Little Nightmares 2: Das geheime Ende freischalten + Erklärung

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Seit letzter Woche will euch das neue Horrorspiel "Little Nightmares 2" in seinen Bann ziehen. Dabei hat das Spiel auch ein geheimes Ende, das sich definitiv anzugucken lohnt. Es ist gerade deshalb so spannend, da es viele Fragen aufwirft. Achtung, SPOILER voraus!

Little Nightmares 2: Das geheime Ende freischalten + Erklärung
Das geheime Ende von "Little Nightmares 2" müsst ihr gesehen haben!

Irgendwann habt ihr es geschafft: Die alptraumhaften Umgebungen erkundet, Konfrontationen mit gefährlichen Bossgegnern überstanden, knifflige Rätsel gelöst und dann, ja dann ist die Reise in „Little Nightmares 2“ vorbei. Je nachdem, wie gründlich ihr euch die einzelnen Areale der Spielwelt angesehen habt, landet ihr schließlich bei einem von zwei möglichen Enden. Wir verraten euch hier, wieso es sich lohnt, das geheime Ende des Horrorspiels freizuschalten und was dieses für unsere beiden Hauptfiguren Mono und Six bedeutet.

Doch Achtung, dabei werden wir selbstverständlich nicht um massive SPOILER herumkommen. Entsprechend solltet ihr diesen Artikel idealerweise erst dann lesen, wenn ihr das Spiel bereits einmal durchgespielt habt oder eine mögliche Erklärung zu den finalen Ereignissen des Titels haben möchtet.

Das normale Ende von Little Nightmares 2

Zunächst widmen wir uns hingegen kurz dem normalen Ende, das vermutlich die meisten Spieler bei ihrem ersten Durchgang zu sehen bekommen werden. Nachdem ihr den letzten Bosskampf des Games hinter euch gebracht habt, folgt eine weitere Fluchtsequenz. Gemeinsam rennt ihr mit Mono und Six, so schnell euch die kleinen Beinchen tragen. Ihr lauft immer weiter. Schneller, immer schneller. Bis ihr schließlich springen müsst. Ihr streckt eure Hand aus, Six entgegen, sie fängt euch – und lässt euch fallen. Hinab in den Abgrund.

„Little Nightmares 2“ hat somit nicht unbedingt das, was als „Happy End“ bezeichnet werden könnte, schließlich gipfelt es im Verrat durch jene Freundin, die ihr kurz zuvor gerettet habt. Mono stürzt hinab in die Tiefe, wo ihr in einer undefinierbaren fleischigen Masse landet. Ihr lauft und gelangt kurz darauf zu einem Stuhl, auf den ihr euch hinsetzt. Einige Augenblicke später beginnt sich der kleine Körper zu verändern und ihr realisiert, dass Mono in Wirklichkeit der Dünne Mann war, also der Bossgegner, dem ihr zuvor noch tapfer entgegengetreten seid, um Six aus seinen Fängen zu befreien.

Doch wieso hat Six ihren Retter, mit dem sie zuvor so viele Gefahren durchgestanden hat, fallen lassen? Nun, eine definitive Antwort darauf gibt es aktuell nicht, weshalb vieles diesbezüglich – wie auch im ganzen Spiel – eurer Interpretation überlassen bleibt. Womöglich erkannte Six in diesem entscheidenden Moment eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem maskenlosen Mono und dem Dünnen Mann und ließ ihn deshalb fallen. Allerdings war es vielleicht auch erst Six‘ Verrat, der aus Mono letztendlich den Dünnen Mann machte?

Das geheime Ende von Little Nightmares 2

Das geheime Ende des Horrorspiels schockiert euch daran anschließend noch mit einer weiteren Wendung in Form einer Extraszene. Und diese ist es definitiv wert, dass ihr sie freischaltet – insbesondere für Fans des ersten Teils! Um diese besondere Sequenz sehen zu können, müsst ihr allerdings alle 18 Fragmentierten Überreste finden und einsammeln, die in der Spielwelt versteckt sind. Wo ihr diese finden könnt, haben wir euch in einem eigenständigen Artikel verraten.

Habt ihr erfolgreich alle 18 Fragmentierten Überreste, auch Remaining Glitches genannt, eingesammelt, verläuft das geheime Ende von „Little Nightmares 2“ zunächst also so, wie ihr es vom normalen Finale des Titels bereits kennt. Mono und Six fliehen, Six lässt Mono fallen und unsere Spielfigur verwandelt sich kurz darauf langsam in den Dünnen Mann. Danach folgt die zuvor erwähnte kleine Extrasequenz, die Six in den Mittelpunkt rückt:

Six konnte durch einen Fernseher aus Pale City entkommen, doch nachdem sie wieder auf die Füße kommt, steht vor ihr – sie selbst! Nun, zumindest ein Glitch beziehungsweise Überrest von ihr. Sie sehen zunächst einander an, ehe die Kamera unseren Blick auf den Boden wandern lässt, auf dem ein Bild der Maw liegt. Fans des ersten Teils werden sich daran erinnern, denn das Passagierschiff Maw war darin ein wichtiger Handlungsschauplatz.

Doch was könnte das geheime Ende von „Little Nightmares 2“ nun zu bedeuten haben? Bisher haben sich die Entwickler noch nicht offiziell dazu geäußert, doch das hält die Fans natürlich nicht davon ab, fleißig Theorien darüber aufzustellen, was hier vor sich gehen könnte.

Eine Möglichkeit wäre, dass es sich beim Horrorspiel gar nicht um eine Fortsetzung, sondern ein Prequel handelt. Wir erfahren also in diesem Titel, wie Six auf der Maw gelandet ist, ehe sie dort die uns bekannten Abenteuer aus dem Original erleben musste. Zusätzliches Gewicht erhält diese Theorie dadurch, dass wir im neuen Spiel erleben, wie Six ihren gelben Mantel erhält.

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Alternativ wäre es jedoch auch möglich, dass sich Mono und Six in einer Art Zeitschleife befinden und entsprechend dazu gezwungen sind, all diese Ereignisse, die wir im Game erlebten, immer und immer wieder durchstehen müssen. Ebenfalls denkbar wäre ansonsten, dass Mono die Fragmentierten Überreste womöglich kontrolliert und Six somit bewusst auf die Maw gelockt haben könnte. Ihr merkt also schon, es gibt viele spannende Theorien, was es mit dem geheimen Ende von „Little Nightmares 2“ auf sich haben könnte.

Was glaubt ihr, was das geheime Ende von „Little Nightmares 2“ zu bedeuten haben könnte?

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Kommentare

  1. Chains sagt:

    Es ist schwierig, da auf einen grünen Zweig zu kommen. Es gibt so viel verschiedene Theorien von anderen oder von mir. Und je weiter man darüber nachdenkt desto mehr fallen Sachen auf die eigentlich mit den Theorien nicht funktionieren.

    Solange von den Entwicklern nicht selbst eine Antwort kommt, ist da viel Interpretation Spielraum. Auch ein beliebtes Stilmittel, um die Leute einfach selbst entscheiden zu können, wie sie es gerne hätten.
    Vielleicht gibt es auch einfach keinen passenden Zusammenhang, sondern nur eine Annäherung?