PS5 & Xbox Series X: Layers of Fear-Macher erwarten keine großen Grafiksprünge

Kommentare (20)

Geht es nach dem polnischen Studio Bloober Team, dann sollten wir auf der Xbox Series X und der PlayStation 5 keine allzu großen Grafiksprünge erwarten. Viel mehr rücken die kreativen Fähigkeiten der Entwickler in den Mittelpunkt.

PS5 & Xbox Series X: Layers of Fear-Macher erwarten keine großen Grafiksprünge
"Observer System Redux" gehört zu den Launch-Titeln der PS5.

Pünktlich zum Launch der PlayStation 5 beziehungsweise der Xbox Series X/S sind die Entwickler von Bloober Team mit „Observer System Redux“ mit von der Partie.

Darüber hinaus arbeitet das polnische Studio aktuell am Horror-Abenteuer „The Medium“, das nach dem aktuellen Stand der Dinge Anfang des kommenden Jahres für den PC und die Xbox der neuen Generation veröffentlicht wird. In einem aktuellen Interview ließ sich mit Jacek Zieba der Produzent hinter „The Medium“ über die technischen Möglichkeiten der neuen Konsolen aus.

Aspekte abseits der Grafik rücken in den Fokus

Laut Zieba sollten wir nicht damit rechnen, dass auf der Xbox Series X und der PlayStation 5 wie in der Vergangenheit große Grafiksprünge geboten werden. Stattdessen geht es auf den neuen Konsolen um andere Aspekte abseits der Grafik, die die Entwickler in die Lage versetzen, ihre kreativen Visionen Realität werden zu lassen.

Zum Thema: Demon’s Souls: PS5-Remake und PS3-Original im direkten Grafikvergleich

„Spiele werden im Allgemeinen besser aussehen, aber es wird kein erstaunlicher Qualitätssprung wie PS2 gegen PS3 gegen PS4 oder Xbox gegen Xbox 360 gegen Xbox One“, sagte Zieba in einem Interview mit GamingBolt. „Die Fähigkeit zu besserer Rechenleistung und Hardware kann definitiv dazu beitragen, viele interessante Ideen und Konzepte zu eröffnen.“

Und weiter: „Sei es eine bessere KI, feinere Details oder einfachere Problemumgehungen für Entwickler. Es hilft, mehr Möglichkeiten für kreative Freiheit zu schaffen, wie zum Beispiel das Dual-Reality-Gameplay in The Medium.“

„Observer System Redux“ erscheint hierzulande am 19. November 2020.

Quelle: Gamingbolt

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Kommentare

  1. Peter Enis sagt:

    wie denn auch wenn hauptsächlich noch für die alte gen entwickelt wird?

  2. VincentV sagt:

    Von ihnen selbst wollte er wohl sagen.

  3. H-D-M-I sagt:

    @ Peter Enis
    Eigentlich stimmt es.
    Aber wenn Du Dir mal die Hardware-Specs der PS5 / XBox Series X anschaust, wirst aber auch keine Revolution feststellen können.
    Zwar gute Hardware, aber keine High-End der Superlative, die man in gut bestückten PCs finden wird.
    Glaube auch, dass also der (erhoffte) große Grafiksprung ausbleiben wird, und die kommenden Spiele schon recht schnell die Next-Gen ausreizen werden.

  4. VincentV sagt:

    Ist ja auch kein Wunder das sie nicht an aktuelle PCs dran kommen. Soll ja bezahlbar sein und die Planung der Hardware findet zwischen 2 Gens neuer Hardware am PC statt.

    Gute Entwickler kriegen auch auch bessere Grafik hin. Wie sonst auch.

  5. martgore sagt:

    Optisch war doch auch alles okay auf der PS4, jetzt die Wahl zwischen 4k/30fps und 1080/60fps reicht den meisten doch jetzt.
    Ich wäre auch glücklich, wenn KI z.b. verbessert werden würde.

  6. proevoirer sagt:

    Das würde ich mir auch so wünschen

  7. big ed@w sagt:

    @hdmi
    Wenn du dir die Hardwarespecs jeder Generation anschaust
    wirst du keine Hardwarerevolution finden.
    Gute Hardware,aber kein Highend der Superlative.

    Aldi Preise zahlen u 5Sterne Menüs bekommen
    hat es noch nie gegeben.

    Der einzige Unterschied in dieser Gen ist,
    dass der optisch sichtbare Unterschied zwischen Highend PC's
    und Konsolen geringer sein wird als jemals zuvor,
    weil das allgemeine Niveau allgemein sehr hoch ist u die Unterschiede sich auf Raytracing Qualität u FPS reduzieren werden.

  8. Gönnjamin sagt:

    Also ich glaube wenn man sich die UE5 demo so ansieht, empfinde ich das schon als extremen grafiksprung. Allein die 4K Texturen die absolut fotorealistisch sind... das ist schon krass. Nicht so wie der Sprung von 2D auf 3D aber trotzdem beträchtlich. Ich bin gespannt was diese gen dahingehend noch bieten wird.

  9. redeye4 sagt:

    Hat man vom Wechsel von PS3 zur PS4 auch gesagt. Und wenn man sieht was da jetzt Ende der PS4 an grafisch beeindruckenden Spielen rausbekommen sind...

