BioShock: Eine teure Zeitverschwendung - Gore Verbinski über den gescheiterten Film

Trotz ambitionierte Pläne sollte die "BioShock"-Verfilmung niemals das Licht der Welt erblicken. In einem Interview blickte Regisseur Gore Verbinski noch einmal zurück und sprach über das Scheitern des eigentlich vielversprechenden Projekts.

BioShock: Eine teure Zeitverschwendung – Gore Verbinski über den gescheiterten Film

Der "BioShock"-Film wurde nie realisiert.

Vor ein paar Jahren arbeitete „Der Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski an einer Verfilmung des düsteren First-Person-Abenteuers „BioShock“.

Im Interview mit Collider blickte Verbinski noch einmal auf die Arbeiten am „BioShock“-Film zurück und merkte an, dass er die Verfilmung unbedingt realisieren wollte, da es sich bei „BioShock“ um eines der wenigen Videospiele handelt, die seiner Meinung nach über eine entsprechend interessante Hintergrundgeschichte verfügen. Unter dem Strich entwickelte sich das Vorhaben für Verbinski jedoch zu einer reinen Zeitverschwendung, da es ihm nicht gelang, die Verantwortlichen von Universal von seinem Konzept einer düsteren Videospiel-Adaption für ein erwachsenes Publikum zu überzeugen.

Universal scheute offenbar das finanzielle Risiko

„Es wurde über einen Film gesprochen“, führte Verbinski aus. „Und es war seltsam. Bei meinem ersten Treffen mit Universal saßen wir in einem Raum und ich sagte ‚Hey Leute, das ist ein Film mit einem R-Rating und einem Budget von 200 Millionen Dollar‘. Und es wurde still. Ich erinnere mich, wie mein Agent sagte: ‚Warum haben Sie das gesagt?‘ Ich sagte, weil es nun einmal so ist. […] Ich wollte da einfach nur für Klarheit sorgen.“

Zum Thema: Mass Effect: Hinweise auf eine TV-Serie oder einen Film zum Sci-Fi-Abenteuer?

„Sie konnten das Ding nicht auf den Punkt bringen“, ergänzte Verbinski. „Als der Film abgeblasen wurde, hatte ich diese Konversation. Es war ein brutal ehrliches Gespräch […] Dies ist ein 200-Millionen-Film mit einem R-Rating. Wir waren gerade dabei, einen Film mit einem R-Rating von 200 Millionen US-Dollar zu drehen, und sie waren total fertig. Ich denke, Watchmen erschien kurze Zeit vorher. Es lief also darauf hinaus, dass diese Filme ein ‚Ab 13‘-Rating haben müssen. Wenn sie so viel kosten, müssen sie PG-13 sein.“

Die Tatsache, dass „Watchmen“ an den Kinokassen kommerziell zu kämpfen hatte, könnte laut Verbinski ebenfalls dazu geführt haben, dass Universal einem kostspieligen Film, der sich ausschließlich an volljährige Zuschauer richtet, ablehnend gegenüberstand.

Quelle: Collider

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