit der Werbung zur SSD, nur so denken viele, dass die SSD quasi zusätzlicher Ram ist, was einfach falsch ist.

    Und schneller I/O entlastet lediglich die CPU, welche in fast allen Spieleengines sowieso kaum mehr als 4 Kerne benutzt, deswegen ist AMD bisher trotz zig Kernen hinter Intel im Gaming geblieben, weil dort fast nur Singlecore-Power zählt.

    Dann erklär mir doch einmal welche fundamentalen Änderungen im Game-Design sich ergeben, bitte (außer Ladezeiten). Du benutzt nur Buzzwords und nennst kein einziges relevantes Szenario.

    Cerny redete in der Präsentation von einer Art Real Time Rendering, sprich die Umgebung wird erst geladen, während man den Charakter dreht. Wie soll der Speicher sowas über Stunden (kumuliert Jahre) aushalten und wieviel Zeit + Geld sollen Entwickler für Assets einplanen?

  4. clunkymcgee sagt:

    @ RegM1
    Meine Güte bist du pessimistisch. Warte doch einfach die ausführlichen Tests ab. Bisher hat sich vieles was Cerny in der Präsentation erzählt hat bewahrheitet.

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