  10. Der Coon sagt:

    Ich hab seit locker 15 Jahren kein Spiel auf einem PC gesehen. Für mich wird es daher ein guter Grafiksprung von PS4 zu PS5. Mir egal was PC auch immer schon können 😀

  11. redeye4 sagt:

    @Der Coon
    Richtig. Die Vergleiche mit PC sind ja eh unnötig. Man weiß warum es Unterschiede gibt.
    Und ja, es gab bis jetzt immer einen signifikanten technischen Unterschied in den Generationswechsel welche nach einiger Zeit auch ersichtlich waren. Und mittlerweile sind wir eh schon auf einem so hohen grafischen Niveau, da wird es natürlich immer schwieriger, aber kann es ja auch auf anderen Ebenen zeigen wie eben KI, Physik, Animationen etc. Auch das ist ein großer Schritt

  12. RegM1 sagt:

    @Gönnjamin
    Und wieder die UE5 Demo, schau dir mal vorherige Demos zu den Engines an, die Qualität der Trailer wurde oft sehr spät oder gar nicht wirklich erreicht.

    Zudem dürften die Assets der kurzen UE5 Demo bereits sehr groß gewesen sein und die Demo war verdammt kurz, ein ganzes Spiel in der Qualität dürfte die SSD der PS5 sprengen.

    @big ed@w

    Natürlich sieht man zwischen PS2, PS3 und PS4 extreme Sprünge.
    PS2: 6,2 GFLOPS
    PS3: 230 GLOPS
    = PS3 hat ca. die 37-fache Rechenleistung der PS2.
    PS4: 1,843 TFLOPS
    = PS4 hat ca. die 8-fache Rechenleistung der PS3.
    PS5: 10,3 FLOPS (best case)
    = PS5 hat ca. die 5,6-fache Rechenleistung der PS4.

    Dadurch, dass es die PS4 Pro gab ist der Unterschied noch wesentlich kleiner.

    Neue Features wie Raytracing und die SSD sind größere Gamechanger als die neue Rohleistung.

  13. Ifosil sagt:

    10 TFlöpschen sind auch bissi wenig für allumfassende 4k und 60 FPS. Nur mal so als Info, die neusten Grafikkarten haben um die 30-39 TFlops.

  14. Lox1982 sagt:

    @Ifosil
    Die Angabe zur 6800Xt die teilweise an der 3080 vorbei zieht ist die Teraflop angabe 18 Teraflops. Oder die 3070 hat 20 aber ist jetzt nicht wirklich viel schneller als die 2080 Ti mit 14,2 .
    Teraflops sagen nur die halbe Wahrheit ist aber nur ein Indiz .

  15. Lox1982 sagt:

    Obwohl meine Grafikkarte die schon ein Jahr alt war als die PS5 kam hatte 3,2 Teraflops und die Titan GTX damals hatte 4,4 die ich mir günstig geholt hatte das war Anfang 2014 .

  16. RegM1 sagt:

    @Ifosil
    Weil die ALU der neuen Gen zwei Berechnungen kann ergibt sich eine THEORETISCHE Rechenleistung von bis zu 35,7 TFLOPS (RTX 3090), da die ALU von Ampere (RTX 30x0-Reihe) aber nicht doppelt so schnell wie die von Turing (RTX 20x0-Reihe) sind, ist die Zahl etwas verwirrend.

    @Lox1982
    Richtig, bei derselben Architektur (RDNA2) ist die TFLOP-Angabe wesentlich relevanter, wobei die 6800 mit 16,17 TFLOPS und die 6800XT mit 20,74 TFLOPS angegeben sind.
    Bringt man das mit der o.g. 3070 vs. 2080Ti in Einklang (ca. -30% Abzug der theoretischen Leistung von Ampere) landet die 3080 bei 29,8 TFLOPS -30% bei ~ 20,8 TFLOPS, womit wir im Prinzip die Folien von AMD validieren.
    AMD dürfte bei der reinen Rechenleistung (ohne RT) ziemlich auf einem Level mit einer 3080 landen (vs 6800XT).

    Damit wollte ich nur sagen, wenn man die Angaben in Relation setzen kann, weiß man trotzdem, dass dieser Generationensprung mit Abstand der KLEINSTE seit Jahrzehnten ist.
    Was in Anbetracht der absurd guten Grafik natürlich auch nicht verwunderlich ist, irgendwann wird der Raum für Verbesserungen halt extrem dünn und mit dieser Generation ist dieser Punkt endgültig erreicht, selbst Raytracing ist nun in Echtzeit möglich.

  17. Gurkengamer sagt:

    Solange es weiterhin Spiele auf dem grafischen Niveau von TLOU 2 , God of War und Horizon gibt kann doch keiner meckern.

  18. merjeta77 sagt:

    Grafiksprünge bei xbox keine Ahnung, aber was ich auf PS5 gesehen habe zum Beispiel, Spiderman und Demons Souls erste Sahne.

  19. MCRN sagt:

    Wahrscheinlich nicht, wenn die Entwickler die gesamte Rechenleistung für irgendwelche Raytracing-Spielchen mit virtuellen Wasserpfützen, die man bald in jedem Spiel zu hauf finden wird, und solchen Humbug wie 8K oder 120 Fps bei 4K einsetzen. Schon auf der One X oder PS4 pro hat man nichts von der Mehrleistung mitbekommen, weil alles in die Auflösung gegangen ist.

  20. schlammpudding sagt:

    Ist halt die Frage, wie man "große Grafiksprünge" definiert. Klar sieht Spiderman MM auch auf PS4 noch sehr gut und detailiert aus, aber ich empfinde es schon als guten Sprung, wenn ich auf der PS5 mit höherer Auflösung, höher draw distance usw. in 60 fps oder wahlweise ray tracing durch die Stadt sausen kann.

    Was jedoch die Immersion, künstlerische Schönheit der Spielwelt und Detailverliebtheit angeht, haben die Games schon in der PS4-Ära ein so hohes Niveau erreicht, dass man da nur noch in Maßen eine Schippe drauflegen kann, weil es unabhängig von der Hardware einfach zu viel Zeit kosten würde dies umzusetzen.