Borderlands: Gearbox möchte nach Verkauf weiter mit 2K zusammenarbeiten

Kommentare (10)

Gearbox Software bekommt einen neuen Besitzer. Doch was bedeutet das für die "Borderlands"-Reihe? Laut der Aussge des Gearbox-Chefs wird die Zusammenarbeit mit 2K wie gewohnt fortgesetzt.

Borderlands: Gearbox möchte nach Verkauf weiter mit 2K zusammenarbeiten
Die "Borderlands"-Reihe zählt zu den erfolgreichsten Projekten von Gearbox.

Embracer kündigte heute den Kauf des in Texas ansässigen Studios Gearbox Software an. Den Deal lässt sich der Konzern ganze 1,4 Milliarden Dollar kosten. Großartige Änderungen sollen nicht vorgenommen werden. Der Entwickler könne weiterhin als ein unabhängige Studio arbeiten, das sich „auf erstklassige interaktive Spielerlebnisse konzentriert“.

Zusammenarbeit mit 2K soll fortbestehen

Unklar war zunächst, wie es mit der „Borderlands“-Reihe weitergehen wird. Doch auch hier scheint es kaum zu Änderungen zu kommen. In einem Investorengespräch stellte Gearbox-Chef Randy Pitchford klar, dass die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Publishing-Partner 2K an bekannten und geplanten „Borderlands“-Inhalten weiterlaufen werde.

Als die Besitzverhältnisse an der „Borderlands“-IP hinterfragt wurde, erklärte Pitchford, dass die Franchise eine „Gearbox-IP“ sei. Gleichzeitig deutete er aber auch an, dass 2K „gewisse Rechte“ an der Serie habe.

„Es gibt Dinge, in denen wir sehr gut sind und es gibt Dinge, in denen andere Leute besser sind als wir“, so Pitchford. „Wenn wir speziell an Borderlands denken, lieben wir unsere Beziehung zu Take-Two und dem 2K Games-Label. Und wir sind entschlossen, bei allen bekannten und geplanten Arbeiten an Borderlands zusammenzuarbeiten.“

Er fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass sich das fortsetzen wird und dass wir gemeinsam neue Möglichkeiten schaffen werden… manchmal gibt es Leute, die genau die richtige Gruppe sind, um das Potenzial für diese kreativen Unternehmungen, die wir haben, zu maximieren. Wir sind absolut offen für diese Beziehungen.“

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Bei der Zusammenarbeit mit 2K gehe es in erster Linie um Expertise, nicht um Geld: „Natürlich gibt es Kompromisse, richtig? Jetzt geht es bei einer solchen Zusammenarbeit weniger um das Kapital, das für die Entwicklung und Veröffentlichung des Produkts notwendig ist, sondern mehr um die Expertise und die Fähigkeiten der beteiligten Partner. Partnerschaften sind ein großer Teil der Gearbox-Geschichte und ich sehe nicht, dass das aufhört“, so Pitchford.

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Kommentare

  1. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Ich wittere Microsoft im Hintergrund. Abwarten

  2. Dunderklumpen sagt:

    Embracer hat auch Aspyr Media und EasyBrain gekauft und die sind jetzt alle ein Teil von Embracer Tochter THQ Nordic

  3. redeye4 sagt:

    @BigB_-_BloXBerg
    Und ich wittere die Embracer Group im Vordergrund. Was meinst du mit MS? Was sollen die machen?

  4. DMC3 sagt:

    Mir gefällt die Entwicklung in der Branche gar nicht.
    Embracer, Tencent und Microsoft kaufen echt zu viel ein.
    Ich vermute, dass die anderen großen auch nachziehen werden, also EA, Activision, Sony und 2K. Das ganze Entwickelt sich allmählich in Richtung Hollywood, wo nur eine handvoll Firmen den Ton angeben.

  5. Blacknitro sagt:

    @BigB_-_BloXBerg war grade auch mein Gedanke ^^

  6. Pitbull Monster sagt:

    Häh was soll Microsoft hier noch machen? Embracer Group aufkauen?

  7. Blacknitro sagt:

    @Pitbull Monster könnte möglich sein 😉 ich mein zenimax haben sie sich auch geholt. Und in den Gerüchten hieß es doch großen publisher xD

  8. Nathan Drake sagt:

    Texas, das passt zu Borderlands. Ich bin kein Fan, mein Bruder aber und darum muss ich es auch spielen - coop und so 😉
    Aber ohne 2K bzw Take Two fände ich besser.

  9. big ed@w sagt:

    Unglaublich wieviel Geld selbst Firmen wie Gearbox mittlerweile kosten.
    Verglichen damit war die Warner Gaming Division die mal für 4 milliarden zu erwerben war quasi ein Schnäppchen,
    wobei mir immer noch nicht klar ist wo u wie Embracer damit Kohle macht um immer weiter einzukaufen.
    Haben die überhaupt einen richtigen Megaseller im Angebot
    oder irgendetwas in nächster Zeit mit Potential ausser Biomutant?

    Oder ist es letzten Endes nur eine Strohfirma,die sich in ein paar Jahren "wundersamer" Weise einer Konsole exklusiv anschliessen wird,weil es leichter ist ein ganz grosse Firma aufzukaufen als 50 kleine.
    Nicht dass Embracer am Ende des Tages als Gamepassprovider endet.

  10. Dunderklumpen sagt:

    "...Insgesamt 363 Millionen US-Dollar wurden zunächst für die Übernahme gezahlt.
    Sollte das Studio in den nächsten sechs Jahren bestimmte Ziele erreichen, könnte sich die Summe auf bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar erhöhen. Durch den Deal wird sich vorerst aber nichts am Publisher künftiger Borderlands-Projekte ändern. Hier bleibt 2K weiterhin als Partner von Gearbox zuständig. Zudem wurde versichert, dass alle 550 Mitarbeiter auch nach der Übernahme ihren Job behalten werden...."