Electronic Arts: Patent deutet ein neues System für Ingame-Währung an

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Wie ein aktuelles Patent andeutet, könnte Electronic Arts an einem neuen System für Ingame-Währung arbeiten. Mit diesem wäre es möglich, entsprechende Währung in einem Spiel von EA zu verdienen und sie in einem anderen auszugeben.

Electronic Arts: Patent deutet ein neues System für Ingame-Währung an
Electronic Arts: Neues System für Ingame-Währung in Arbeit?

Zum Start in die neue Woche erreichten uns Details zu einem aktuellen Patent des US-Publishers Electronic Arts, das bereits am 19. Januar 2021 bewilligt wurde.

Das besagte Patent beschreibt ein neues System, mit dem Electronic Arts den Umgang mit Ingame- beziehungsweise Prämium-Währung in hauseigenen Spielen revolutionieren könnte. Wie es in der Beschreibung des Patents heißt, wäre es mit dem besagten Systems möglich, Ingame-Währung in einem Spiel von Electronic Arts zu verdienen und sie in Inhalte eines anderen EA-Titels zu investieren.

Drittanbieter als Authentifizierung der Transaktionen

Ein Beispiel: Indem ihr bestimmte Aufgaben in „Anthem“ abschließt, verdient ihr Einheiten einer entsprechenden Ingame-Währung und könnt diese anschließend in Skins beziehungsweise Premium-Inhalte von „Star Wars: Battlefront 2“ oder anderen Spielen aus dem Hause Electronic Arts investieren. Für die Authentifizierung der Transaktion könnte eine dritte Quelle beziehungsweise ein Service wie Facebook herangezogen werden.

Zum Thema: Activision Blizzard: 1,2 Milliarden Dollar mit Mikrotransaktionen

Durch das neue System wäre es einfacher, Ingame-Währung in EA-Spielen zu sammeln und diese in Premium-Inhalte zu investieren. Ob ein System dieser Art ausreicht, um den ramponierten Ruf, den sich Electronic Arts im Bereich der Mikrotransaktionen vor allem mit „Star Wars Battlefront 2“ erarbeitete, wieder aufzupolieren, scheint fraglich.

Zumal ein bewilligtes Patent nicht zwangsläufig bedeutet, dass das darin beschriebene Konzept auch umgesetzt wird. Das komplette Patent und die damit verbundenen Beschreibungen findet ihr hier.

Quelle: Gamepro

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Kommentare

  1. Doniaeh sagt:

    Also im Prinzip das, was Ubisoft schon seit etwa 300 Jahren mit dem Club, bzw. neuerdings heißt es ja Connect, macht.

  2. Gaia81 sagt:

    Das ist es worauf sich EA konzentriert irgendwie traurig

  3. Highman sagt:

    Das macht doch ubisoft mit den club rewards schon seit jahren. Also das o.g. beispiel (anthem, swbf 2) beschreibt genau das system von ubisoft.

  4. spider2000 sagt:

    was ist das denn für ein blödsinn. das ist genau das gleiche wie Ubisoft Connect.

  5. Crysis sagt:

    XD nah da wirds ja bald ärger zwischen Ubisoft und EA geben, wenn die das wirklich machen.

  6. Gordon Freeman sagt:

    FU EA

  7. big ed@w sagt:

    Wenn EA ein Patent drauf hat könnte Ubisoft bald Geld für etwas and EA zahlen,dass Ubisoft erfunden und EA geklaut hat.

    "It is no ingame money,but surprise currency"
    wird wohl das Motto werden.

  8. VerrückterZocker sagt:

    Die werden sich deswegen schon nicht zanken

    Finde das nicht verkehrt, zumindest hat man dann was von Erfolgen etc in Spielen. Habe mir bei Ubi Connect schon ein paar Sachen freigeschaltet.

  9. Shaft sagt:

    yep, und im zweiten schritt wird man ingamewährung dazukaufen können, diese insgesamt zum kauf von lootboxen/glücksspielkram einsetzen und wenn sich jemand beschwert, kann ea sagen: wir wissen ja gar nicht, ob das erarbeitet, oder mit echtgeld gekauft ist.

  10. TaysGamingPalace sagt:

    Toll dann grindet man entweder gefühlt 70 Wochen oder man überweist kurz mal Geld. Verstehe nicht wie man solche Läden unterstützen kann.....

  11. VerrückterZocker sagt:

    @TaysGamingPalace
    Weil die Big Player im Geschäft teils gute Spiele abliefern und die Spiele schnell im Preis sinken.

  12. MetroStar1974 sagt:

    Demnächst zocken wir dann alle die Sims, um mit dem verdienten Ingame Zaster irgendwelche tollen Packs bei FIFA Ultimate zu kaufen... 🙂