Sony: Creative Director des PS5-Remasters von Demon’s Souls verlässt das Japan Studio

Kommentare (18)

Gavin Moore, der am PS5-Remake von "Demon's Souls" als Creative-Director beteiligt war, hat das Sony Interactive Entertainment Japan Studio verlassen. Welche Aufgaben er fortan übernehmen wird, ist nicht bekannt.

Sony: Creative Director des PS5-Remasters von Demon’s Souls verlässt das Japan Studio
Gavin Moore wirkte zuletzt an "Demon's Souls" mit.

Gavin Moore, der Creative Director des PS5-Remasters von „Demon’s Souls“, gab bekannt, dass er Sonys Japan Studio verlassen hat. Die Ankündigung erfolgte am heutigen Donnerstag mit den Worten: „Nach 24 Jahren bei Sony und 18 davon in Japan war gestern mein letzter Tag im Japan Studio.“

Und weiter: „Ich werde den großartigen kreativen Geist und die Kameradschaft des Studios vermissen, das ein großer Teil meines Lebens war. Es wird Zeit, sich nach neuen und aufregenden Möglichkeiten umzusehen!“

Shūhei Yoshida meldet sich zu Wort

Von Shūhei Yoshida wurde Moores Statement wie folgt kommentiert: „Vielen Dank für all deine Arbeit und dein Engagement über all die Jahre, Gavin. Ich freue mich darauf, bald von deinem nächsten Abenteuer zu hören.“

Zwar sind derartige Meldungen am 1. April in der Regel mit Vorsicht zu genießen. Doch ist die Umstrukturierung beim Japan Studio seit Wochen Gewissheit.
Moores Ankündigung erfolgt an dem Tag, an dem Sony den First-Party-Entwickler in eine neue Organisation umwandeln möchte, in deren Mittelpunkt Team ASOBI steht. Es sind die Entwickler von „Astro’s Playroom.“

Da diese Umwandlung im Grunde mit der Auflösung des Japan Studios einhergeht, gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Abgänge. Dutzende von Mitarbeitern gaben ihr Ausscheiden bekannt. Und den Quellen von VGC zufolge ist die Mehrheit der ehemaligen Mitarbeiter nicht mehr im berühmten Studio beschäftigt, das sich einst mit „Ape Escape“, „Gravity Rush“ und „Knack“ einen Namen machte.

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Zurück zu Gavin Moore: Der britische Künstler und Designer zog vor fast 20 Jahren nach Japan. In einem kürzlich veröffentlichten GDC-Vortrag sprach er über die Herausforderungen, als Ausländer in Japan zu arbeiten.

„Ich denke, die Herausforderungen sind die Art und Weise, wie die Arbeitspraktiken hier anders sind als im Westen“, so seine Worte. „Im Westen ist es sehr üblich, dass jedes Teammitglied seine Meinung sagt und sich äußert. In einem japanischen Entwicklungsteam ist das nicht so üblich, aber im Japan Studio haben wir sehr stark daran gearbeitet, um sicherzustellen, dass jeder ein Mitspracherecht bei der Entwicklung des Spiels hat.“

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Kommentare

  1. DangerZone3.0 sagt:

    Noch einer der Mist gebaut hat und gegangen wurde.

    Gut gemacht Sony.

  2. DUALSHOCK93 sagt:

    April April?

  3. Yamaterasu sagt:

    Mit sowas macht man keine Aprilscherze.

  4. AgentJamie sagt:

    Kritik bedeutet Gesichtsverlust Herr Gavin weil es immer als Angriff gewertet.

  5. McCloud sagt:

    @DangerZone3.0

    Was hat der denn für Mist gebaut? Demons Souls ist doch in aller Munde. Das Remake ist gut und die Verkaufszahlen wären viel besser wenn es auch mehr ps5 Konsolen gäbe...

  6. ScorpioN sagt:

    Ich finde es immer wieder interessant das die Herren hier bei play³ nicht den unterschied zwischen Remaster und Remake kennen..... Lese das wie oft das Remakes als Remaster betitelt werden.

  7. Banane sagt:

    Und weiter?
    Dann sag ich einfach mal:
    Tschüss, da ist die Türe.

  8. President Evil sagt:

    Ist das Remake nicht von Bluepoint? O.o

  9. RikuValentine sagt:

    Japan Studio hat unterstützt. Wie auch bei Bloodborne

  10. Royavi sagt:

    ScorpioN

    Leider liegst du da falsch. Es wird der originale Quellcode genutzt und alles darauf aufgebaut. Somit ist es zwar ein aufwendiges und mit viel Liebe verpacktes Projekt gewesen, aber kein Remake.

    Frage mich wann die Welt das endlich mal lernt.
    Ist und bleibt wie auch Tony Hawks 1 + 2 ein Remaster.

  11. Technikeinsiedler sagt:

    Für was braucht ein Remaster einen Creative Director?

  12. big ed@w sagt:

    Für den Feinschliff ,damit das neue Gewand auch einheitlich stimmig ist und zum Original passt.
    Bin mir aber sicher,dass Bluepoint dass auch ohne ihn u japanische Hilfe hinbekommen hätte.

  13. big ed@w sagt:

    Ich vermute mal dass der kulturelle Bruch mit dem Mitspracherecht
    dafür gesorgt hat,dass bei Sony Japan alles zerfasert ist u man sich als einziges Sony Studio keinen echten Namen machen konnte.
    Keine Hierarchie,keine Philosophie,keine Richtung u zu viele Häuptlinge bei zu wenig Indianern.
    Bezeichnend dass 'deren' grösster Erfolg ein Spiel ist ,das von einem externen
    Studio entwickelt wurde das nix mit dieser Philosophie am Hut hat u bei dem lediglich ein Häuptling als Produzent fungierte,dem keiner reingelabert hat.

  14. McCloud sagt:

    @Royavi

    lol... Dann hat wohl selbst Sony keine Ahnung , genauso wenig wie die Entwickler. Denn sowohl im Playstation Store als auch auf der Bluepoint Seite steht das Spiel als Remake drin?

    Desweiteren ist es ein Remake. Es nutzt eine völlig andere Engine als das originale. Ich will hier keines Falls irgend eine Debatte starten. Aber ein Remaster ist was anderes. So wie die Uncharted teile von der ps3 auf die ps4 war nicht nur ein Port sondern ein remaster z.b. Medi Evil war auch ein Remake. Yakuza Kiwami ist auch ein Remake. Yakuza 3-5 ein remaster.

  15. McCloud sagt:

    *Ergänzung dazu. In der Beschreibung und auch auf der Kaufhülle steht , dass das Spiel von Grund auf neu Entwickelt wurde.

  16. Nero-Exodus88 sagt:

    Der nächster der das sinkende Schiff verlässt. Japan ist Sony mittlerweile egal

  17. ScorpioN sagt:

    @McCloud

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen

  18. RikuValentine sagt:

    @Nero

    Nein. Aber sie investieren jetzt anders. Anstelle in ein Studio was seine goldene Zeit hatte nun mehr auf Team Asobi und in Third Party.