E3 2021: Messe soll als digitales Event zurückkehren – Erste Pläne vorgestellt

Kommentare (5)

In diesem Jahr müsst ihr wahrscheinlich nicht auf die E3 verzichten. Sie soll als digitales Event zurückkehren. Die ersten Pläne liegen bereits vor. Eine offizielle Ankündigung soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

E3 2021: Messe soll als digitales Event zurückkehren – Erste Pläne vorgestellt
In diesem Jahr wird wahrscheinlich eine E3 veranstaltet, aber anders als gewohnt.

Das Jahr 2020 stand nahezu vollständig unter dem Zeichen der COVID-19-Pandemie. Zahlreiche Einschränkungen sorgten dafür, dass Massenansammlungen verhindert wurden. Messen durften nicht in der gewohnten Art und Weise durchgeführt werden. Das galt unter anderem für die E3 2020, die komplett abgesagt wurde.

Mittlerweile nähern wir uns der nächsten Ausgabe der Electronic Entertainment Expo, die zu den bedeutendsten Messen der Spielebranche zählt. Es klingt äußerst unwahrscheinlich, dass bis Sommer 2021 eine Situation erreicht ist, in der tausende Menschen aus aller Welt zusammenkommen und in mehr oder weniger beengten Räumlichkeiten die neusten Spiele feiern können. Dennoch soll die E3 2021 stattfinden.

E3 2021 als digitales Event

Wie schon die Veranstalter der Gamescom plant der E3-Organisator The Entertainment Software Association (ESA) ein rein digitales Event. Den Pitch-Dokumenten zur E3 2021, die an die Spielehersteller verschickt und von VGC gesichtet wurden, lässt sich entnehmen, dass die ESA ihre Vorschläge für die diesjährige Veranstaltung skizziert hat. Als Grundlage dient demnach eine dreitägige Live-Stream-Berichterstattung, die vom 15. bis zum 17. Juni 2021 ausgestrahlt werden soll.

Weiterhin plant die ESA mehrere zweistündige Keynote-Sessions mit Games-Partnern, eine Award-Show, eine Preview-Night am 14. Juni 2021 und weitere kleinere Streams von Games-Publishern, Influencern und Medienpartnern. Die Broadcast-Veranstaltung könnte durch Medienvorschauen sowie Demos, die auf Verbraucherplattformen veröffentlicht werden, ergänzt werden. Partnerfirmen könnten zudem die Gelegenheit bekommen, spielbare Spieledemos aus der Ferne zu den Medien zu streamen.

In Stein gemeißelt ist allerdings noch nichts. Die Pläne für die E3 2021 benötigen die Zustimmung der ESA-Mitglieder, die sich aus den größten Spielefirmen der Branche zusammensetzen und maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung der Messe haben.

E3 steht unter Druck

Im vergangenen Jahr verzichtete die ESA komplett auf die Durchführung der E3 2020. Kurzfristig konnte keine digitale Show aufgestellt werden. Doch auch zuvor stand die Messe unter Druck, da in den vergangenen Jahren mehrere große Publisher wie EA, Sony und Activision der Veranstaltung den Rücken kehrten.

Welche Relevanz eine digitale E3 haben könnte, bleibt abzuwarten. Im vergangenen Jahr füllte das Summer Game Fest 2020 die Lücke. Und zahlreiche Publisher und Entwickler begannen damit, ganz eigene Game-Shows und Events auf die Beine zu stellen.

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Die ESA gab letztendlich bekannt, dass bald genaue Details über die diesjährige E3-Show bekannt geben werden. Zugleich betonte der Veranstalter, dass es „großartige Gespräche“ mit Entwicklern und Publishern gebe. Noch könne allerdings nicht bestätigt werden, welche Unternehmen sich für die Veranstaltung angemeldet haben.

„Wir können bestätigen, dass wir die E3-Erfahrung für 2021 umgestalten. Und wir werden bald genaue Details darüber teilen, wie wir die globale Videospiel-Community zusammenbringen“, so ein ESA-Sprecher.

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Kommentare

  1. Playzy sagt:

    Nutzlos. Das event lebt vom hype. Dieser online mist zieht niemanden an. Sollen die entwickler ihre trailer einfach online aif youtube stellen.

  2. Argonar sagt:

    Ich finds gut. Die Alternativen letztes Jahr ware nämlich ziemlich lahm, nicht zeitgleich und viele haben gar nichts gemacht.

    Irgendwie war es doch besser alles gebündelt in einer Woche zu haben. Der Hype für die Fans ist auch digital real, eigentlich dürfte man als Fan sowieso nicht physisch anwesend sein.

  3. ShotNerd sagt:

    Diese Digitale Shows gefallen mir ganz und gar nicht. Auch die letzten Game Awards waren deswegen totaler Mist. Klar Corona usw. Aber es ist nicht das selbe E3 Feeling wie sonst auch mit vielen Besuchern, den PKs, Berichterstattungen, Event Shows usw. Ich habe mich immer auf den Juni eines Jahres auf die E3 gefreut. Vorallem die Sony PK war für mich immer der Highlight der Messe.

  4. xjohndoex86 sagt:

    Ist zwar gut gemeint aber hat halt nichts von dem besonderen Feeling, die nur eine Messe und PKs mit sich bringen können. Dann sollen die einzelnen Publisher lieber gesondert ihr Portfolio zeigen. So geht es wenigstens nicht unter. Letztes Jahr habe ich echt den Überblick verloren.

  5. VincentV sagt:

    Nein alles auf einem Fleck ist besser :p