PS5: Phil Spencer ist vom DualSense beeindruckt und äußert sich zur Konkurrenz

Kommentare (53)

Microsofts Phil Spencer sprach in einem Interview mit The Verge über den PS5-Controller, von dem er beeindruckt ist. Auch widmete er sich dem Konsolenkrieg, den es auf der Unternehmensebene offenbar nicht gibt.

PS5: Phil Spencer ist vom DualSense beeindruckt und äußert sich zur Konkurrenz
Der DualSense zählt zu den Pluspunkten der PS5.

Die neuen Konsolen können mit verschiedenen Features beeindrucken. Dazu zählen unter anderem das haptische Feedback und die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers der PS5. Auch Microsofts Phil Spencer ist von der Technologie und dem, was damit gemacht werden kann, offenbar begeistert.

„Ich applaudiere dem, was sie mit dem Controller gemacht haben“, so Spencer, der sich nicht nur auf die nackten Spezifikationen bezieht. „Ich denke, wir alle in der Branche sollten voneinander und von den Innovationen lernen, die wir alle vorantreiben – ob es nun um die Verbreitung von Geschäftsmodellen wie den Game Pass oder die Controller-Technologie geht oder um die Wii-Konsole in früheren Zeiten, die uns eindeutig beeinflusst hat, als von uns Kinect und von Sony Move gemacht wurden.“

Microsoft möchte die Augen offenhalten

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob sich Microsoft von Sony inspirieren und die DualSense-Features auch bei der Xbox Series X und Xbox Series S in den Fokus rücken möchte. Es scheint, dass Spencer nicht abgeneigt wäre.

„Ich denke, all diese Innovation ist etwas, auf das wir alle schauen und von dem wir lernen und wachsen sollten. […] Wir versuchen, die Augen offen zu halten. In Bezug auf jede Technologie – sei es der Controller, oder VR, oder irgendetwas anderes…“, so Spencer weiter.

Etwas seltsam findet es das Xbox-Oberhaupt, dass der eigene Controller auch jenseits der Spielebranche zum Einsatz kommt. „Der Xbox-Controller ist zu einer Art Standard geworden, auch außerhalb von Spielszenarien, was mir immer wieder bizarr vorkommt. Ich sehe jemanden, der einen Roboter steuert und irgendwo in einem Unternehmensszenario einen Xbox-Controller verwendet.“

Microsoft möchte keinen Konsolenkrieg

Auch im jüngsten Interview betonte Phil Spencer einmal mehr, dass Microsoft nicht darauf abzielt, die Spielebranche zu dominieren und andere Unternehmen damit zu schädigen. Eine Art Konsolenkrieg liege dem Unternehmen fern. „Es ist keine Welt, in der wir nur gewinnen können, wenn Sony oder Nintendo oder Steam oder irgendetwas anderes verliert. Wenn das so ist, ist es nicht wirklich ein Microsoft-Geschäft“, so Spencer.

Zum Thema

Man könne Sony auf der Vorstandsebene nicht zum Feind erklären und darauf abzielen, diesen Konkurrenten auszuschalten. „Es gehört nicht einmal zu unserem Vokabular, so über Sony zu sprechen. Sie sind, offen gesagt, ein Partner von uns, und zwar an vielen verschiedenen Bereichen“, so die weiteren Worte des Xbox-Oberhauptes.

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Kommentare

  1. C2DAE sagt:

    Phil ist absolut sympathisch, ich glaube seinen Aussagen.. bin auch froh das er bei MS ist, bei Sony fehlt mir so ein bisschen die nähe zur Community, vom Gefühl halten die immer eher Abstand. Was ich positiv finde ist das Führungskräfte wie Phill versuchen die Komsolenkriege zu beerdigen um sich die hand zu geben , die Konkurrenz ist und bleibt ja weiterhin da und motiviert zu neuen Technologien oder neuen Features. Das MS keine Zahlen verrät ist nix neues und fand ich schon immer schade aber vermutlich will man sich einfach nicht die Blöße geben. Playstation wird weiter dominieren. Letztendlich sind wir alle Gamer und sollten unsere Hobby genießen, Commander Z fehlt es leider and Objektivität und Fairness weshalb ich die Seite mittlerweile auch meide.

  2. Blade sagt:

    Joa guter Mann, kann ruhig Sony auch mal so schwafeln XD

  3. naughtydog sagt:

    @C2DAE
    Was Phil Spencer als "Head of XBOX" so zum Besten gibt, ändert nichts daran, dass sich die XBox-Sparte in das große Ganze der Planung der Gesamtorganisation Microsoft einzufügen hat. MS haben seit Anbeginn ihrer Existenz bereits unzählige Male bewiesen, dass sie immer nur am Monopol interessiert sind. Wer kann es ihnen verübeln?! Es ist verständlich, aber unschön. Auch er ist nur ein Rädchen...

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